Braunschweig – Weststadt

Ein gänzlich inoffizieller Stadtteil-Blog


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Ehemalige Gärtnerei in der Weststadt wird zum Baugebiet

Die Stadt Braunschweig will das Grundstück kaufen. Es sollen Wohnungen für Senioren und Familien entstehen.

Quelle: Braunschweiger Zeitung (Bezahlschranke!)


Laut Artikel (für Neukunden auf Blendle kostenlos) scheint der Schwerpunkt für die zukünftige Verwendung des lt. Artikel 14.000 m² großen Areals auf dem Wohnungsbau zu liegen, während die Stadtteil-interne Diskussion eher Wert auf ein Kultur- und Kleingewerbe-Zentrum legte, wie auch aus der Stellungnahme des Bezirksbürgermeisters ersichtlich ist.

Die weitere Diskussion dürfte spannend werden, die Sprechstunde des  Quartiersmanagements scheint mir ein guter Anlaufpunkt für Vorschläge aus dem Quartier zu sein. Heute Abend ist „Runder Tisch„, vielleicht ist dort schon mehr zu erfahren? Hingehen!

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Braunschweig-Weststadt – Was ist „Campus Donauviertel“?

Mit 5,1 Millionen Euro soll in den nächsten Jahren eine neue Struktur in dem Braunschweiger Weststadt-Quartier entstehen.

Quelle und mehr lesen : Braunschweig-Weststadt – Was ist „Campus Donauviertel“?


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🚎 Mehr Mobilität wagen – Europawahlen

Am 26. Mai sind Europawahlen, für den Bereich im Donauviertel, der mit dieser Initiative angesprochen werden soll (rings um den Treffpunkt am Queckenberg), sind die Wahllokale für die Wahlbezirke

Wir organisieren eine Fahrgemeinschaft für Sie! Zusammen mit Ihnen! Einfach 0531 28794172

 


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🚎 Mehr Mobilität wagen⁉

In der Weststadt aktuell vom Mai 2018 wurde bereits die unbefriedigende Situation vorgestellt, dass im Bereich der Haltestellen Am Lehmanger viele Anwohner den öffentlichen Personen-Nahverkehr deutlich schlechter nutzen können als die meisten anderen Weststädter. Die für viele einzige Anbindung, die Buslinie 443, fährt seltener als andere Linien (bestenfalls halbstündlich), abends nur bis ca. 20:30 Uhr (samstags nicht einmal bis 19:00 Uhr), und sonntags gar nicht.

Trostlose Haltestelle

Die meisten Haltestellen sind nicht Niederflur-gerecht, auch sonst gibt es viele Details, die verbessert werden könnten. Nun hat sich Michael Beese, der damals auch den Artikel angestoßen hatte, entschlossen, die Angelegenheit mit derzeit noch wenigen Helfern (beispielsweise mir) in die Hand zu nehmen und zu versuchen, diese Situation zu verbessern.

Fernziel bleibt eine deutliche Verbesserung der Busverbindung mit engerer Taktung und längerem Abend- und Wochenendbetrieb für die Buslinie 443. Um das zu erreichen muss aber erst einmal gezeigt wird, dass es tatsächlich Bedarf für eine bessere Anbindung gibt. Viele Bewohner haben sich mit den gegebenen Möglichkeiten arrangiert, fahren mit dem Auto oder bleiben halt notgedrungen oft zu Hause. Die für in ihrer Mobilität eingeschränkte Anwohner oft unbefriedigenden Haltestellen und gelegentliche andere Ärgernisse – eine Bekannte berichtete, sie habe neulich Samstags für die Heimfahrt vom Einkauf am Donauknoten ein Minicar bestellen müssen, wegen der langen Schlange an der Kasse hatte Sie die letzte 443 heimwärts verpasst – animieren auch nicht zu Unternehmungen.

Ziel der Initiative von Michael Beese ist, für Anwohner, die den ÖPNV nutzen wollen oder müssen, die Situation möglichst schnell zu verbessern und so auch mehr Interesse an einer guten Busverbindung zu wecken. In Frage kommt die Vermittlung von Fahrgemeinschaften mit Privat-PKW und Taxen, gar Organisation von Rufbussen oder Anruf-Sammel-Taxen für besondere Fahrten wie ins Kino, Theater oder anderen Veranstaltungen in der Innenstadt. Auch Extrafahrten für Innenstadt-Café-Besuche am Sonntag, zum verkaufsoffenen Sonntag und Ausflugsfahrten in die Region (Hofcafé Klein Gleidingen, Heimatmuseum Geitelde, Zoo, Tierpark Essehof, Innenstadt Wolfenbüttel, …) sind denkbar. Eure Ideen sind gefragt.

Und nun das Sahnehäubchen:

Bei einer ausreichend großen Zahl Interessierter besteht die Möglichkeit, einen Förderantrag beim Quartiersmanagement „Soziale Stadt – Donauviertel“ zu stellen. Aus dem Verfügungsfonds, einem Fördertopf, aus dem relativ unbürokratisch kleinere Projekte finanziell unterstützt und/oder getragen werden können, wäre für ein paar „Leuchtturm-Fahrten“ eine großzügige Förderung möglich. Denkbar wären zum Beispiel „Kulturfahrten“ (Kino, Theater Fadenschein, Staatstheater, Niederdeutsches Theater, Lesungen, Sonntagsveranstaltungen im Kulturpunkt West, Konzerte etc.) in die Braunschweiger Innenstadt; für die könnte vom Verfügungsfonds sowohl für Fahrt als auch für Eintritts-Kosten ein großzügiger Zuschuss gewährt werden (angedacht, aber noch nicht „in trockenen Tüchern“!).  Ziel ist es, regelmäßig Angebote (nicht nur) für mobilitätseingeschränkte Menschen zu schaffen, einzelne „Lustfahrten“ in die Innenstadt sind davon natürlich ausgeschlossen.

Wenn Sie lieber nicht trampen wollen …

… hier unser Aufruf: Sie sind daran interessiert, solche zusätzlichen Fahrtmöglichkeiten zu nutzen? Dann melden Sie sich bitte mit Ihren Kontaktdaten und möglichst einer kurzen Schilderung, welche Probleme Sie mit der Buslinie 443 schon hatten oder noch haben („Kontakt zu Freunden am anderen Ende Braunschweigs abgerissen“, …), und möglichst mit Vorschlägen, welche Verbesserungen oder „Sonderfahrten“ ihnen am wichtigsten wären. Sie erreichen uns über das Kontaktformular,  0531 70756451, FAX 03222 3390109, oder per Post (Betreff: „Mobilität 443“) über den Treffpunkt Am Queckenberg 1a. Wir melden uns in der Regel am selben Tag zurück.

Wir werden Sie in den nächsten Wochen auch mit Plakaten und Flugblättern an die Initiative erinnern, vielleicht auch im Februar in der Weststadt aktuell erste Ergebnisse vorstellen, und hoffentlich Ende Januar mit Interessierten im Treffpunkt Am Queckenberg bei einer Tasse Kaffee oder Tee diskutieren, welche der im Raum stehenden Vorschläge als erste verwirklicht werden sollen; Terminfindung hier über den BLOG, ich könnte mir beispielsweise vorstellen, dass wir uns (½ h?) vor der Tagung des Runden Tisches dort treffen?

R. Bielefeld


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Spielplatz am Möhlkamp im Donauviertel ist einsatzbereit

Der Spielplatz Möhlkamp der Nibelungen-Wohnbau GmbH ist als erstes Projekt im Fördergebiet „Soziale Stadt – Donauviertel“ dieses Jahr geplant und gebaut worden. Im kommenden Frühjahr wird noch der Naschgarten mit Hilfe von Kindern aus dem Donauviertel entstehen und auch ein Name soll für den neu hergerichteten Spielplatz gefunden werden. Dann ist eine feierliche Eröffnung mit einem großen Fest geplant.

Am 24. Oktober wurde der Spielplatz durch Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer und ….

Quelle und weiter lesen: presse-service.de


Großspielzeug auf dem Möhlkamp-Spielplatz – so sah es dort im August noch aus.

Aktuelles Photo folgt!


R. Bielefeld


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Weststadtplenum-Spaziergang durch das Donauviertel

Neulich hatte ich Gelegenheit, mit dem Donauviertel-Quartiersmanagement, einigen Aktiven des Weststadtplenums und einigen weiteren Interessierten einen kleinen Spaziergang durch das Donauviertel machen. Wir  wurden über Pläne, bereits erzielte Fortschritte und sonstige Wissenswerte Neuigkeiten aus dem Quartier informiert.

Zunächst ging es zum in Umbau befindlichen Spielplatz am Möhlkamp, für mich wärʼ ja schon Spielzeug genug da 😉

Ich hörte und las, dass einige Bäume weichen mussten, ich solle die Wohnbaugesellschaft mal ansprechen, vielleicht hat die Lust, irgendwo eine Neupflanzung als kleines Event auszurichten?

Eine Anwohnerin machte auf Verletzungsgefahr auf der Baustelle, nicht zuletzt durch zum Klettern animierende Pflastersteinhaufen und ähnliches Gefahrenquellen, aufmerksam. Es soll auch mehrere Fälle von Kinder-Verletzungen gegeben haben. Die sorgen der Anwohnerin sind nachvollziehbar, aber eine perfekte Lösung würde wohl erfordern, eine Halle um die Baustelle zu errichten, oder zumindest Schuppen für Baumaterialien und Baumaschinen zu errichten — alles sicherlich viel zu aufwendig. Aber vielleicht würde es schon reichen, die Eltern kurz vor Einrichtung einer Baustelle für die möglichen Gefahren zu sensibilisieren?

Weiter ging es zum Verbindungsweg Moselstraße, Bezirksbürgermeister Ulrich Römer und ich entfernten dort von einer arg maroden Straßenlaterne einen Naziparolenaufkleber, wir erfuhren, wie es dort weiter gehen soll: tatsächlich werden dort zunächst die Weg-seitigen Gebäudefassaden renoviert, dann die Außenanlagen in Angriff genommen.

Der weitere Weg führte an der ehemaligen Gärtnerei Zobel vorbei, wir erörterten kurz denkbare Weiternutzungs-Möglichkeiten, und ich sah eine Stahlkonstruktion, die ich mir nicht erklären konnte.

Anschließend durfte ich eine Sitzung des Weststadtplenums beobachten, ich hoffe, das wird zukünftig regelmäßig möglich sein.

 


R. Bielefeld