Braunschweig – Weststadt

Ein gänzlich inoffizieller Stadtteil-Blog


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Wohin mit dem Rad? 🚴 – 2

Auf eine Rückmeldung zum Artikel in der Juniausgabe der Weststadt aktuell hin trafen wir uns zu einer kleinen Diskussionsrunde im Haus der Talente zum Erfahrungsaustausch mit einem anschließenden Ortstermin bei 2 Fahrradkellern. Hierbei ging es besonders um Probleme der Nutzer von Pedelecs (Pedal Electric Cycle, auch E-Bike oder Elektrofahrrad).

Fahrräder mit elektrischem Hilfsantrieb haben ja den Vorteil, älteren Menschen trotz nachlassender Körperkraft (ein Mensch verliert abMitte 20“ 0,5 … 1%“, hätten Sie’s gewusst?) weiterhin „flottes“ Radeln zu ermöglichen. Das hat aber nur Sinn, wenn das Pedelec auch einfach nutzbar ist. Steht es der Witterung ausgesetzt draußen drohen Korrosion und Diebstahl, fehlt ein zweckmäßiger Fahrradkeller ist die Nutzung eventuell mit zu viel Umstand verbunden oder gar nur eingeschränkt oder gar nicht möglich, weil beispielsweise das schwere Pedelec (unfallträchtig) erst eine Kellertreppe hinaufgewuchtet werden muss, ehe der Fahrspaß beginnen kann.

Hindernisse, die die Freude am Fahrrad- und Pedelec-Fahren verderben können, sind zu steile Abgänge zum Fahrradkeller (auch für Tandems oder Lastenfahrräder geeignet?), fehlende Rampe, so dass das Fahrrad an der Treppe getragen werden muss, zu wenige Fahrradstellplätze im Gemeinschafts-Fahrradkeller (man ums erst 4 andere beiseite stellen, ehe man an das eigene Fahrrad kommt), ein unbefestigter Zugang (bei uns wurde voriges Jahr der Plattenweg zum Fahrradkeller „zurückgebaut“ …) , winkelige Wege aus dem Keller, fehlende Türaufhalter, manche andere mehr. Mit den meisten davon haben die Diskussionsteilnehmer zu kämpfen.

Das Anlegen einer Selbstbau-Behelfsrampe kann durchaus mühsam sein, und wenn nur ein kleines Zubehörteil (Arretierungsbrettchen) abhanden gekommen ist, muss das Pedelec aus Sicherheitsgründen doch wieder getragen werden.

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Was ist zu tun? Fahrrad-Garagenboxen zur Aufstellung im Freien, in die das Fahrrad eingeschlossen werden kann, entlasten überfüllte Fahrradkeller und bieten ebenerdigen Zugang. Einen kleinen Mietzuschlag für den Extra-Komfort würden viele sicher gern zahlen. Oder es tun sich mehrere Radfahrer zusammen, mieten gemeinsam eine Autogarage „gleich nebenan“ und funktionieren die zur Fahrradgarage um. Auch bauliche Verbesserungen können helfen, hier sind die Wohnbau-Genossenschaften gefragt, insbesondere, wenn eh Renovierungen anstehen, beispielsweise im Rahmen des Förderprogramms Soziale Stadt Donauviertel. Diesem Aspekt des barrierefreien Wohnens sollte mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden. Ein Extra-Zugang von außen zum Fahrradkeller ist eine erhebliche Baumaßnahme, das wird „auf die Schnelle“ kaum zu verwirklichen sein. Aber der Platzgewinn bei der Umwidmung eines schon seit Jahren nicht mehr als solchen benutzten Gemeinschafts-Waschkellers zum Fahrradkeller wäre ja auch schon mal ein Fortschritt?!

Rainer Bielefeld


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14. Sitzung „Runder Tisch – Soziale Stadt Donauviertel“

Group Of Blue People Seated And Holding A Meeting At A Large U Shaped Conference Table Clipart Illustration Imagevom 23. Mai 2019

Vonovia war nicht vertreten!

Zu Beginn der Sitzung wurde Elke Thies als Nachfolgerin von Lisa Schröter vorgestellt. Sie wird zukünftig gemeinsam mit Herrn Symalla den Fachbereich Soziales und Gesundheit, Wohnen und Senioren am Runden Tisch vertreten. Für Herrn Werner Barnstorff (Fraktion BIBS im Stadtbezirksrat) war das die letzte Sitzung, zur nächsten wird wie verabredet zur „Halbzeit vor der nächsten Bezirksratswahl“ die Gruppe Grüne/Linke den Sitz am Runden Tisch übernehmen; Bezirksbürgermeister Römer bedankte sich bei Herrn Barnstorff für sein Engagement.

Im Rückblick des Quartiersmanagements wurde die Spielplatzeinweihung am Möhlkamp (7. Mai) mit Bastelaktionen, Kinderschminken und Pflanzaktionen erwähnt, bei dem dieser seinen von den Kindern der Umgebung gewählten Namen Wunderplatz erhielt. Die Veranstaltung wurde aus dem Verfügungsfonds der Sozialen Stadt Donauviertel gefördert.

Zur Jugendlichen-Bürgerbeteiligung für die Umgestaltung Bolzplatz Lahnstraße kamen trotz des regnerischen Wetters ca. 20 Jugendliche und auch Erwachsene, die wohl überwiegend über das Banner über dem Weg zum Platz von de Veranstaltung erfahren hatten. Mehr zur Veranstaltung in der Weststadt aktuell Juni 2019 (Doppelseite Quartiersmanagement)!

Im weiteren Verlauf wurden die Richtlinie zur Förderung von Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen und von Maßnahmen zur Wohnumfeldverbesserung nach Städtebauförderungsrecht für das Fördergebiet Soziale Stadt – Donauviertel (Beschlussvorlage 19-10550) beraten. Der Fördersatz beträgt soll im Regelfall betragen:

  • 15 % für Hochbau (Farbanstriche im Rahmen einer Modernisierung/Sanierung, Überdachung, Türen)
  • 40 % Außenanlagen (Rampen, Terrassen, Stellplatzflächen)
  • 50 % Freianlagen (Wege, Grünflächen vor den Gebäuden)

Griffige Faustformel: je weiter draußen, desto mehr Förderung. Der Runde Tisch beschloss einmütig, dem Bezirksrat die Zustimmung zur Vorlage zu empfehlen. Seitens der Verwaltung wurde darauf hingewiesen, dass es auch für andere als den hier behandelten Sanierungsmaßnahmen (Rückbau …) Förderungen nach anderen Richtlinien gibt.

Ebenfalls einmütige Zustimmung zur Beschlussvorlage 19-10701: Einsatz von Städtebaufördermitteln für die Neugestaltung des Verbindungsweges zwischen der Straße Am Queckenberg und dem Spielplatz Möhlkamp. Mit einer Fördersumme von maximal 161.629,23 € soll der Geh- und Radweg saniert und aufgewertet werden. Maßnahmen unter anderem: Einsatz von Durchfahrtsperren gegen unbefugten KFZ-Verkehr, Neupflasterung, Aufmerksamkeitsfelder für Sehbehinderte, Barriere-freie Häuserzugänge, Verlegung von Müllstandorten, Verbesserung der Beleuchtung, Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten bei der Bepflanzung (keine „dunklen Ecken“), mehr Abfalleimer, Senioren-gerechte Sitzbänke.

Im Rahmen der Beratungen wurde die teilweise etwas unglückliche Reihenfolge der Sanierungsmaßnahmen (erst Außenanlagen, dann Gebäude) angesprochen, leider aus Budget-Planungsgründen nicht immer vermeidbar.

Zusätzliche Sitzbänke im Hochspannungspark im Bereich zwischen Donaustraße und Lichtenberger Straße sollen mehr Pausen-Möglichkeiten für Passanten, die „schlecht zu Fuß“ sind, schaffen; dieser Wunsch war von Anwohnern aus dem Quartier geäußert worden. Ausdrücklich eine vorläufige Maßnahme, kein Vorgriff auf die endgültige Planung für die Grünanlagen!

Weitere Termine:
22.08.2019 15. Runder Tisch
26.09.2019 16. Runder Tisch (verschoben!)
Andere geplante Sitzungstermine (21.11.2019) entfallen!
05.12.2019 Jahresausklang Soziale Stadt Donauviertel für geladene Gäste im Treffpunkt Am Queckenberg.


Rainer Bielefeld

Ein Bericht erschien voraussichtlich auch in der Juli-Ausgabe der Weststadt aktuell.

 

Quellen, Verweise:

  1. Weststadt aktuell
  2. Soziale Stadt Donauviertel: Dokumente, Medien, Links


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13. Sitzung „Runder Tisch – Soziale Stadt Donauviertel“

Group Of Blue People Seated And Holding A Meeting At A Large U Shaped Conference Table Clipart Illustration Image(7. März 2019, schon fast nicht mehr wahr)

Hier mein Bericht

Vor Beginn des Sitzungsablaufs gemäß Tagesordnung stellte die Vertreterin des Wohnbau-Unternehmens Vonovia, Clarissa Quast, aus dem Zuschauerbereich heraus kurz sich und ihr Unternehmen vor. Das Braunschweiger Büro in der Obergstraße betreut ca. 500 Wohneinheiten in der Weststadt und ist an einer Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem Runden Tisch sehr interessiert – Bezirksbürgermeister Römer will gern auf das Angebot zurückkommen.

Im Bericht des Quartiersmanagements wurde zu den Informationen auf der Doppelseite der März- W. a. ergänzt, dass neben der Umgestaltung der Außenanlagen am Verbindungswege zwischen Spielplatz Möhlkamp und Am Queckenberg der Umbau der Wohnungseingänge für Barriere-freien Zutritt eine wichtige Aufwertung des Quartiers darstellen wird. Eine befriedigende Lösung für das Problem, dass nicht zuletzt wegen vieler Handwerker-, Boten- und anderer gewerblicher Autofahrten auf dem Weg das Befahrverbot dort derzeit insgesamt nur unzureichend befolgt wird, ist noch nicht in Sicht. Ein Teilnehmer des Runden Tisches schlug vor, für neue Parkbänke statt solcher aus Holz eine Ausführung mit Stahlgitter- Lehne und -Sitzfläche in Betracht zu ziehen. Die sind nach Regen schneller wieder trocknen, weniger Veschmutzungs-anfällig und auch für Graffitisprayer weniger interessant. Baubeginn nach bisheriger Planung: Oktober 2019!

Die bisherige Erfahrung mit dem neu gestalteten Spielplatz am Möhlkamp ist gut, lediglich ein hartnäckiger Trampelpfad muss noch eliminiert werden. Am 7. Mai wird die Nibelungen-Wohnbau dort ein Einweihungsfest veranstalten, näheres dazu in der Maiausgabe.

Aus dem Verfügungsfonds wird eine Plakataktion zur Motivierung der Anwohner für die Bildung von Fahrgemeinschaften zur Ergänzung des ÖPNV im Bereich Lahnstraße / An den Gärtnerhöfen und Umgebung unterstützt.

Beim Bericht der Verwaltung über eine Schulung in Hannover für Verwaltung, Quartiersmanagement und Emsviertel-Quartiersforum wurden auch Überlegungen zu einer Stadtteilkasse wieder aufgegriffen. Dieses Förderinstrument ermöglicht sehr unbürokratisch finanzielle Unterstützung von Kleinprojekten mit dem besonderen Vorteil, dass das Land Niedersachsen Einzahlungen von städtischen Akteuren stets noch verdoppelt. Bisher war die Einrichtung an Abwicklungsfragen, hauptsächlich Probleme mit der Kontoführung, gescheitert, aber erfreulicher Weise wollen AWO und Stadtteilentwicklung Weststadt e. V. die Schaffung einer Stadtteilkasse energisch voranbringen.

Rainer Bielefeld

Ein Bericht erschien nicht in der April-Ausgabe der Weststadt aktuell.

 

Quellen, Verweise:

  1. Weststadt aktuell


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Heimatkundliche Radfahrt 🚴

Bild anklicken für interaktive Karte im Web!

Die erste Heimatkundliche Radtour des Bürgervereins Weststadt dieses Jahr führte uns vom üblichen Treffpunkt Alsterplatz durch den Timmerlaher Busch über Timmerlah, Groß Gleidingen, Denstorf, den Hasselkampsee, Sonnenberg, den Wasseraufbereitungssee der Salzgitter Flachstahl, vorbei an Gut Nortenhof an der Schleuse Üfingen und dem Ellernbruchsee vorbei wieder nach Hause. Die anderen kehrten in Timmerlah noch ein, ich fuhr nach Hause, da Martina dort nicht ohne weiteres hätte zu uns stoßen können.

Das Wetter war toll, allerdings noch arg frisch, was man besonders an „zugigen Ecken“ deutlich zu spüren bekam. Streckenweise hatten wir heftigen Gegenwind, was die „Nicht-Stromer“ etwas ins Schwitzen brachte — auf einem E-Bike empfindet man das anders 😉

Wir sahen Buschwindröschen, viele blühende Obstbäume, einen phantastischen Sonnenuntergang, Gänse mit Küken(!) und tausend andere Dinge mehr.

Eine Mitfahrerin bekam auf Höhe der Schleuse eine Reifenpanne, die den Ablauf etwas durcheinander brachte und mir eine kleine Extra-Spritztour zurück bescherte, so dass ich dann laut GPS-Tracker fast 30 km unterwegs war (für Trackansicht bitte auf das Satellitenbild klicken!).  Eine Anwohnerin der Häuser auf Höhe der Schleuse war freundlicher Weise bereit, unsere wg.Plattfuß nun Fahrrad-lose Mitfahrerin mit dem Auto nach Hause zu fahren – toll, vielen Dank!

Bei den Gegenwindproblemen und auch bei der Reifenpanne wäre Walkie-Talkie-Nutzung ganz hilfreich gewesen, ich muss das mal mehr propagieren. Der Unterschied:

Handy:

  1. Anhalten
  2. Handy ʼrauskramen
  3. Ich sehe nix, richtige Brille ʼrauskramen
  4. Mist, Handy ist wieder in der Tasche
  5. Rufnummer auf dem Handy Suchen (hatte ich den nun unter „Anton“ oder „Zybiniarski“ oder unter „Weststadt Zybiniarski“ gespeichert
  6. Anrufen – Führungsfahrer geht nicht ran (überhört)
  7. Anruf wird beendet
  8. Anrufen – Führungsfahrer geht nicht ran (überquert gerade Kreuzung)
  9. Anruf wird beendet
  10. Führungsfahrer ruft zurück, Gegenstelle nimmt nicht ab, versucht selbst gerade, Führungsfahrer erneut anzurufen
  11. … — inzwischen Auflösungserscheinungen, Kolonne zerfällt, bis die Angelegenheit geklärt ist sind die ersten schon wieder  daheim
  12. Endlich klappt das Telefonat, aber …
  13. … inzwischen hat sich das Problem erledigt.

Walkie-Talkies:

  1. Walkie-Talkie aus der Tasche gekramt: „Kopf von Schwanz, bitte etwas langsamer, Nicht-Stromer kommen nicht so schnell gegen den Wind an“
  2. Führungsfahrer holt Walkie-Talkie aus der Jackentasche, während der Fahrt: „Schwanz von Kopf, habe nicht verstanden, bitte wiederholen!“
  3. „Kopf von Schwanz, bitte etwas langsamer, Nicht-Stromer kommen nicht so schnell gegen den Wind an“
  4. „Hier Kopf, verstanden, langsamer fahren!“
  5. Weiter gehts, etwas langsamer. Das ganze hat keine Minute gedauert.

Sollten wir mal drüber nachdenken. Ich hatte zwar 2 Walkie-Talkies dabei, fand sich aber anscheinend auf die schnelle niemand anderes, der auch damit umgehen kann. Dabei ist das ganz einfach.

Und hier noch einige Photos von der Tour:

Für Abenteurer😉: Nächster Termin hier! Lohnt sich!


R. Bielefeld


Ein Kommentar

HIMMELSSCHAUSPIEL: Eine Mondfinsternis zum Frühstück 🔭

(von Stefan Deiters, 18. Januar 2019)
Zu Beginn der neuen Woche werden Frühaufsteher mit einem besonderen Himmelsschauspiel belohnt: Der Mond gerät am frühen Montagmorgen in den Kernschatten der Erde und verfinstert sich. Zu sehen ist dann nur noch eine rötlich schimmernde Mondscheibe. Es ist für mehrere Jahre die letzte totale Mondfinsternis, die von Mitteleuropa aus zu sehen sein wird.

Quelle und weiterlesen: astronews.com

 


 

Die letzte Mondfinsternis war ja etwas mau. Ob die Wettervorhersage (oder Kachelmannwetter) wohl stimmt und wir das gerade noch erleben, bevor Wolken kommen? Vermutlich wäre die Umgebung dieses Feldwegs ein guter Beobachtungsort. Komisch, dass mir  heavens-above’s Interaktive Karte keinen Mond zeigen will, auf der alten Sternkarte ist er.

Ist zwar echt früh, aber man sollte etwas machen.

Auf Twitter dazu #mofi

 

 

 


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11. Sitzung „Runder Tisch – Soziale Stadt Donauviertel“ (22. November 2018)

Group Of Blue People Seated And Holding A Meeting At A Large U Shaped Conference Table Clipart Illustration ImageHier mein Bericht – mit Kommentaren und Einschätzungen

Nach der Begrüßung Herrn Barnstorfs, der als Nachrücker zukünftig die Parteien BiBS, Grüne und Die Linke am Runden Tisch vertritt, informierte das Quartiersmanagement zunächst über Verwendung von Mitteln aus dem Verfügungsfonds: seit der letzten Sitzung waren 420€ für das Honorar der Kinderbuchautorin Anja Tuckermann, die eine Lesung mit Kindern der Grundschule Altmühlstraße durchführte.

Im weiteren Bericht des Quartiersmanagements ging es um das IEK/IHK für das Donauviertel. Es ist in Arbeit, kann aber erst Anfang 2019 fertiggestellt werden, da noch Abgleich mit dem ISEK der Gesamtstadt Braunschweig, das erst kürzlich  als Entwurf erschien, notwendig ist. Der Spielplatz am Möhlkamp wurde als erstes Projekt(2) der Sozialen Stadt fertiggestellt und bereits eingeweiht, derzeit läuft die Findung eines treffenden Namens. Runder Tisch, Quartiersmanagement und Bezirksrat sollen bei den Planungen für die weitere Nutzung des Geländes der ehemaligen Gärtnerei Zobel beteiligt werden(1), das ist aber ein sehr langfristiges Projekt. Frau Bruhl warb für Michael Beeses Initiative (siehe Januarausgabe 2019 der Weststadt aktuell), viele freiwillige Mitmacher unter den Bewohnern zu werben, mit denen zusammen er die derzeit unbefriedigende Busanbindung für weite Teile des Lehmangers zu verbessern. Insbesondere die Wohnungsgesellschaften wurden gebeten, darüber nachzudenken, wie sie hier unterstützen können (Treppenhausaushänge, Plakataufstellung…).

Im neuen Jahr werden bei den Quartiersmanagement-Sprechstunden die alten Mittwochs- und Dienstagszeiten getauscht (auf Wer bietet was für wen in der Weststadt an?! bereits eingetragen).

Derzeit laufen Überlegungen zur Gestaltung eines Logos für die Soziale Stadt Donauviertel. Eine Bürgerbeteiligungsveranstaltung ist für Umgestaltungen im Bereich Im Wasserkamp für Frühjahr 2019 geplant.

Herr Müller-de Buhr gehört nicht mehr zum Quartiersmanagment, Frau Bianca Matthes ist neu im Team und wird sich demnächst vorstellen.

In den Mitteilungen der Verwaltung wurde berichtet, dass die erforderlichen Unterlagen für die Förderung des geplanten(2) Umbaus des Kulturpunkt West („Campus Donauviertel„) nun vollständig eingereicht sind und dass wohl gute Aussichten bestehen, im nächsten Jahr Fördergelder bewilligt zu bekommen. Die Vorbereitungen für den Neubau der Räumlichkeiten für den Kinder und Teeny Klub Weiße Rose laufen, es gibt aber noch viele Details zu regeln und zu beachten. Gutachter müssen vor den erforderlichen Baum-Rodungen feststellen, ob seltene Tier- und Pflanzenarten gefährdet werden könnten, mögliche Orte für Ersatzpflanzungen müssen geklärt werden, es gibt in dem Bereich im Boden Kanalisationsleitungen mit bisher unklarem Verlauf, eventuell Mauerreste und Fundamente …; mit unangenehmen Überraschungen ist zu rechnen. Wahrscheinlich wird auch eine Sondergenehmigung für Baumfällungen während der Brut- und Setzzeit benötigt. Die Neugestaltung des Weges zwischen Moselstraße und Lehmanger kommt gut voran, Dach- und Fassadenarbeiten an den Gebäuden sind fertiggestellt, nun können die geplanten Änderungen an den Außenanlagen in Angriff genommen werden. Planungen für die vorgesehenen Sanierungsarbeiten Am Wasserkamp (incl. Parkplatzfragen) laufen, scheinen aber noch nicht weit fortgeschritten (zusätzliche Parkplätze auf einem NiWo-Grundstück, …?).  Eine gute Gehwegverbindung vom Queckenberg zum neuen Spielplatz am Möhlkamp wurde bei der Bürgerbeteiligung gewünscht, derzeit besteht noch keine Klarheit über die endgültige Wegführung.

Sonstiges:

  • Laut Wiederaufbau gestalten sich die Planungen für die Wohnungssanierungen An den Gärtnerhöfen schwierig. Die erforderlichen Sanierungen lassen sich keinesfalls in bewohntem Zustand der Häuser durchführen, aber eine Verdrängung der derzeitigen Mieter aus dem Quartier soll auf jeden Fall verhindert werden — keine leichte Aufgabe!
  • Weitere Termine für Sitzungen des Runden Tisches: 17.01.2019, 07.03.2019, 23.05.2019, 22.08.2019, 12.09.2019, 21.11.2019

Ein Bericht erscheint auch in der Januar-Ausgabe der Weststadt aktuell.

Rainer Bielefeld

Quellen, Verweise:

  1. Bezirksrat Vorlage – 18-08833
  2. Geplante Maßnahmen im Rahmen der „Sozialen Stadt“
  3. IEK/IHK: Integriertes Entwicklungs-Konzept / Integriertes Handlungs-Konzept


Ein Kommentar

Weststadtplenum-Spaziergang durch das Donauviertel

Neulich hatte ich Gelegenheit, mit dem Donauviertel-Quartiersmanagement, einigen Aktiven des Weststadtplenums und einigen weiteren Interessierten einen kleinen Spaziergang durch das Donauviertel machen. Wir  wurden über Pläne, bereits erzielte Fortschritte und sonstige Wissenswerte Neuigkeiten aus dem Quartier informiert.

Zunächst ging es zum in Umbau befindlichen Spielplatz am Möhlkamp, für mich wärʼ ja schon Spielzeug genug da 😉

Ich hörte und las, dass einige Bäume weichen mussten, ich solle die Wohnbaugesellschaft mal ansprechen, vielleicht hat die Lust, irgendwo eine Neupflanzung als kleines Event auszurichten?

Eine Anwohnerin machte auf Verletzungsgefahr auf der Baustelle, nicht zuletzt durch zum Klettern animierende Pflastersteinhaufen und ähnliches Gefahrenquellen, aufmerksam. Es soll auch mehrere Fälle von Kinder-Verletzungen gegeben haben. Die sorgen der Anwohnerin sind nachvollziehbar, aber eine perfekte Lösung würde wohl erfordern, eine Halle um die Baustelle zu errichten, oder zumindest Schuppen für Baumaterialien und Baumaschinen zu errichten — alles sicherlich viel zu aufwendig. Aber vielleicht würde es schon reichen, die Eltern kurz vor Einrichtung einer Baustelle für die möglichen Gefahren zu sensibilisieren?

Weiter ging es zum Verbindungsweg Moselstraße, Bezirksbürgermeister Ulrich Römer und ich entfernten dort von einer arg maroden Straßenlaterne einen Naziparolenaufkleber, wir erfuhren, wie es dort weiter gehen soll: tatsächlich werden dort zunächst die Weg-seitigen Gebäudefassaden renoviert, dann die Außenanlagen in Angriff genommen.

Der weitere Weg führte an der ehemaligen Gärtnerei Zobel vorbei, wir erörterten kurz denkbare Weiternutzungs-Möglichkeiten, und ich sah eine Stahlkonstruktion, die ich mir nicht erklären konnte.

Anschließend durfte ich eine Sitzung des Weststadtplenums beobachten, ich hoffe, das wird zukünftig regelmäßig möglich sein.

 


R. Bielefeld