Braunschweig – Weststadt

Ein gänzlich inoffizieller Stadtteil-Blog


Ein Kommentar

Bezirksratssitzungen — ratsinfo.braunschweig.de kaputt ⚠️️

Soll womöglich der Anreiz, selbst die Bezirksratssitzungen zu besuchen, statt sich nur im Internet zu informieren, durch eine vorgetäuschte technische Schwierigkeit erhöht werden 😉?

Jedenfalls sehe ich in letzter Zeit fast stets (nach quälenden Wartezeit-Minuten)  „Timed Out“ – Störmeldungen, nur mit Glück mal unterhaltsamere Details wie


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Aber nur in extrem seltenen Ausnahmefällen mal echte Informationen über die Arbeit des Stadtbezirksrats! Die Basisfunktionen von ratsinfo.braunschweig.de funktionieren, aber sowie Datenbankzugriffe ins Spiel kommen wird das zum Glücksspiel.

Man arbeitet daran — hörte ich.

Für alle, die nicht so lange warten wollen: hingehen!

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Soziale Stadt Donauviertel: der runde Tisch

Group Of Blue People Seated And Holding A Meeting At A Large U Shaped Conference Table Clipart Illustration Image

So ähnlich sieht der Runde Tisch in Wirklichkeit aus

2. öffentliche Sitzung des „Runden Tisches“

„Le peuple, c’est moi!“ – ich war die gesamte Öffentlichkeit. Lag es daran, dass der Termin in der Oktober-Weststadt-Aktuell nicht erwähnt war? Nicht nur ich war verwundert, keine einziges Mitglied des Bezirksrats als Zuschauer zu sehen. Bei einer Bezirksratssitzung hatte die Gruppe Grüne/Linke eindringlich protestiert, nicht am runden Tisch vertreten zu sein, heute war auch Frau Bonnet (unentschuldigt) abwesend. Im Handyzeiteitalter eigentlich nur schwer nachvollziehbar (ich hoffe, ihr ist nichts schlimmes passiert), auch, dass kein Ersatz (und sei es nur als Zuschauer) dort war. Zukünftig will sich die Runde bemühen, möglichst Sitzungstermine in Ferienzeiten zu vermeiden.

Im folgenden eine Mischmasch aus einer unvollständigen, subjektiven Zusammenfassung und eigenen Gedanken zum öffentlichen Teil der Sitzung-

Am „Runden Tisch“ sollen Vorklärungen zu Maßnahmen im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ für das Donauviertel diskutiert und Konsens hergestellt werden, die Ergebnisse sollen dann als Beschlussvorlagen für die politischen Gremien, insbesondere den Bezirksrat, dienen. Die Veranstaltung stellte weitere Ergebnisse, die seit der letzten Sitzung erarbeitet wurden, vor: für den „Campus Weststadt“ stehen incl. städtischer Mittel nun ca. 2,1 Millionen € für Neubauten und ca. 2,6 Millionen € für Sanierungen (alles im Umfeld des Kulturpunkt West) zur Verfügung.Hinsichtlich des Verfahrens für die Vergabe von Fördermitteln aus dem Verfügungsfonds (10 Jahre je 20.000 € jährlich) mussten aus rechtlichen Gründen einige Anpassungen vorgenommen werden, das tatsächliche Verfahren, dass das Quartiermanagement bis 500€/Maßnahme entscheidet, der Runde Tisch bis 5.000€, bei (eher nicht zu erwartenden) Maßnahmen mit noch größerem Finanzbedarf der Stadtbezirksrat. Die Verwaltung hatte Präzisierungen zu Formalien des  Vergabeverfahrens ausgearbeitet, (u.A. „Maßnahme darf bei Antragstellung noch nicht begonnen sein“, „Ort und/oder Teilnehmer hauptsächlich im/aus dem Fördergebiet“, „Anträge beim Quartiermanagement“, …), kein nennenswerter Widerspruch. Vom Runden Tisch wurde auf mögliche Probleme von Privatinitiativen, Beträge bis 500€ vorzustrecken, hingewiesen; das Quartiermanagement muss mit Möglichkeiten ausgestattet werden, solche Bedürfnisse angemessen zu Regeln. Mir erscheint es sehr wichtig, diese Möglichkeit der Förderung von privaten Initiativen auffällig zu bewerben, da das ein geeignetes Mittel sein könnte, mehr „Nachwuchs“ von (dauerhaft) engagierten Weststadt-Bürgern zu rekrutieren.

Ein Büro für das zukünftige Quartiermanagement, (70 … 100m², 2 Büros, Besprechungsraum, Sanitärräume, ggf. Teeküche) wurde noch nicht gefunden. Am 17.10. wird eine verfügbare Wohnung besichtigt, die aber mit 51m³ vorhersehbar deutlich zu klein ist. Die zunächst irgendwie unschön erscheinende Lösung, das Büro in einem „Wohn“-Container unterzubringen, gewann bei weiterer Betrachtung und Besprechung viele Fürsprecher, und auch mich überzeugen die Argumente, dass diese Lösung durch ihre Auffälligkeit zur Beschäftigung mit dem Thema und zum Eintreten einlädt und es heutzutage auch sehr „wohnliche“ Containerlösungen gibt. Auch Erfahrungen mit dem „Bauwagen Saalestraße“(?)(1) waren wohl positiv.

Ausführliche Berichterstattung über das Projekt „Soziale Stadt Donauviertel“ und Ergebnisse am Runden Tisch soll es ab Januar 2018 in der Weststadt Aktuell  auf monatlich 2 Seiten geben; kosten ca. 600€/Monat, nach übereinstimmender Meinung aller gut angelegtes Geld. Der Termin ist ambitioniert, da redaktionelle Beiträge sicherlich mit zum Aufgabenbereich des Quartiermanagements gehören wird, das noch gar nicht existiert. Das Anliegen ist aber wichtig, der Herausgeber soll sofort informiert werden, damit der die erforderlichen Vorbereitungen treffen kann. Ich wäre fürs Erste schon mal ganz zufrieden, wenn in der November- und Dezemberausgabe die Termine der Sitzungen des Runden Tisches wieder stünden.

Es soll ein Logo für die Maßnahme „Soziale Stadt Donauviertel“ geschaffen werden, das dann Berichterstattung, evtl. Stadtteilschilder u.v.a.m. zieren soll.

Auch Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls, Tagesordnung etc., vorzugsweise auf braunschweig.de, wären mir wichtig, da hat sich bisher aber auf meinen Vorschlag hin nichts getan. Aber die Institution organisiert sich ja gerade erst selbst.
Nach Fragen ,  Einwenden, Anmerkungen wurden die Zuschauer (ich) dieses mal nicht gefragt, dafür aber freundlich gegen 17:55 Uhr gebeten, den Saal zu verlassen, weil nun der nicht-öffentliche Teil der Sitzung beginnen sollte.

Das Zuschauen war wieder aufschlussreich, ich war richtig ein wenig begeistert, wie es schon „brodelt“, obwohl sich der Runde Tisch gerade erst warm läuft. Und ich habe szuhause schon mal nachgeschaut, welche Erfahrungen aus dem Stadtumbau West (2) im Bereich Ilmweg wohl aufgegriffen werden könnten.

Nächste Termine (jeweils im Treffpunkt Am Queckenberg) voraussichtlich:

  • Donnerstag, 02.11.2017  17:00 Uhr
  • Donnerstag, 07.12. 2017 17:00 Uhr

Kleine Begebenheit am Rande: Das Schild an der Tür galt wohl nur für den Regulären Treffpunk-Betrieb, die Runder-Tisch-Sitzung fand wie vorgesehen statt. Der Sitzungsleiter selbst kümmerte sich darum, dass ihm das Publikum nicht abhanden kommt, aber ein gleich großes „Sitzung findet statt“ Schild hätte ich schon angebracht gefunden – ich weise das Queckenberg-Team mal darauf hin. Ich gehöre zu der kleinen Minderheit, die nicht auf die Eisfläche hinausläuft, um zu überprüfen, ob das Schild am Ufer „Das Eis trägt noch nicht“ die Wahrheit sagt, und ich rüttele auch nicht an Türen mit „Heute geschlossen“-Schildern. Wenn da am frühen Nachmittag ein Interessierter vorbei läuft, streicht er den geplanten Sitzungsbesuch aus seinem Kalender … .


R. Bielefeld


Quellen etc.:
(1) Bauwagen: Braunschweig – Stadtumbau West – Teilbereich Ilmweg – Jahresbericht 2012 (Seite 5), Staedtebaufoerdertag_2016 (3:10), Stadtumbau West
(2) Stadtumbau Nördliche Weststadt: Plakate, Videos etc.


Ein Kommentar

Rosskastanien-Miniermotten-Bekämpfung in der Weststadt 🌳

Schadensbild „Miniermotten-Befall“ (Frühstadium)

Auch wenn der Nutzen des Herbstlaub-Sammelns und -Verbrennens für die Eindämmung der MiniermottenPlage nicht hundertprozentig nachgewiesen ist — schaden wird es wohl nichts, und handeln ist oft nützlicher als reden. So beschloss ich, dem auch durch den langjährigen Wohnort „Kastanienallee“ geprägten Interesse endlich Taten folgen zu lassen, und mich an der vom hiesigen NABU initiierten Kastanienlaub-Sammel-Kampagne zu beteiligen.  Erst dachte ich, der NABU sei ja wirklich furchtbar schlecht zu erreichen, aber wenn man zur Öffnungszeit (jeweils Montag , Mittwoch und Freitag von 16:00 – 18:00 Uhr) die Telefonnummer 798649 statt der Faxnummer wählt, geht tatsächlich sofort jemand ran 😉

So habe brachte ein Telefonat heute Nachmittag folgende Erkenntnisse:

  • Meine Vermutung, dass in der Weststadt die Beteiligung an Laubsammelaktionen bisher eher gering sein könnte, ist richtig
  • Das Baumkataster ist zum Finden der Rosskastanien eher weniger hilfreich, man kann einen kleinen Bereich mit maximal 20 Bäumen einkasteln und dann nachschauen, ob Rosskastanien dabei sind, gescheite Filtermöglichkeiten oder gar Listendruck (Alle Aesculus hippocastanum im sichtbaren Bereich …) fand ich nicht. Eventuell kann man aber Zugriff beantragen oder sich Datensätze zuschicke lassen, ich forsche da mal weiter.
  • Ich werde mir voraussichtlich am Montag Nachmittag ein erstes Kontingent Laubsäcke holen und die Patenschaft für den Baum 310 vor Lechstraße 28 übernehmen.
  • Für das Laub einer ausgewachsenen Kastanie braucht man 15 Säcke oder mehr.
  • Abholung der Säcke leider regulär erst nach dem Aktionswochenende, nur mit etwas Glück nehmen die Müll-Leute anscheinend auch gelegentlich vorher Müllsäcke, die neben den regulären Mülltonnen stehen, mit.

Noch nicht geklärt (ich vergaß) …

  • ❔✅(1) Wird im öffentlichen Raum evtl. auch von der Stadt Laub gesammelt? Weniger wg. Miniermotte als vielmehr im Rahmen der allgemeinen Grünflächenpflege? Es wäre blöd, wenn wir uns Arbeit machen und am nächsten Tag kommen die Profis und haben nichts zu tun …
  • ❔✅(2) Und was macht man mit den Kastanien auf Busch-bewachsener Baumscheibe? Da versickert das Laub, und man bekommt es nur noch sehr schwer wieder heraus.
  • ❔✅(3) Wie klärt man mit Grundstückseigentümern  (Wohnbau-Genossenschaften …), ob man auf deren Grundstück auch sammeln darf/soll?

Und wie läuft das nun in der Weststadt (und Umgebung)?

Meine erste Paten-Kastanie(?)

Hauptfrage natürlich: ist da schon jemand aktiv?

Ich hole, wenn nichts dazwischen kommt, am Montag, 09.10.2017 erst mal 10 Laubsäcke, versuche, die offenen Fragen zu klären, und lasse mich für meine Paten-Kastanie registrieren; vielleicht hat man dort auch noch weitere Ratschläge.

Natürlich kann sich jeder selbst beim NABU melden und dort die speziellen Laubsäcke (nur die werden kostenlos von Alba mitgenommen) holen, als Baumpate eintragen, … . Aber als ehrenamtlich betriebene Organisation haben die natürlich nur sehr beschränkte Öffnungszeiten, für die meisten aus Braunschweigs Westen liegt die Geschäftsstelle nicht täglich am Weg, der Umstand, den das alles macht, steht einem Erfolg deutlich im Wege.

Falls mehr Leute Lust haben, mit zu machen, sollten wir das etwas bündeln. Vielleicht in etwa so (allererster Vorschlag):

  • Wer Lust zum Mitmachen hat trägt sich hier per Kommentar ein (oder Kontakt auf nebenan.de oder ruft mich an, oder …), benennt einen oder mehrere Patenbäume, bei denen er regelmäßig Laub sammeln möchte.
  • Jemand fährt mit den gebündelten Interessenten zum NABU, klärt mit denen die Kastanienpatenschaften, bringt Laub-Müllsäcke mit hierher.
  • Bei einem wöchentlichen Treffen (oder auch zwischendurch …) werden Laubmüllsäcke ausgeteilt, jeder zieht zu seinen Paten-Kastanienbäumen, harkt Laub, und hinterher belohnen wir uns mit einer kleinen warmen Mahlzeit im Donaugrill, oder wie auch immer.

Am Mitmachen interessiert?

Ich hoffe, von Euch zu hören!

 


2 Kommentare

West(stadt) – Stammtisch – Kaffeekränzchen – Was.auch.immer

Wir wollten uns ja – eigentlich schon im September – mal wieder treffen, und ich hatte zugesagt, mich darum zu kümmern, ein weiteres Treffen ähnlich dem im August zu organisieren. Was ich nun tue, auf nebenan.de (von dort ging die Initiative aus) gibt es eine ähnliche Info, aber die Einladung richtet sich natürlich an alle an Nachbarschafts-Geselligkeit-Interessierten.
Ich einen Terminfinder auf Moreganize eingerichtet, wo sich bitte alle Interessierten aus der Weststadt und Umgebung mit ihren Terminmöglichkeiten eintragen. Je nachdem, ob wir uns eher morgens zu einem Frühschoppen, mittags auf ein Mittagessen (Buffet bei Weng, …), nachmittags auf Kaffee (mit oder ohne Kuchen, oder spätnachmittags mit einem frühen Abendessen (beispielsweise MOMO Happy Hour Pizza), oder abends (Sekt oder Selters, mit oder ohne Essen) in Frage – was meint Ihr? Vielleicht sollten wir uns bei hinreichender Interessenten-Zahl gelegentlich mal auf einen festen Termin und ein Stammlokal einigen, um Organisationsaufwand einzusparen. Das Haus der Talente ist leider nicht unbedingt geeignet, da die Terminmöglichkeiten dort wenig Werktätigen-freundlich sind.

Mögliche Treffpunkte (Vorschläge) und Termine:

Mittwoch, 11.10.2017 17:30 Uhr Schaper – EKZ Elbestraße (wie letztes Mal)
Freitag, 13.10.2017 20:00 Uhr Rothenburg
Samstag, 14.10.2017 10:00 Uhr Kretzschmar Timmerlah
Sonntag, 22.10.2017 19:30 Uhr William’s Dorfklause

Termin-Entscheidung

Mir schwebt als Deadline für die Terminfindung Mittwoch Morgen vor, aber so lange der Termin mit den aktuell meisten potentiellen Teilnehmern noch in der Zukunft liegt, können wir die Terminabstimmung natürlich weiter laufen lassen. Trotzdem wärʼs schön, wenn ihr jetzt nicht alle erst mal abwartet, wie sich das so entwickelt, sondern gleich im Terminfinder eintragt.

Also, bis denne!


R. Bielefeld


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Neue Post- und DHL-Agentur am Donauknoten 📯

Für die mit der Geschäftsaufgabe bei Funny & Clever entfallene Postagentur in der Donaustraße 46 gibt es schon Ersatz. Ein Post/DHL-Schild hängt bereits an der Hausecke, und wie man auch in der Weststadt Aktuell (Septemberausgabe) nachlesen kann, nimmt die neue Post-Agentur am 02.10.2017 im TOTO-LOTTO-Kiosk, Donauknoten 12a, den Betrieb auf. Öffnungszeiten lt. Weststadt Aktuell: Mo-Fr 09:00 Uhr -18:00 Uhr, Sa 09:00 Uhr -14:00 Uhr.

Bei der Post-Filialsuche ist der Standort noch unbekannt.

Die Hermes-Paketstation dort ist damit vermutlich entfallen?


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Landtagswahl 2017 in Niedersachsen

Bitte geht wählen!

Knoten inʼs Taschentuch machen oder Kalendereintrag in den eigenen Kalender übernehmen ([Teilen])! In „meinem“ Wahlkreis nur 45% Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl, das ist doch peinlich!

Wen?

Keine Ahnung! Auch bei der Bundestagswahl fehlte es mir schon schon arg an Begeisterung. Immerhin riet mir der Wahl-o-Mat, meine alten Neigungen weiter zu verfolgen, was ich auch tat; dort wurden auch allerlei zusätzliche Informationen zu den Parteiprogrammen geboten.

Leider gibt es zur niedersächsischen Landtagswahl keinen Wahl-o-Maten. Aber immerhin den Landes-Wahlkompass! Ich fand den weniger „narrensicher“ als den Wahl-o-Mat, aber deutlich besser als gar keine Entscheidungshilfe. Und auch der Wahlkompass riet mir, meinen alten politischen Neigungen …  😉.

Und unter anderem hier auf regionalbraunschweig.de stellen sich die Kandidaten vor, vielleicht auch ganz aufschlussreich. Ich habe mir schon mal Herrn Pantazis angehört, weil ich den persönlich kenne, die übrigen kommen alle auch noch dran.

Also bitte: erst informieren, dann wählen gehen!

Danke!

 


R. Bielefeld