Braunschweig – Weststadt

Ein gänzlich inoffizieller Stadtteil-Blog


Ein Kommentar

Kleine Runde durch die Weststadt-Aktivitäten

… der „Lebensmitteltisch“

Info und …

Um 09:00 Uhr schaute ich auf einen Becher Buttermilch kurz im Haus der Talente bei Nicole W.s Donnerstags-Nachbarschafts-Frühstück (alle 14 Tage)   ʼrein, um mich noch genauer über ihre Aktivitäten zu informieren und kurz ein paar Angelegenheiten (Terminkalender und sonstige Öffentlichkeitsarbeit) mit ihr zu besprechen.

Ich hatte ja den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen, als ich überlegte, was ich mit überzähligen Lebensmitteln (beispielsweise der 3. und 4. Knoblauchknolle aus dem üblichen Verkaufsnetz) anstellen soll, damit sie uns hier nicht einfach vergammeln. Bei unserem Stammtisch anderen anbieten? Dabei ist’s so einfach: der Lebensmitteltisch Als wir beim Spielenachmittag neulich nach Aufforderung 2 Brötchen zum Abend-Eintopf mitnahmen hatten wir doch ein schlechtes Gewissen, weil wir dachten, Bedürftigen etwas wegzufuttern. Aber es geht dabei ja gerade nicht (hauptsächlich) darum, Bedürftige zu unterstützen. Vielmehr sollen Lebensmittel, für die bei einem selbst gerade keine Verwendungsmöglichkeit besteht, zum Tausch zur Verfügung gestellt werden — damit sie verwendet werden statt sinnlos zu vergammeln.  Wer etwas über hat legt es in den Korb, wer etwas sieht, was er gebrauchen kann, nimmt es mit. Also, zum nächsten Termin könnt Ihr 2 Knoblauchknollen fest einplanen 😉.

Leider ist die Akustik in den Räumen etwas nervig, ob man da mit geeignetem dämpfenden Wandbehang etwas verbessern kann?

Ich regte noch an, die Türen der Veranstaltungsräume zu Beschildern dann ging es nach kurzem Einkauf — hauptsächlich für unsere Nachbarn — zum Bürgervereins-Infostand im EKZ Elbestraße.

Der Wunschbaum

Die Akteure: Herr Quast, Frau Mandera-Bolm

Ich erfuhr einige Vereinsinterna, stellte den Weststadt-Terminkalender vor, es besteht vom Grundsatz her erst mal Interesse, da mitzumachen — wennʼs nix kostet und nicht  zu viel Arbeit macht. Ich denke, beides kann ich zusagen.

Anschließend sah ich noch beim Aufstellen des Wunschbaums (Einzelheiten zu dem alten Brauch in der Dezember-Weststadt Aktuell) zu. Einige der schon abgegebenen Wunschkarten wurden vor dem Aufhängen mit ein paar Tropfen Glühwein besprenkelt, wahrscheinlich irgendein Weststadt-Aberglaube, keine Ahnung, ich bin ja noch nicht lange dabei, traute mich aber auch nicht, zu fragen.

Nebenbei konnte der Verein noch einer Passantin mit einem Weststadt-Stadtplan weiterhelfen, scheint eine Art Servicestation zu sein 😉.

 

Am Infobrett hatte ich noch einen Hinweis an die Stadt Braunschweig wegen defekter Fahrradständer vor dem EKZ gesehen, die Stadt ist aber der falsche Adressat, die gehören noch zum Elbe-Zentrum. Ich habe das Center-Management informiert und erhielt schon die Zusage, dass man sich kümmert 🙂

 

Advertisements


Hinterlasse einen Kommentar

Der Bürgerverein Weststadt hat einen neuen Vorstand 📰

Gestern, am 13.11.17, wählten die Mitglieder des Bürgerverein Weststadt e. V. im Nachbarschaftszentrum/Haus der Talente einen neuen Vorstand.
Erste Vorsitzende ist nun Frau Elisabeth Mandera-Bolm, zweiter Vorsitzender Herr Bodo Pawella.

Quelle: nebenan.de

Mehr dazu sicherlich in der nächsten Weststadt Aktuell


3 Kommentare

Einweihung des neuen Nachbarschaftszentrums Elbestraße 45

Auf dem Weg zum neuen Nachbarschaftszentrum konnten wir noch einigen Passanten beim Finden der Festivität helfen, offenbar hatten viele eine Information, das neue Nachbarschaftszentrum befände sich „Ecke Elbestraße – Saalestraße“, was im Prinzip richtig ist, mangels Eindeutigkeit aber viele hier etwas ratlos umherirren ließ 😉. Ich bin eher ein Freund von Hausnummerangaben.

… sondern TAUFE!

Kein Regen, …

Kaum waren wir angekommen, setzte ein heftiger Regenschauer ein – ich habe ein Talent für so etwas. Unser Bezirksbürgermeister Ulrich Römer fand aber — wie stets — eine konstruktive Einordnung des Geschehens und sah das lieber als Taufe des neuen Nachbarschaftszentrums denn als schlechtes Wetter. Allgemeine Zustimmung aller Beteiligten, wir flüchteten trotzdem vorübergehend in das Gebäude, sahen uns in einem Raum mit anderen 2 Videos über die Weststadt an, bevor wir wieder draußen für den Rest des Nachmittags an einer Bierzeltgarnitur Platz nahmen.  Nach ein paar ersten Darbietungen von Musik mit Tanz und Gesang …

… Ulrich Markurth, hier in der Menge.

Braunschweigs OB …

… würdigten prominente Vertreter auch aus Politik und den Wohnungsgenossenschaften die gemeinsame Leistung aller Akteure, den Bürgern, Vereinen, Verwaltung, Politik, Wohnbau-Genossenschaften und Anderen.

Unser Stärkungs- Internationaler Bunter Teller (mit Bulgursalat, Brötchen mit eingebackenem Käse, Börek), den ich erstanden hatte, war längst geleert, so zwängte ich mich nach den Festreden durch die Menge (es war proppenvoll) zum Bratwurstgrill und ergatterte 2 der letzten Bratwürste – auch ein Zeichen für den Erfolg der Veranstaltung.

Wir sahen noch einige weitere musikalische Darbietungen an, dann mussten wir etwas vor Ende der Feier aufbrechen, da Martina versprochen hatte, morgen zum Freundeskreis-Treffen 2 selbstgebackene Baguettes mitzubringen, die sie noch vorbereiten musste.

Auf dem Rückweg zum Auto konnten wir noch einigen Passanten beim Finden der Festivität helfen, offenbar … (siehe ganz oben).

Nächsten Monat wird unser nebenan.de – „Kaffekränzchen“ (wir haben noch gar keinen richtigen Namen …) mal das Bistro im Haus ausprobieren, und mal sehen, für was sich das neue Zentrum noch alles nutzen lassen wird. Weitere Hinweise dazu gibt es auch im Weststadt-Terminkalender (im Aufbau).


R. Bielefeld

 


3 Kommentare

Der Westen fährt ab: Weststadtradeln-Radtour 🚴🏻

Tja … . Wir warteten mit der Abfahrt einige Minuten, da ein Teilnehmer sich für 5 Minuten Verspätung angesagt hatte. Kurz nach dessen Ankunft, kurzer Einweisung „Wie immer … eigene Gefahr …“) und Start der Stadtradeln-App bei den „Aktiven“ (… ging ja nicht nur ums Vergnügen) fuhren wir ab, und keine Minute später brach ein heftiges Gewitter los 😦

Wir standen eine Weile unter Bäumen im Regen (ich weiß gar nicht mehr, war das hier am Tauberweg?), wer (wie ich) hatte, zog seinen Fahrradponcho über, unsere Truppe zeigte bald Auflösungserscheinungen. Ich wollte  mich nicht anstecken lassen, verabschiedete mich und fuhr allein weiter, Grundrichtung „Blaues Loch“; nach 3 Minuten war ich erst mal aus dem Regen ʼraus 🙂

Auf der weiteren Fahrt hatte ich natürlich immer wieder mal Regen und zeitweise auch heftigen Wind, das war aber letztlich kein Problem. Entschädigt wurde ich durch phantastisches Licht-und-Schatten-Spiel, die Photos geben das sehr unzureichend wieder, Blick auf ferne Gewitterwolken, es war toll. Ich fuhr einfach eine Weile immer der Nase nach, machte bei der Freiwilligen Feuerwehr Denstorf eine kleine Pause mit Zaubertrank-Genuss (Buttermilch aus der Thermoskanne) und fuhr dann erst durch Sturm und Regen, zum Schluss bei phantastischem Sonnenuntergang durch den Timmerlaher Busch (neue Sitzbänke!) zurück nach Hause, wo mich Martina schon mit einem Topf köstlichen Eintopfs (Pizzasuppe) erwartete.

 

Wenn möglich bin ich nächstes Mal wieder mit dabei, hoffentlich dann wieder zu einer Gemeinschaftsfahrt.


Weitere Informationen:


5 Kommentare

nebenan.de – Stammtisch

Stammtisch ist natürlich ganz falsch, das ist nichts „offizielles“, was zukünftig regelmäßig zur selben Zeit am selben Ort stattfindet, wir haben einfach mal eine Gelegenheit für ein Treffen beim Schopf gegriffen. Trotzdem empfanden wir das alle (ich jedenfalls) wohl alle ein klein wenig als eine heroische Pioniertat 🙂

Unsere Runde

Ging gleich erst mal gut los, wie ich darauf kam, dass Bäckerei Kretzschmar Samstag Nachmittag offen hat, weiß ich auch nicht mehr, jedenfalls standen, als ich mit Martina dort ankamen, Bettina & Anette schon vor verschlossener Tür: Samstags 13:00 Uhr ist Feierabend. Tschuldigung! Iris und Carsten trudelten auch bald ein, und nach Diskussion verschiedener Plan-B-Varianten (Kalter Kaffee aus dem MixMarkt-Kühlschrank? HEM-Tankstelle? …?) entschieden wir uns, die weitere Tagung hierher zu verlegen. Ich hinterließ eine Karte aus dem Stammtisch-Set mit Nachricht, wohin wir weiterziehen wollten, auf einem Tisch (finde mal einen Faust-großen Stein zum Beschweren, wenn Du ihn brauchst — ich hoffe, das Stöcken, das ich als besten Ersatz fand, war ausreichend). Anette lud Iris, Martina und mich ins Auto ein, der Rest schlug sich irgendwie durch, und wir fanden am Ziel 2 Tische, die wir zusammenrücken konnten. Im Durchgang zur Elbestraße, es zog wie Hechtsuppe, aber das tat der guten Laune keinen Abbruch. Wir haben uns über 1001 Dinge unterhalten, jeder hatte etwas zu erzählen, jeden interessierte etwas, hier nur ein paar Gesprächsfetzen kurz erwähnt:

Bettina hat die Zettel, von denen ich auch einen im Briefkasten fand, gar nicht verteilt, obwohl ihr Name drauf stand. Wir konnten das Rätsel nicht lösen.
Für ein Lampenmontageproblem fanden sich erste Lösungsansätze.
Wir hatten weitgehend ähnliche Vorstellungen zu empfehlenswerter gärtnerischer Gestaltung für öffentliche Grünflächen: Bunter Blumen (notfalls auch Pseudo-) Wildwuchs statt ödem Rasen.
Anette berichtete, ihr seine schon 2 Leute mit ihr von nebenan.de bekannten Gesichtern auf der Straße begegnet, sie habe sie aber nicht angesprochen.
Einige von uns hatten die gleichen Beiträge und Gruppen, die unserer Ansicht nach so nichts auf nebenan.de zu suchen hatten, angeschwärzt. Wir können uns auch vorstellen, uns (natürlich auch mit anderen Nachbarn von nebenan) mal ganz kurzfristig — quasi Flashmob-artig —  zu verabreden, ich hatte Nachmittags-Kaffetrinken auf Bierzeltgarnitur im Hochspannungspark, um mal verdutzte Passanten-Gesichter zu sehen, als Beispiel genannt. Oder so ähnlich!

Wir überlegten, welche anderen „Tagungsorte“ für weitere Treffen in Frage kommen könnten. Beispielsweise auch das neue Nachbarschaftszentrum Elbeviertel (Eröffnung 15.09.2017 15:00 Uhr) oder der KPW, aber auch viele Gaststätten (-ähnliche Einrichtungen), nicht nur in der Weststadt. Nach Brainstorming dort wollen wir uns mal ein paar Vereins-Gaststätten ansehen, eine schien uns schon mal weniger empfehlenswert, mehr dazu auf nebenan.de. Wanderörterungen, vielleicht mal Treffen bei einer regionalen Attraktion mit Sternfahrtanreise, je nach Temperament wandern, radeln, ÖPNV, Auto, … . Und wie können wir die Übernahme von Terminen in die privaten Handy-Kalender vereinfachen, damit nicht Termine verpasst werden, nur weil man sie nicht in seinem Kalender stehen hatte? Wo wohnt es sich in der Weststadt schöner und wo gibt es doch auch Dinge, die einem den Wohnort vermiesen?

Wir hatten wohl alle unseren Spaß, schade, dass Christian K und Simone Müller nicht dabei waren, ich hoffe, es lag nicht an meiner unbedarften Treffpunktwahl. Wir haben erst mal vage geplant, so etwas als monatliches „Kaffeekränzchen“ weiter zu führen, vielleicht immer im Wechsel mal Abends und mal zu Kaffee-und-Kuchen-Zeiten, im Oktober werden wahrscheinlich mal im neuen Nachbarschaftszentrum Elbeviertel probesitzen. Zumindest um das nächste Treffen werde ich mich wieder kümmern, dann sollten wir die Organisation vielleicht „reihum“ erledigen, bei jedem Treff übernimmt’s jemand anderes für das nächste Treffen.

Und Martina will sich nach dem netten Nachmittag endlich auch bei nebenan.de anmelden. Ich selbst bin begeistert, wie hilfreich die Plattform war, mit wenig Aufwand tatsächlich mal eine nennenswerte Anzahl Leute zusammen zu bringen. „Buchhalterisch“ anhand der Profilangaben ermittelte gemeinsame Interessen scheinen mir für eine erfolgreiche Verabredung weniger wichtig als einfache Bereitschaft, sich mal mit ein paar wildfremden Menschen zu treffen und gespannt darauf zu sein, was dabei herauskommt. Aus den Profilen ersichtliche gemeinsame Interessen spielten bei unserer Unterhaltung nach meiner Erinnerung jedenfalls praktisch überhaupt keine Rolle.

Aktive vom Bürgerverein hatten mir ihr Leid geklagt, welch immenser Aufwand eventuell doch nur zum Erscheinen mal gerade zweier Interessierter führt, das hier hat trotz der leider sehr fehlerhaften Terminfindungsfunktion bei nebenan.de (nächstes Mal nehme ich moreganize) prima geklappt  … .

Zur Nachahmung empfohlen!


R. Bielefeld


Hinterlasse einen Kommentar

Braunschweig Weststadt: Quartier im Aufwind | Hallo Niedersachsen Video | ARD Mediathek

Lange Zeit galt die Weststadt als Braunschweiger Problemviertel. Doch gemeinsam mit den Einwohnern haben Stadt und Wohnungsunternehmen die Wende im Quartier geschafft.

Bei der Quelle gibt es den Filmbeitrag mit vielen Weststädter „Berühmtheiten“.

Quelle: Braunschweig Weststadt: Quartier im Aufwind | Hallo Niedersachsen Video | ARD Mediathek


Ein Kommentar

Mein erster Besuch in der Nachbarschaftswerkstatt OGS

Ich wohne ja auch erst knapp 2 Jahre hier, schon klar, dass es sich bisher nie einrichten ließ, dort (100m vor meinem Bürofenster) bei der Nachbarschaftswerkstatt mal ʼrein zu schauen.

Ich hatte eine kaputte Pfeffermühle und einen Joggingschuh mit „abber“ Sohle, damit zog ich los.

In der Altmühlstraßen-Schule fand ich den an der Eingangstür ausgeschilderten Raum (1. OG, geradezu, Werkraum gleich auf der linken Seite) problemlos. Im mit einigen Werkbänken ausgerüsteten Werkraum der Schule war eine kleine Gruppe mit einer Haarföhn-Reparatur beschäftigt (schließlich föhnte er wieder — nur noch einstufig, aber immerhin!), an einer 2. Werkbank warteten 2 „Reparateure“ auf Kundschaft — also auf mich.

Einer nahm sich gleich meines Problems an, wer sonst gerade Zeit hatte unterhielt sich kurz oder länger mit mir, neben allgemeinem Klönschnack diskutierten wir auch Möglichkeiten, wie wir diese Einrichtung bekannter machen könnten, mehr Bastler mit mehr Leute mit reparaturbedürftigen Gegenständen zusammenbringen könnten. Fazit: Im neuen Nachbarschaftszentrum Elbestraße wird ab Herbst die Möglichkeit bestehen, auch länger bis zum Abend zusammen zu sitzen und zu basteln — derzeit ist das mit Rücksichtnahme auf den Schulbetrieb nicht möglich. Dann schauen wir mal: Jeder Bürgervereins-Aktive wird angeregt, Flyer im Haus zu verteilen, einen Mitbewohner im Haus zu überzeugen, dass die Nachbarschafts-Werstatt, die dann vielleicht Reparatur-Café heißen wird, genau die Gelegenheit ist, bei Reparaturen zu helfen („Gute Tat“) oder Hilfe zu bekommen, auf die er gewartet hat. Oder was auch immer. Kann sich ja auch mal ganz zufällig und unerwartet ergeben, dass man erkennt, eine Fähigkeit zu haben, mit der man jemand andern helfen kann. Einfach mal ʼreinschauen ist nicht verboten 😉

Mein Besuch als Bildergeschichte:

So hatte ich einen netten Plausch und hinterher eine wieder funktionierende Pfeffermühle. Die Schuhreparatur habe ich auf nächstes Mal verschoben.

Wer auch mal Lust hat, dort ʼreinzuschauen, findet hier den Terminplan.


R. Bielefeld