Braunschweig – Weststadt

Ein gänzlich inoffizieller Stadtteil-Blog


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Tiny House Siedlung – Nutzungskonzept für Braunschweig steht!

„Der Rat der Stadt Braunschweig heute entschieden, dass die Realisierung einer Tiny House Siedlung unterstützt werden soll. Als ersten Schritt suchen wir jetzt nach einem geeigneten Grundstück“, freut sich Dipl.-Ing. Heiko Hilmer, 1. Vorsitzender der reka. „Doch was versteht man unter einer Tiny House Siedlung und wie kann diese aussehen? Die reka-Projektgruppe ‚wandel.WOHNPARK BS‘ hat sich über die Umsetzung eines dafür geeigneten Konzepts am Beispiel der ehemaligen Gärtnerei Am Lehmanger in Braunschweig bereits Gedanken gemacht und diese in einem skizzenhaften Nutzungskonzept zu Papier gebracht.“
Ein Nutzungskonzept haben die Mitglieder der Bau-AG der Projektgruppe in Kooperation mit dem Architekten Andreas Ostermann bereits erstellt. Hierin sind wesentliche Fragen, wie die, welches der Bestandsgebäude der ehemaligen Gärtnerei sinnvoll in das neue Konzept integriert werden können, beantwortet. Damit kann durch Um- und Neunutzung bereits vorhandener baulicher Strukturen eine erhöhte Nachhaltigkeit des Geländes und der Gesamtenergiebilanz des Projektes erzielt werden.
„Viele Menschen verbinden mit Tiny Houses minimalistisches Wohnen in einem attraktiven mobilen Minihaus in ländlicher Alleinlage. Das ist im urbanen Raum natürlich nicht möglich. Im Rahmen des Konzepts wandel.WOHNPARK werden verschiedene Aspekte mit einbezogen, um die minimalistische Wohnform mit einem urbanen Charakter zu verbinden: Durch die Nutzung von Gemeinschaftsflächen und gemeinschaftlich genutzter Infrastruktur und Anlagen (Mobilität; Instandhaltung, urbane Landwirtschaft, Gemeinschaftsräume) werden Synergien erzeugt und Flächen- und Energieverbräuche reduziert“, erläutert Ostermann, der auch Mitglied der reka-Projektgruppe „wandel.WOHNPARK BS“ und deren Bau-AG ist. Konzeptbedingt sei die Wohnfläche pro Person viel geringer als bei einer konventionellen Bebauung. „Aber auch mehrgeschossige Elemente und Tiny Houses im Reihenhausstil erzielen die für einen urbanen Raum notwendige Einwohnerdichte bei gleichzeitiger hoher und höherer Lebensqualität“, so Ostermann weiter. „Im Vergleich müsste man auf gleicher Fläche ein sehr hohes Mehrfamilienhaus bauen, um noch mehr Menschen auf der gleichen Baufläche unter zu bringen.“
Und natürlich sei das Konzept entsprechend der jeweiligen Rahmenbedingungen, die ein Grundstück bietet, anpassbar, betont er. Die Initiative werde weitere Varianten auch für andere geeignete Grundstücke entwickeln, um die Vielfältigkeit von Gemeinschaftsprojekten mit Tiny Houses aufzuzeigen.
„Ziel ist es – neben der Realisierung solcher Projekte auf geeigneten Grundstücken – Bilder in den Köpfen der Menschen zu erzeugen, wie so ein Gemeinschaftsprojekt mit Tiny Houses aussehen kann: mit all den Vorteilen für das Quartier und die Stadt bei einer gleichzeitig sehr hohen Lebensqualität, die mit bezahlbarem Aufwand geschaffen werden kann“, ergänzt Hilmer. „Kurz: die Skizze zeigt, wie zukunftstauglich und erstrebenswert dieses Projekt ist.“
Braunschweig, 16.12.2020
Ansprechpartner:innen für das Konzept und die reka-Projektgruppe „wandel.WOHNPARK BS
Regionale Energie- und KlimaschutzAgentur e. V. (reka)
Astrid Hilmer a.hilmer@-eka.de 0162-1568075
Heiko Hilmer h.hilmer@-eka.de 0176-96975870


Quelle: Pressemitteilung reka 16.12.2020 16:00


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Braunschweig sucht nach Platz für Mini-Häuser – Braunschweiger Zeitung

Eine Projektgruppe will nachhaltiges Wohnen auf kleinstem Raum. Die Stadtverwaltung soll Flächen suchen.

Quelle und mehr lesen: Braunschweiger Zeitung (Artikel von Jörn Stachura


Gar keine uninteressante Idee, wenngleich bisher ja für das Zobel-Gelände eher Nutzung für Kleingewerbe, Sozialeinrichtungen etc. in der Weststadt diskutiert wurden. In der letzten Bezirksratssitzung war von dieser Variante einer Zobelgelände-Nutzung noch keine Rede. Und was unterstützt der städtische Planungsausschuss denn nun genau? Tiny Hose Bau? Auf dem Zobelgelände oder anderswo?

Sollten wir Weststädter auch mal mitreden.

Schade, dass der Runde Tisch es anscheinend nicht gebacken bekommt, auch zu Pandemie-Zeiten zu arbeiten.


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Wie lebt es sich im Braunschweiger Donauvierel?

Was stört die Menschen im Donauviertel – was schätzen sie in ihrem Quartier? Unter anderem das soll mit Hilfe einer Umfrage herausgefunden werden.

Quelle und mehr lesen: Braunschweiger Zeitung (Artikel Karsten Mentasti , kostenpflichtiges Angebot, für Neukunden kostenlos auf blendle.com)


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ʼPaar Wochen war mein Fahrrad krank,

… nun fährt es wieder, Gott sei Dank!

(Frei nach Wilhelm Busch)

Vor ein paar Wochen blockierte das schon lange klapperige Tretlager – 1h nach Hause schieben! Selbsthilfewerkstätten geschlossen, Fahrradwerkstätten etliche Wochen Vorlauf! Katastrophe! Hätten wir nicht zufällig gerade den Lastenlöwen in der Gegend, ich wärʼ aufgeschmissen gewesen.

Gleich geht’s los!

Aber heute öffnete endlich unsere neue Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt, und ich hatte Terminvormerkung Nr. 1! Weil ich gar nicht so genau  weiß, wie offiziell und öffentlich das schon ist, verrate ich lieber nicht, dass die in den Räumen der alten ist und wo man sich anmelden kann (und. wg. Covid-19auch muss). Eigentlich wollte ich nur das defekte Lager ausbauen (wer hat schon einen passenden Abzieher), morgen zu Steinkamp (einzige Werkstatt, die auf meine Ersatzteilanfrage per Email geantwortet hatte) und Ersatzteile kaufen, selbst wieder einbauen. Aber da stand eine Fahrradleiche mit wahrscheinlich passendem Tretlager 🙂, da wollte mich der Werkstattleiter nicht wieder ziehen lassen, ehe wir das nicht ausprobiert hatten. Passte tatsächlich, und nun bin ich wieder richtig mobil.Reparatur unter leichten Erschwernissen (Maske, Anwesenheitsliste, … , aber ansonsten problemlos.

Da mache ich doch morgen gleich mal eine ausgiebige Testfahrt, Sturmwetter hin oder her.


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22,55 Millionen Euro zur Stärkung der sozialen Integration | Nds. Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz

Stadtteilzentren, Kindergärten, Schulen, Bürgerhäuser: Niedersachsens Bauminister Olaf Lies unterstützt 23 Projekte im Förderprogramm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ in Höhe von rund 22,55 Millionen Euro.

Stadt Braunschweig („Kulturpunkt West“-Campus Donauviertel) – 284.400 €

 

Quelle: 22,55 Millionen Euro zur Stärkung der sozialen Integration | Nds. Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz


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Familien-Spielmöglichkeit beim KTK Weiße Rose

weisse rose on Instagram:

“Hallo liebe Eltern. Wir möchten euch helfen, wenn ihr Mal wieder mit euren Kindern auf einen Spielplatz gehen möchtet. Wie? Ganz einfach…”

Weiterlesen: Instagram

Weitere ähnliche Angebote auf braunschweig.de unter „Wo gibt es Spielmöglichkeiten für Kinder?“


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20. Bezirksratssitzung Stadtbezirk 221 (Weststadt) vom 4. Dezember 2019

Group Of Blue People Seated And Holding A Meeting At A Large U Shaped Conference Table Clipart Illustration ImageDer Einfachheit halber möchte ich für die Tagesordnung auf ratsinfo.braunschweig.de verweisen, in der dort verlinkten  Aktenmappe finden sich detaillierte Informationen zu den verhandelten Tagesordnungspunkten. Leider gibt es dort kein vorläufiges Protokoll der Sitzung, und das endgültige wird immer erst nach Genehmigung bei der folgenden Sitzung ergänzt, deshalb hier zu einigen ausgewählten Tagesordnungspunkten Ergänzungen zum Sitzungsverlauf.

  • Das Protokoll der vorangegangenen Sitzung wurde einstimmig genehmigt.
  • Der Mittelverwendung für die Umgestaltung der Freiflächen des Kulturpunktes West und Kinder- und Teeny-Klubs im Rahmen des „Campus Donauviertel“ stimmte der Bezirksrat einstimmig zu. Erste Entwürfe zur Neugestaltung des Außengeländes liegen vor, die waren aber nicht Gegenstand der Entscheidung, hier ging es nur um die Genehmigung der geplanten Finanzierung.
  • Die ursprünglich geplante Sitzung am 29.01.2020 fällt aus, damit entfällt auch die für den 23.01.2020 geplante Sitzung des Runden Tisches Soziale Stadt Donauviertel“.
  • Die Verwaltung teilte mit, dass inzwischen auch in Fahrtrichtung Donauknoten eine Sitzbank an der Bushaltestelle „Neckarstraße“ (Linie 423) aufgestellt wurde. Der gewünschte barrierefreie Umbau dieser und weiterer Haltestellen in der Weststadt wird wahrscheinlich noch länger auf sich warten lassen, derzeit sind noch weit über 400 Haltestellen in Braunschweig nicht barrierefrei, die Umbauten werden viele Jahre in Anspruch nehmen. Aufgrund der Nähe eines Senioren- und eines Pflegeheims und der Einkaufsmöglichkeiten dort wird aber der Haltestelle „Neckarstraße“ eine höhere Priorität zugewiesen werden.
  • Für sein bereits 40-jähriges Engagement in der überparteilichen Europa-Union, für die er vom Bundesverband mit einer Goldenen Auszeichnung geehrt wurde, dankte der Bezirksbürgermeister dem Verbandsvorsitzenden im Braunschweiger Land, Edmund Heide – zugleich langjähriger Heimatpfleger im Stadtbezirk. Eine weitere Mitteilungen betrafen die Verleihung einer Ehrennadel an den Heimatpfleger Edmund Heide für seine bereits 40-jährige Tätigkeit.

Rainer Bielefeld