Braunschweig – Weststadt

Ein gänzlich inoffizieller Stadtteil-Blog


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Weststadtradeln

Presseinfo der Stadt Braunschweig dazu:

STADTRADELN: Mehr als 1000 machen schon mit. Die erste Marke ist geknackt: Mehr als 1000 Radfahrerinnen und Radfahrer haben sich zur Teilnahme an der dreiwöchigen Aktion STADTRADELN in Braunschweig angemeldet.

Quelle: presse-service.de – (c) ruhr-concept KG

Weststadt-Stadtradeln❔

Auf nebenan.de entstand die Idee, für Weststdädter ein eigenes „Dach“ zu schaffen, unter dem sie am Stadtradeln teilnehmen können. Viele Fahrrad-Unternehmungen machen mit mehreren Leuten mehr Spaß als allein, den inneren Schweinehund überwindet man zu zweit leichter als allein. Es gibt viele Gründe, warum sich Stadtradler aus einem Stadtviertel unter einem gemeinsamen Dach anmelden sollten, um so mehr „Kilometer zu fressen“ 😉

Eine Idee war, das über den Bürgerverein Weststadt e. V. laufen lassen, der Gedanke wurde aber fallen gelassen: eventuell könnten Nicht-Mitglieder auf den Gedanken kommen könnten, sich dort nicht mit anmelden zu dürfen, zudem gab es unter den Mitgliedern des Vereins bisher nur sehr wenige Interessierte.

So entstand dann die Idee zum:

Weststadtradeln

Ich habe mich einfach heute beim STADTRADELN für Braunschweig angemeldet, dabei dieses organisatorische Dach geschaffen, und alle Weststädter können sich, wenn sie wollen, darunter eintragen (wird beim Anmeldeprozess angeboten). Und so wurde ich unfreiwillig gleich auch noch „Teamchef“ 😉

Wer Lust hat kann sich zusätzlich bei der gleichnamigen nebenan.de-Gruppe melden — lohnt sich, so findet man sehr schnell Gleichgesinnte!

Viel Spaß beim STADTRADELN, bitte meldet Euch dort an! Mit einer App (Android & iOS) lassen sich gefahrene Kilometer am einfachsten aufaddieren.

 


R. Bielefeld

 


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nebenan.de WESTSTADT-Stammtisch

Einladung …

 

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Für alle aus dem gekennzeichneten Gebiet im Westen Braunschweigs

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Stand 2017-08-19 08:10 Uhr

Bisheriges Termin-Abstimmungsergebnis:

 

(Profile und sonstiger verlinkter Inhalt nur sichtbar nach Anmeldung auf nebenan.de)

Samstag

  1. Anette M. Strauss (ich erhielt aber keine Abstimmungsbenachrichtigung,)
  2. Bettina Achilles (siehe hier)
  3. Iris Nieschulz
  4. Rainer Bielefeld
  5. Und meine Frau? (überlegt noch? aber wenn es Eis gibt – ich zähle sie mal mit)
  6. Carsten O.
  7. Christian K
  8. Simone Müller

Sonntag

  1. Anette M. Strauss (ich erhielt aber keine Abstimmungsbenachrichtigung)
  2. Iris Nieschulz
  3. Rainer Bielefeld
  4. Und meine Frau? (überlegt noch)

Kann leider an keinem der beiden Termine

  1. Horst S.


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Braunschweiger Verkehrs-GmbH –  Aktuelles –  Ende des Schienenersatzverkehrs

Ende des Schienenersatzverkehrs auf der Tram-Linie 5 zwischen Broitzem und Donauknoten. Haltestelle Kruckweg stadtauswärts kann nicht bedient werden.

Quelle: Braunschweiger Verkehrs-GmbH –  Aktuelles Detailansicht


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Mein erster Besuch in der Nachbarschaftswerkstatt OGS

Ich wohne ja auch erst knapp 2 Jahre hier, schon klar, dass es sich bisher nie einrichten ließ, dort (100m vor meinem Bürofenster) bei der Nachbarschaftswerkstatt mal ʼrein zu schauen.

Ich hatte eine kaputte Pfeffermühle und einen Joggingschuh mit „abber“ Sohle, damit zog ich los.

In der Altmühlstraßen-Schule fand ich den an der Eingangstür ausgeschilderten Raum (1. OG, geradezu, Werkraum gleich auf der linken Seite) problemlos. Im mit einigen Werkbänken ausgerüsteten Werkraum der Schule war eine kleine Gruppe mit einer Haarföhn-Reparatur beschäftigt (schließlich föhnte er wieder — nur noch einstufig, aber immerhin!), an einer 2. Werkbank warteten 2 „Reparateure“ auf Kundschaft — also auf mich.

Einer nahm sich gleich meines Problems an, wer sonst gerade Zeit hatte unterhielt sich kurz oder länger mit mir, neben allgemeinem Klönschnack diskutierten wir auch Möglichkeiten, wie wir diese Einrichtung bekannter machen könnten, mehr Bastler mit mehr Leute mit reparaturbedürftigen Gegenständen zusammenbringen könnten. Fazit: Im neuen Nachbarschaftszentrum Elbestraße wird ab Herbst die Möglichkeit bestehen, auch länger bis zum Abend zusammen zu sitzen und zu basteln — derzeit ist das mit Rücksichtnahme auf den Schulbetrieb nicht möglich. Dann schauen wir mal: Jeder Bürgervereins-Aktive wird angeregt, Flyer im Haus zu verteilen, einen Mitbewohner im Haus zu überzeugen, dass die Nachbarschafts-Werstatt, die dann vielleicht Reparatur-Café heißen wird, genau die Gelegenheit ist, bei Reparaturen zu helfen („Gute Tat“) oder Hilfe zu bekommen, auf die er gewartet hat. Oder was auch immer. Kann sich ja auch mal ganz zufällig und unerwartet ergeben, dass man erkennt, eine Fähigkeit zu haben, mit der man jemand andern helfen kann. Einfach mal ʼreinschauen ist nicht verboten 😉

Mein Besuch als Bildergeschichte:

So hatte ich einen netten Plausch und hinterher eine wieder funktionierende Pfeffermühle. Die Schuhreparatur habe ich auf nächstes Mal verschoben.

Wer auch mal Lust hat, dort ʼreinzuschauen, findet hier den Terminplan.


R. Bielefeld


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Straßenbahn-Gleissanierung Donaustraße: es geht voran

Es liegen schon jede Menge neue Gleise, „unser“ Lechstraßen-Übergang über die Donaustraße funktioniert schon wieder, aber es gibt auch noch jede Menge zu tun:

Alle Photos vom 20.07.2017

 


R. Bielefeld


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Weststadt-Putz: Hinter der Waldorfschule (4) 🗑

Heute war nun der Tag des Weststadtputzes. Ich hatte bei verschiedenen Stellen wie nebenan.de, dem Bürgerverein Weststadt, Cyriakus- und Emmaus-Gemeinde, Johannitern und THW, internationalem Männertreff über Herrn Jasmin Kruškić nachgefragt, ob sich vielleicht ein paar Leute beteiligen wollen; Antwort erhielt ich keine. Da mein Neffe dann doch lieber am Familienurlaub (hatte ihm wohl niemand Bescheid gesagt 😉) als am Waldputz teilnahm war meine Aktion dann doch eine One-Man-Show.

Vielen Dank noch an Alba für den überlassenen Greifer und die Handschuhe, die ich vom letzten Stadtputz noch hatte, sowie an Christoph für die geliehene Schubkarre, die mit gute Dienste tat.

Ziemlich pünktlich gegen 07:30 Uhr legte ich los, gleich am Eingang in das Wäldchen vom Parkplatz Ludwig-Winter-Straße aus gab es eine Menge aufzusammeln, eine Abschätzung, wie viele Bolchenpapierchen man auflesen muss, um einen Müllsack zu füllen, habe ich ja anderenorts schon mal hinterlassen. Nach einer „gründlichen oberflächlichen Reinigung“ dort befreite ich zunächst die Wegränder am Fahrweg hinter der Waldorfschule, dann drang ich auch tiefer ins Unterholz ein, hier mein Weg.

Ich sammelte:

Bolchenpapier, Kaffee-Trinkbecher, Einkaufstüten (teils mit jeder Menge Müll und sicherlich absichtlich im Gebüsch „versenkt“), Glasflaschen in allen denkbaren Größen und Erhaltungszuständen, Tetra-Packs, eine Amateur-Teigknetmaschine, andere Küchenkleingeräte mit mir oft rätselhafter ehemaliger Funktion, Spritzen, ½ Dutzend aufgeschnittener Fahrradschlösser (ist das ein Umschlagplatz für geklaute Drahtesel?), Zigarettenschachteln, 1 mehrere Kilo schwerer Stahlring, Kronkorken, Plastik-Getränkeflaschen, viieele Capri-Sun-Tüten (man sollte den Verkauf des Zeugs an Kinder verbieten), Tempotücher, Getränkedosen, Bananenschalen, Zeitungen, Gebrauchtwagenhändervisitenkaren (reicht es denn nicht, wenn sie diese Interessebekundungen an die Auto-Seitenscheibe klemmen?), Q-Tips, Strohhalme, 1 Scheibenwischer, 1 verbeultes Handy, Sprühdosen, Möbelteile, vieles Andere mehr. Insgesamt habe ich während meiner gut 4-stündigen Aktion wohl 100 … 150 l Müll aufgesammelt, eigentlich wollte ich das nach Watenbüttel zur Müllannahme bringen, war aber zu spät dran. Also Müll in städtischen Müllsäcken und Restmülltonne (Chipabrechnung) entsorgt, das war deutlich teurer.

Photos

(wegen der Dunkelheit im Wald oft grisselig unscharf)

 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

2 Passantinen sprachen mich an. Eine wollte wissen, was ich da mache, fand das toll, berichtete von eigenen ähnlichen Bemühungen. Die andere wollte eine Zigarette schnorren.

Ach ja, eine Zecke auf dem Rücken brachte ich (trotz Einsprühens) mit nach Hause, die mir Martina dann in einer langwierigen Not-OP „amputieren“ musste.

Erkenntnisse und Schlussfolgerungen

Die üblichen Discounter-Müllbeutel (60l(?) mit Zug zum Verschließen) mit sind nicht stabil genug. Besonders das Immer-Wieder-Anheben-und-Absetzen setzt ihnen bei spitzigen Inhalt zu. Werden sie auf einer Schubkarre umhergefahren sind sie ausreichend.

Im Unterholz sind die großen Müllsäcke zu unhandlich, besser wäre ein 5-Liter-Eimerchen, dass man dann immer wieder in den Müllbeutel auf der Schubkarre entleert.

Brennnesseln und Rosen verteidigen Müll in ihrer Nähe mit verbiesterter Hartnäckigkeit.

Meine Mitgliedschaft im Bürgerverein habe ich erst mal wieder gekündigt. Damit will ich nichts Grundsätzliches gegen deren Arbeit sagen. Aber wenn ich Handball spielen will werde ich Mitglied in einem Handballverein (oder Sportverein mit Handball-Sparte, klaro!), nicht in einem Fußballverein. Und beim Bürgerverein weiß ich doch nicht recht, ob unsere gemeinsamen Interessen über „irgendwie Weststadt“ hinaus gehen.

Das Marketing für die Aktion ist verbesserungsfähig. Ich schreib‘ mal ein Berichtchen für unser Weststadt-Blatt über die heutige Aktion und versuche, für einen Wiederholungstermin im Spätwinter einen Terminhinweis dort unterzubringen.
@Neffe, was hältst Du vom 10.03.2017? Bist Du eigentlich gegen FSME und Tetanus geimpft?

..
R. Bielefeld


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Gedankenlose Fußgängerampel-Schaltung am Donauknoten

Donaustraße Einmündung Traunstraße: hier gerade nicht nur Fußgängerampel außer Betrieb

„Grüne Welle Donaustraße“ ist ja schon lange ein Running Gag in der Weststadt. Im folgenden eine die Fußgänger betreffende Gedankenlosigkeit bei den Ampelschaltungen am Donauknoten. Mal sehen, ob sich jemand traut, wieder das Totschlagargument Straßenbahnvorrangschaltung herauszukramen 😉

Am Fußgänger-Überweg über die Donaustraße vom Einkaufszentrum in Richtung Traunstraße sieht man bei jedem Ampelzyklus das gleiche Bild:

  1. Fußgänger bekommen an beiden Ampeln sowohl für das Überqueren der Fahrbahn in Richtung Innenstadt als auch für die Donaustraßen-Fahrbahn in Richtung Broitzem Grün
    » und laufen los
  2. Just in dem Moment, wenn die Fußgänger zum Überqueren der 2. Fahrbahn ihren Fuß auf die Fahrbahn in Fahrtrichtung Broitzem setzen wollen springt die Fußgängerampel für diese Etappe auf Rot
    » Weil sie nicht damit rechnen, es nicht wahrgenommen haben (ist mir auch schon passiert) oder sich schlicht verarscht vorkommen gehen die Fußgänger weiter
    » Autofahrer (Rechtsabbieger aus der Traunstraße) hupen zornig

Mein Vorschlag:

Es kann mir keiner erzählen, dass der Autoverkehr in der Weststadt zusammenbricht, wenn man den Ampelzyklus dort so ändert, dass die Fußgänger für die erste Etappe ca. 3 Sekunden früher grün bekommen (und die Autofahrer in Richtung Innenstadt oder Traunstraße rot, klaro!) und die Fußgängerampel für die zweite Etappe ca. 3 Sekunden später auf rot umschaltet. Damit könnten die Fußgänger dann die Straße bequem in einem Rutsch überqueren.

Ich frage mal beim Ideen- und Beschwerdemanagement nach, ob sich da nichts machen lässt – sofort, nicht erst im Rahmen der „Sozialen Stadt“ irgendwann 2022. So sieht der Ablauf ja doch eher nach einem „Verstehen Sie Spaß“-Gag aus …