Braunschweig – Weststadt

Ein gänzlich inoffizieller Stadtteil-Blog


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Überschwemmungen in der Weststadt ❔

Rekord-Pegel in Schladen

Von überall aus der Region gab es aufgrund der heftigen Regenfälle der letzten Tage Horrormeldungen:

Wir scheinen in der Weststadt ganz glimpflich davon gekommen zu sein? Ich sah nur diese Überschwemmung (bin aber auch nicht viel herum gekommen):

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Vor meinem Bürofenster quält sich gerade der städtische Rasenmäher langsam und mühsam durchs hohe nasse Gras.


R. Bielefeld


Hat jemand weitere Berichte, Fotos, sonstige Informationen? Bitte einfach an die Emailadresse aus dem Impressum schicken, ich hänge die dann hier an.

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Straßenbahn-Gleissanierung Donaustraße: es geht voran

Es liegen schon jede Menge neue Gleise, „unser“ Lechstraßen-Übergang über die Donaustraße funktioniert schon wieder, aber es gibt auch noch jede Menge zu tun:

Alle Photos vom 20.07.2017

 


R. Bielefeld


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Weststadt-Putz: Hinter der Waldorfschule (4) 🗑

Heute war nun der Tag des Weststadtputzes. Ich hatte bei verschiedenen Stellen wie nebenan.de, dem Bürgerverein Weststadt, Cyriakus- und Emmaus-Gemeinde, Johannitern und THW, internationalem Männertreff über Herrn Jasmin Kruškić nachgefragt, ob sich vielleicht ein paar Leute beteiligen wollen; Antwort erhielt ich keine. Da mein Neffe dann doch lieber am Familienurlaub (hatte ihm wohl niemand Bescheid gesagt 😉) als am Waldputz teilnahm war meine Aktion dann doch eine One-Man-Show.

Vielen Dank noch an Alba für den überlassenen Greifer und die Handschuhe, die ich vom letzten Stadtputz noch hatte, sowie an Christoph für die geliehene Schubkarre, die mit gute Dienste tat.

Ziemlich pünktlich gegen 07:30 Uhr legte ich los, gleich am Eingang in das Wäldchen vom Parkplatz Ludwig-Winter-Straße aus gab es eine Menge aufzusammeln, eine Abschätzung, wie viele Bolchenpapierchen man auflesen muss, um einen Müllsack zu füllen, habe ich ja anderenorts schon mal hinterlassen. Nach einer „gründlichen oberflächlichen Reinigung“ dort befreite ich zunächst die Wegränder am Fahrweg hinter der Waldorfschule, dann drang ich auch tiefer ins Unterholz ein, hier mein Weg.

Ich sammelte:

Bolchenpapier, Kaffee-Trinkbecher, Einkaufstüten (teils mit jeder Menge Müll und sicherlich absichtlich im Gebüsch „versenkt“), Glasflaschen in allen denkbaren Größen und Erhaltungszuständen, Tetra-Packs, eine Amateur-Teigknetmaschine, andere Küchenkleingeräte mit mir oft rätselhafter ehemaliger Funktion, Spritzen, ½ Dutzend aufgeschnittener Fahrradschlösser (ist das ein Umschlagplatz für geklaute Drahtesel?), Zigarettenschachteln, 1 mehrere Kilo schwerer Stahlring, Kronkorken, Plastik-Getränkeflaschen, viieele Capri-Sun-Tüten (man sollte den Verkauf des Zeugs an Kinder verbieten), Tempotücher, Getränkedosen, Bananenschalen, Zeitungen, Gebrauchtwagenhändervisitenkaren (reicht es denn nicht, wenn sie diese Interessebekundungen an die Auto-Seitenscheibe klemmen?), Q-Tips, Strohhalme, 1 Scheibenwischer, 1 verbeultes Handy, Sprühdosen, Möbelteile, vieles Andere mehr. Insgesamt habe ich während meiner gut 4-stündigen Aktion wohl 100 … 150 l Müll aufgesammelt, eigentlich wollte ich das nach Watenbüttel zur Müllannahme bringen, war aber zu spät dran. Also Müll in städtischen Müllsäcken und Restmülltonne (Chipabrechnung) entsorgt, das war deutlich teurer.

Photos

(wegen der Dunkelheit im Wald oft grisselig unscharf)

 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

2 Passantinen sprachen mich an. Eine wollte wissen, was ich da mache, fand das toll, berichtete von eigenen ähnlichen Bemühungen. Die andere wollte eine Zigarette schnorren.

Ach ja, eine Zecke auf dem Rücken brachte ich (trotz Einsprühens) mit nach Hause, die mir Martina dann in einer langwierigen Not-OP „amputieren“ musste.

Erkenntnisse und Schlussfolgerungen

Die üblichen Discounter-Müllbeutel (60l(?) mit Zug zum Verschließen) mit sind nicht stabil genug. Besonders das Immer-Wieder-Anheben-und-Absetzen setzt ihnen bei spitzigen Inhalt zu. Werden sie auf einer Schubkarre umhergefahren sind sie ausreichend.

Im Unterholz sind die großen Müllsäcke zu unhandlich, besser wäre ein 5-Liter-Eimerchen, dass man dann immer wieder in den Müllbeutel auf der Schubkarre entleert.

Brennnesseln und Rosen verteidigen Müll in ihrer Nähe mit verbiesterter Hartnäckigkeit.

Meine Mitgliedschaft im Bürgerverein habe ich erst mal wieder gekündigt. Damit will ich nichts Grundsätzliches gegen deren Arbeit sagen. Aber wenn ich Handball spielen will werde ich Mitglied in einem Handballverein (oder Sportverein mit Handball-Sparte, klaro!), nicht in einem Fußballverein. Und beim Bürgerverein weiß ich doch nicht recht, ob unsere gemeinsamen Interessen über „irgendwie Weststadt“ hinaus gehen.

Das Marketing für die Aktion ist verbesserungsfähig. Ich schreib‘ mal ein Berichtchen für unser Weststadt-Blatt über die heutige Aktion und versuche, für einen Wiederholungstermin im Spätwinter einen Terminhinweis dort unterzubringen.
@Neffe, was hältst Du vom 10.03.2017? Bist Du eigentlich gegen FSME und Tetanus geimpft?

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R. Bielefeld


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Weststadt-Putz: Lehmanger- und Queckenberg-Wäldchen (3) 🗑

So sah es im Frühjahr dort aus

Stand: 2017-07-13 06:30 Uhr (Treffpunkt + Ausrüstung)

Wie stehts?

Die geplante  Weststadtputz-Aktion findet wie geplant am Samstag, 15. Juli 2017 statt. Da das trotz vieler Bemühungen, weitere Weststädter zu begeistern, eine reine Familienunternehmung ist und damit auch die logistischen Vor- und Nachbereitung weniger aufwendig wird, werden wir uns wohl die Freiheit nehmen, die Anfangszeit gegenüber der ursprünglichen Planung etwas nach hinten zu schieben.

Organisatorische Details (falls doch noch jemand …)

  • Treffpunkt: Auf dem Parkplatz Ludwig-Winter-Straße am Eingang ins Wäldchen.
    • Uhrzeit: 7:30 Uhr
      Da steht kein Hauptquartier, wir gehen dann zu bekannten Müllschwerpunkten, wer später kommt trifft vermutlich niemanden mehr an

      • Familie hole ich kurz vor halb 8 ab
  • Ausrüstung:
    Müllsäcke + 1 Schubkarre haben wir dabei, alles andere muss jeder selbst mitbringen (für Familienhelfer habe ich Handschuhe dabei).
  • Ablauf: ab 7:30 Uhr  wird gesammelt, je nach Temperament Bolchenpapier mit der Greifzange oder halbe Waschbecken, Kühschränke, Matratzen etc. mit der Schubkarre. Je nach Menge packe ich gegen 11:30 Uhr oder früher den aufgesammelten Müll auf die Ladefläche und bringe den Krempel nach Watenbüttel zur Müllkippe.
  • Erreichbarkeit während der Aktion: PMR-Funk Kanal 8 analog

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R. Bielefeld


Lust zum Mitmachen? Dann bitte unverbindlich per Email oder mit dem Kontaktformular anmelden, die übermittelten Inhalte werden nicht veröffentlicht. 


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Der Westen fährt ab: Radtour durch Braunschweigs Südosten 🚴🏻

Mit der üblichen kleinen Verspätung startete unsere etwas kleinere Truppe wie gewohnt am Alsterplatz. Dieses Mal war ich womöglich nicht der Jüngste, und es gab auch ein ganz neues Gesicht: eine ältere Dame fuhr zum ersten Mal mit, aber ihr war unser gemütliches Tempo (⌀ 13 … 14 km/h) noch zu schnell, sie hätte ein sehr gemütliches Tempo bevorzugt und verabschiedete sich bald wieder — schade!

Hochhäuser

Unsere

Unsere Tour ging zunächst durch die Weststadt, vorbei an den 3 Hochhäusern (Farben-Reihenfolge aus Lechstraßensicht merke ich mir immer mit RGB) über den Pippelweg zum Ringgleis, dem wir dann ein gutes Stück bis zum derzeitigen Ende folgten. Weiter ging es hinter real entlang zum Kennel, am Südkreuz und „i-Punkt“ (aus der Nähe wirkt er auf mich immer weniger hoch als aus der Ferne) entlang zum Heidbergsee. Als ich das letzte Mal dort am Strand saß war ich noch auf der Technikerschule – lange her, wir sollten dort mal wieder hin und uns einen schönen Nachmittag am Strand machen!

Schloss Richmond – Pressefoto © Braunschweig Stadtmarketing GmbH, Sascha Gramann

Weiter ging es in Richtung Süden über den Springbach, durch die Asseblick-Kleingärten nach Stöckheim und immer weiter an der Oker entlang nach Leiferde. An einigen Stellen liegen jede Menge Bäume in der Oker, ich muss gelegentlich mal die Befahrbarkeit testen. Wir passierten auch einen von mir desöfteren benutzten Oker-Einstieg (manchmal überprüfe ich dort auch nur die Ausrüstung 😉), und dann ging es allmählich durch freie Landschaft, die Oker entlang (vom Rüninger Mühlengraben hielten wir respektvoll Abstand) wieder „Richtung Heimat“. Wir hielten uns am östlichen Südsee-Ufer, passierten den Spielmannsteich, ließen Schloss Richmond rechts liegen … .

An der Theodor-Heuss-Straße trennte ich mich von den anderen, die noch im Gambrinus einkehren wollten. Leider weiß man (oder jedenfalls ich) vorher nicht, wohin es zum Tourabschluss-Essen gehen soll, sonst könnte Martina (und andere nichtradelnde Interessierte) ja nach der Tour zu uns stoßen … .

Das war wieder eine schöne Feierabend-Tour, auf der ich auch noch einen E-Biker-Schnack kennen lernte: „Ich benutze den Motor fast nie – außer am Berg“ — wir Muskelkraft-Radler wissen das 😏!

Ich habe nicht sehr fleißig fotografiert, die meisten schönen Wegabschnitte fehlen in der Sammlung.

Ich versuche derzeit — durchaus erfolgreich — mein Übergewicht zu reduzieren, habe deshalb öfters auch mal etwas Hunger und hatte deshalb sicherheitshalber ein Merci-Schokoladenstückchen als Notration eingepackt, falls ich unterwegs schlappmache. Unter Martinas bewundernden Blicken legte ich es nach der Rückkehr zurück in den Kühlschrank.


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Spaziergang zu den Hochbeeten

Angeregt durch einen Beitrag auf nebenan.de wollte ich mir mal die dort erwähnten Hochbeete anschauen und stiefelte einfach mal durch den Hochspannungspark los.

Ich

sah einen riesigen Champignon-Hexenring,

… wohl fast 20m Durchmesser,

auch eine Krähe, die sich wohl ärgerte, zum Räubern zu spät gekommen zu sein,

und ein neues Nachbarschaftszentrum.

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Aber ich suchte ja eigentlich Hochbeete …

fand einen ganz netten Gemeinschaftsgarten,

überlegte, ob es denn wirklich nötig ist, jedem noch mal zu sagen, dass ein voller Mülleimer nicht bedeutet, dass man seinen Abfall dann halt einfach daneben wirft,

entmüllte als heutige Gute Tat (XXL) oberflächlich diesen Riesen-Sandkasten,

erreichte womöglich die gesuchten Hochbeete,

und erblickte auf Kindergartengelände noch einen Riesenpilz.

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Außerdem lernte ich,dass der Golly im Ilmweg-Quartier Alexander Festau (oder so ähnlich, zu viel störendes Vogelgezwitscher für mein Diktiergerät) heißt und offenbar Russisch spricht, es im Ilmweg-Quartier auch eine Boule-Bahn gibt, und ganz viel mehr.

Habe Samstag-Vormittage schon langweiliger verbracht, hier der Track zum Rundgang.


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Gedankenlose Fußgängerampel-Schaltung am Donauknoten

Donaustraße Einmündung Traunstraße: hier gerade nicht nur Fußgängerampel außer Betrieb

„Grüne Welle Donaustraße“ ist ja schon lange ein Running Gag in der Weststadt. Im folgenden eine die Fußgänger betreffende Gedankenlosigkeit bei den Ampelschaltungen am Donauknoten. Mal sehen, ob sich jemand traut, wieder das Totschlagargument Straßenbahnvorrangschaltung herauszukramen 😉

Am Fußgänger-Überweg über die Donaustraße vom Einkaufszentrum in Richtung Traunstraße sieht man bei jedem Ampelzyklus das gleiche Bild:

  1. Fußgänger bekommen an beiden Ampeln sowohl für das Überqueren der Fahrbahn in Richtung Innenstadt als auch für die Donaustraßen-Fahrbahn in Richtung Broitzem Grün
    » und laufen los
  2. Just in dem Moment, wenn die Fußgänger zum Überqueren der 2. Fahrbahn ihren Fuß auf die Fahrbahn in Fahrtrichtung Broitzem setzen wollen springt die Fußgängerampel für diese Etappe auf Rot
    » Weil sie nicht damit rechnen, es nicht wahrgenommen haben (ist mir auch schon passiert) oder sich schlicht verarscht vorkommen gehen die Fußgänger weiter
    » Autofahrer (Rechtsabbieger aus der Traunstraße) hupen zornig

Mein Vorschlag:

Es kann mir keiner erzählen, dass der Autoverkehr in der Weststadt zusammenbricht, wenn man den Ampelzyklus dort so ändert, dass die Fußgänger für die erste Etappe ca. 3 Sekunden früher grün bekommen (und die Autofahrer in Richtung Innenstadt oder Traunstraße rot, klaro!) und die Fußgängerampel für die zweite Etappe ca. 3 Sekunden später auf rot umschaltet. Damit könnten die Fußgänger dann die Straße bequem in einem Rutsch überqueren.

Ich frage mal beim Ideen- und Beschwerdemanagement nach, ob sich da nichts machen lässt – sofort, nicht erst im Rahmen der „Sozialen Stadt“ irgendwann 2022. So sieht der Ablauf ja doch eher nach einem „Verstehen Sie Spaß“-Gag aus …