Braunschweig – Weststadt

Ein gänzlich inoffizieller Stadtteil-Blog


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Einweihung des neuen Nachbarschaftszentrums Elbestraße 45

Auf dem Weg zum neuen Nachbarschaftszentrum konnten wir noch einigen Passanten beim Finden der Festivität helfen, offenbar hatten viele eine Information, das neue Nachbarschaftszentrum befände sich „Ecke Elbestraße – Saalestraße“, was im Prinzip richtig ist, mangels Eindeutigkeit aber viele hier etwas ratlos umherirren ließ 😉. Ich bin eher ein Freund von Hausnummerangaben.

… sondern TAUFE!

Kein Regen, …

Kaum waren wir angekommen, setzte ein heftiger Regenschauer ein – ich habe ein Talent für so etwas. Unser Bezirksbürgermeister Ulrich Römer fand aber — wie stets — eine konstruktive Einordnung des Geschehens und sah das lieber als Taufe des neuen Nachbarschaftszentrums denn als schlechtes Wetter. Allgemeine Zustimmung aller Beteiligten, wir flüchteten trotzdem vorübergehend in das Gebäude, sahen uns in einem Raum mit anderen 2 Videos über die Weststadt an, bevor wir wieder draußen für den Rest des Nachmittags an einer Bierzeltgarnitur Platz nahmen.  Nach ein paar ersten Darbietungen von Musik mit Tanz und Gesang …

… Ulrich Markurth, hier in der Menge.

Braunschweigs OB …

… würdigten prominente Vertreter auch aus Politik und den Wohnungsgenossenschaften die gemeinsame Leistung aller Akteure, den Bürgern, Vereinen, Verwaltung, Politik, Wohnbau-Genossenschaften und Anderen.

Unser Stärkungs- Internationaler Bunter Teller (mit Bulgursalat, Brötchen mit eingebackenem Käse, Börek), den ich erstanden hatte, war längst geleert, so zwängte ich mich nach den Festreden durch die Menge (es war proppenvoll) zum Bratwurstgrill und ergatterte 2 der letzten Bratwürste – auch ein Zeichen für den Erfolg der Veranstaltung.

Wir sahen noch einige weitere musikalische Darbietungen an, dann mussten wir etwas vor Ende der Feier aufbrechen, da Martina versprochen hatte, morgen zum Freundeskreis-Treffen 2 selbstgebackene Baguettes mitzubringen, die sie noch vorbereiten musste.

Auf dem Rückweg zum Auto konnten wir noch einigen Passanten beim Finden der Festivität helfen, offenbar … (siehe ganz oben).

Nächsten Monat wird unser nebenan.de – „Kaffekränzchen“ (wir haben noch gar keinen richtigen Namen …) mal das Bistro im Haus ausprobieren, und mal sehen, für was sich das neue Zentrum noch alles nutzen lassen wird. Weitere Hinweise dazu gibt es auch im Weststadt-Terminkalender (im Aufbau).


R. Bielefeld

 

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Der Westen fährt ab: Weststadtradeln-Radtour 🚴🏻

Tja … . Wir warteten mit der Abfahrt einige Minuten, da ein Teilnehmer sich für 5 Minuten Verspätung angesagt hatte. Kurz nach dessen Ankunft, kurzer Einweisung „Wie immer … eigene Gefahr …“) und Start der Stadtradeln-App bei den „Aktiven“ (… ging ja nicht nur ums Vergnügen) fuhren wir ab, und keine Minute später brach ein heftiges Gewitter los 😦

Wir standen eine Weile unter Bäumen im Regen (ich weiß gar nicht mehr, war das hier am Tauberweg?), wer (wie ich) hatte, zog seinen Fahrradponcho über, unsere Truppe zeigte bald Auflösungserscheinungen. Ich wollte  mich nicht anstecken lassen, verabschiedete mich und fuhr allein weiter, Grundrichtung „Blaues Loch“; nach 3 Minuten war ich erst mal aus dem Regen ʼraus 🙂

Auf der weiteren Fahrt hatte ich natürlich immer wieder mal Regen und zeitweise auch heftigen Wind, das war aber letztlich kein Problem. Entschädigt wurde ich durch phantastisches Licht-und-Schatten-Spiel, die Photos geben das sehr unzureichend wieder, Blick auf ferne Gewitterwolken, es war toll. Ich fuhr einfach eine Weile immer der Nase nach, machte bei der Freiwilligen Feuerwehr Denstorf eine kleine Pause mit Zaubertrank-Genuss (Buttermilch aus der Thermoskanne) und fuhr dann erst durch Sturm und Regen, zum Schluss bei phantastischem Sonnenuntergang durch den Timmerlaher Busch (neue Sitzbänke!) zurück nach Hause, wo mich Martina schon mit einem Topf köstlichen Eintopfs (Pizzasuppe) erwartete.

 

Wenn möglich bin ich nächstes Mal wieder mit dabei, hoffentlich dann wieder zu einer Gemeinschaftsfahrt.


Weitere Informationen:


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nebenan.de – Stammtisch

Stammtisch ist natürlich ganz falsch, das ist nichts „offizielles“, was zukünftig regelmäßig zur selben Zeit am selben Ort stattfindet, wir haben einfach mal eine Gelegenheit für ein Treffen beim Schopf gegriffen. Trotzdem empfanden wir das alle (ich jedenfalls) wohl alle ein klein wenig als eine heroische Pioniertat 🙂

Unsere Runde

Ging gleich erst mal gut los, wie ich darauf kam, dass Bäckerei Kretzschmar Samstag Nachmittag offen hat, weiß ich auch nicht mehr, jedenfalls standen, als ich mit Martina dort ankamen, Bettina & Anette schon vor verschlossener Tür: Samstags 13:00 Uhr ist Feierabend. Tschuldigung! Iris und Carsten trudelten auch bald ein, und nach Diskussion verschiedener Plan-B-Varianten (Kalter Kaffee aus dem MixMarkt-Kühlschrank? HEM-Tankstelle? …?) entschieden wir uns, die weitere Tagung hierher zu verlegen. Ich hinterließ eine Karte aus dem Stammtisch-Set mit Nachricht, wohin wir weiterziehen wollten, auf einem Tisch (finde mal einen Faust-großen Stein zum Beschweren, wenn Du ihn brauchst — ich hoffe, das Stöcken, das ich als besten Ersatz fand, war ausreichend). Anette lud Iris, Martina und mich ins Auto ein, der Rest schlug sich irgendwie durch, und wir fanden am Ziel 2 Tische, die wir zusammenrücken konnten. Im Durchgang zur Elbestraße, es zog wie Hechtsuppe, aber das tat der guten Laune keinen Abbruch. Wir haben uns über 1001 Dinge unterhalten, jeder hatte etwas zu erzählen, jeden interessierte etwas, hier nur ein paar Gesprächsfetzen kurz erwähnt:

Bettina hat die Zettel, von denen ich auch einen im Briefkasten fand, gar nicht verteilt, obwohl ihr Name drauf stand. Wir konnten das Rätsel nicht lösen.
Für ein Lampenmontageproblem fanden sich erste Lösungsansätze.
Wir hatten weitgehend ähnliche Vorstellungen zu empfehlenswerter gärtnerischer Gestaltung für öffentliche Grünflächen: Bunter Blumen (notfalls auch Pseudo-) Wildwuchs statt ödem Rasen.
Anette berichtete, ihr seine schon 2 Leute mit ihr von nebenan.de bekannten Gesichtern auf der Straße begegnet, sie habe sie aber nicht angesprochen.
Einige von uns hatten die gleichen Beiträge und Gruppen, die unserer Ansicht nach so nichts auf nebenan.de zu suchen hatten, angeschwärzt. Wir können uns auch vorstellen, uns (natürlich auch mit anderen Nachbarn von nebenan) mal ganz kurzfristig — quasi Flashmob-artig —  zu verabreden, ich hatte Nachmittags-Kaffetrinken auf Bierzeltgarnitur im Hochspannungspark, um mal verdutzte Passanten-Gesichter zu sehen, als Beispiel genannt. Oder so ähnlich!

Wir überlegten, welche anderen „Tagungsorte“ für weitere Treffen in Frage kommen könnten. Beispielsweise auch das neue Nachbarschaftszentrum Elbeviertel (Eröffnung 15.09.2017 15:00 Uhr) oder der KPW, aber auch viele Gaststätten (-ähnliche Einrichtungen), nicht nur in der Weststadt. Nach Brainstorming dort wollen wir uns mal ein paar Vereins-Gaststätten ansehen, eine schien uns schon mal weniger empfehlenswert, mehr dazu auf nebenan.de. Wanderörterungen, vielleicht mal Treffen bei einer regionalen Attraktion mit Sternfahrtanreise, je nach Temperament wandern, radeln, ÖPNV, Auto, … . Und wie können wir die Übernahme von Terminen in die privaten Handy-Kalender vereinfachen, damit nicht Termine verpasst werden, nur weil man sie nicht in seinem Kalender stehen hatte? Wo wohnt es sich in der Weststadt schöner und wo gibt es doch auch Dinge, die einem den Wohnort vermiesen?

Wir hatten wohl alle unseren Spaß, schade, dass Christian K und Simone Müller nicht dabei waren, ich hoffe, es lag nicht an meiner unbedarften Treffpunktwahl. Wir haben erst mal vage geplant, so etwas als monatliches „Kaffeekränzchen“ weiter zu führen, vielleicht immer im Wechsel mal Abends und mal zu Kaffee-und-Kuchen-Zeiten, im Oktober werden wahrscheinlich mal im neuen Nachbarschaftszentrum Elbeviertel probesitzen. Zumindest um das nächste Treffen werde ich mich wieder kümmern, dann sollten wir die Organisation vielleicht „reihum“ erledigen, bei jedem Treff übernimmt’s jemand anderes für das nächste Treffen.

Und Martina will sich nach dem netten Nachmittag endlich auch bei nebenan.de anmelden. Ich selbst bin begeistert, wie hilfreich die Plattform war, mit wenig Aufwand tatsächlich mal eine nennenswerte Anzahl Leute zusammen zu bringen. „Buchhalterisch“ anhand der Profilangaben ermittelte gemeinsame Interessen scheinen mir für eine erfolgreiche Verabredung weniger wichtig als einfache Bereitschaft, sich mal mit ein paar wildfremden Menschen zu treffen und gespannt darauf zu sein, was dabei herauskommt. Aus den Profilen ersichtliche gemeinsame Interessen spielten bei unserer Unterhaltung nach meiner Erinnerung jedenfalls praktisch überhaupt keine Rolle.

Aktive vom Bürgerverein hatten mir ihr Leid geklagt, welch immenser Aufwand eventuell doch nur zum Erscheinen mal gerade zweier Interessierter führt, das hier hat trotz der leider sehr fehlerhaften Terminfindungsfunktion bei nebenan.de (nächstes Mal nehme ich moreganize) prima geklappt  … .

Zur Nachahmung empfohlen!


R. Bielefeld


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Braunschweig Weststadt: Quartier im Aufwind | Hallo Niedersachsen Video | ARD Mediathek

Lange Zeit galt die Weststadt als Braunschweiger Problemviertel. Doch gemeinsam mit den Einwohnern haben Stadt und Wohnungsunternehmen die Wende im Quartier geschafft.

Bei der Quelle gibt es den Filmbeitrag mit vielen Weststädter „Berühmtheiten“.

Quelle: Braunschweig Weststadt: Quartier im Aufwind | Hallo Niedersachsen Video | ARD Mediathek


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Mein erster Besuch in der Nachbarschaftswerkstatt OGS

Ich wohne ja auch erst knapp 2 Jahre hier, schon klar, dass es sich bisher nie einrichten ließ, dort (100m vor meinem Bürofenster) bei der Nachbarschaftswerkstatt mal ʼrein zu schauen.

Ich hatte eine kaputte Pfeffermühle und einen Joggingschuh mit „abber“ Sohle, damit zog ich los.

In der Altmühlstraßen-Schule fand ich den an der Eingangstür ausgeschilderten Raum (1. OG, geradezu, Werkraum gleich auf der linken Seite) problemlos. Im mit einigen Werkbänken ausgerüsteten Werkraum der Schule war eine kleine Gruppe mit einer Haarföhn-Reparatur beschäftigt (schließlich föhnte er wieder — nur noch einstufig, aber immerhin!), an einer 2. Werkbank warteten 2 „Reparateure“ auf Kundschaft — also auf mich.

Einer nahm sich gleich meines Problems an, wer sonst gerade Zeit hatte unterhielt sich kurz oder länger mit mir, neben allgemeinem Klönschnack diskutierten wir auch Möglichkeiten, wie wir diese Einrichtung bekannter machen könnten, mehr Bastler mit mehr Leute mit reparaturbedürftigen Gegenständen zusammenbringen könnten. Fazit: Im neuen Nachbarschaftszentrum Elbestraße wird ab Herbst die Möglichkeit bestehen, auch länger bis zum Abend zusammen zu sitzen und zu basteln — derzeit ist das mit Rücksichtnahme auf den Schulbetrieb nicht möglich. Dann schauen wir mal: Jeder Bürgervereins-Aktive wird angeregt, Flyer im Haus zu verteilen, einen Mitbewohner im Haus zu überzeugen, dass die Nachbarschafts-Werstatt, die dann vielleicht Reparatur-Café heißen wird, genau die Gelegenheit ist, bei Reparaturen zu helfen („Gute Tat“) oder Hilfe zu bekommen, auf die er gewartet hat. Oder was auch immer. Kann sich ja auch mal ganz zufällig und unerwartet ergeben, dass man erkennt, eine Fähigkeit zu haben, mit der man jemand andern helfen kann. Einfach mal ʼreinschauen ist nicht verboten 😉

Mein Besuch als Bildergeschichte:

So hatte ich einen netten Plausch und hinterher eine wieder funktionierende Pfeffermühle. Die Schuhreparatur habe ich auf nächstes Mal verschoben.

Wer auch mal Lust hat, dort ʼreinzuschauen, findet hier den Terminplan.


R. Bielefeld


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Weststadt-Putz: Hinter der Waldorfschule (4) 🗑

Heute war nun der Tag des Weststadtputzes. Ich hatte bei verschiedenen Stellen wie nebenan.de, dem Bürgerverein Weststadt, Cyriakus- und Emmaus-Gemeinde, Johannitern und THW, internationalem Männertreff über Herrn Jasmin Kruškić nachgefragt, ob sich vielleicht ein paar Leute beteiligen wollen; Antwort erhielt ich keine. Da mein Neffe dann doch lieber am Familienurlaub (hatte ihm wohl niemand Bescheid gesagt 😉) als am Waldputz teilnahm war meine Aktion dann doch eine One-Man-Show.

Vielen Dank noch an Alba für den überlassenen Greifer und die Handschuhe, die ich vom letzten Stadtputz noch hatte, sowie an Christoph für die geliehene Schubkarre, die mit gute Dienste tat.

Ziemlich pünktlich gegen 07:30 Uhr legte ich los, gleich am Eingang in das Wäldchen vom Parkplatz Ludwig-Winter-Straße aus gab es eine Menge aufzusammeln, eine Abschätzung, wie viele Bolchenpapierchen man auflesen muss, um einen Müllsack zu füllen, habe ich ja anderenorts schon mal hinterlassen. Nach einer „gründlichen oberflächlichen Reinigung“ dort befreite ich zunächst die Wegränder am Fahrweg hinter der Waldorfschule, dann drang ich auch tiefer ins Unterholz ein, hier mein Weg.

Ich sammelte:

Bolchenpapier, Kaffee-Trinkbecher, Einkaufstüten (teils mit jeder Menge Müll und sicherlich absichtlich im Gebüsch „versenkt“), Glasflaschen in allen denkbaren Größen und Erhaltungszuständen, Tetra-Packs, eine Amateur-Teigknetmaschine, andere Küchenkleingeräte mit mir oft rätselhafter ehemaliger Funktion, Spritzen, ½ Dutzend aufgeschnittener Fahrradschlösser (ist das ein Umschlagplatz für geklaute Drahtesel?), Zigarettenschachteln, 1 mehrere Kilo schwerer Stahlring, Kronkorken, Plastik-Getränkeflaschen, viieele Capri-Sun-Tüten (man sollte den Verkauf des Zeugs an Kinder verbieten), Tempotücher, Getränkedosen, Bananenschalen, Zeitungen, Gebrauchtwagenhändervisitenkaren (reicht es denn nicht, wenn sie diese Interessebekundungen an die Auto-Seitenscheibe klemmen?), Q-Tips, Strohhalme, 1 Scheibenwischer, 1 verbeultes Handy, Sprühdosen, Möbelteile, vieles Andere mehr. Insgesamt habe ich während meiner gut 4-stündigen Aktion wohl 100 … 150 l Müll aufgesammelt, eigentlich wollte ich das nach Watenbüttel zur Müllannahme bringen, war aber zu spät dran. Also Müll in städtischen Müllsäcken und Restmülltonne (Chipabrechnung) entsorgt, das war deutlich teurer.

Photos

(wegen der Dunkelheit im Wald oft grisselig unscharf)

 

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2 Passantinen sprachen mich an. Eine wollte wissen, was ich da mache, fand das toll, berichtete von eigenen ähnlichen Bemühungen. Die andere wollte eine Zigarette schnorren.

Ach ja, eine Zecke auf dem Rücken brachte ich (trotz Einsprühens) mit nach Hause, die mir Martina dann in einer langwierigen Not-OP „amputieren“ musste.

Erkenntnisse und Schlussfolgerungen

Die üblichen Discounter-Müllbeutel (60l(?) mit Zug zum Verschließen) mit sind nicht stabil genug. Besonders das Immer-Wieder-Anheben-und-Absetzen setzt ihnen bei spitzigen Inhalt zu. Werden sie auf einer Schubkarre umhergefahren sind sie ausreichend.

Im Unterholz sind die großen Müllsäcke zu unhandlich, besser wäre ein 5-Liter-Eimerchen, dass man dann immer wieder in den Müllbeutel auf der Schubkarre entleert.

Brennnesseln und Rosen verteidigen Müll in ihrer Nähe mit verbiesterter Hartnäckigkeit.

Meine Mitgliedschaft im Bürgerverein habe ich erst mal wieder gekündigt. Damit will ich nichts Grundsätzliches gegen deren Arbeit sagen. Aber wenn ich Handball spielen will werde ich Mitglied in einem Handballverein (oder Sportverein mit Handball-Sparte, klaro!), nicht in einem Fußballverein. Und beim Bürgerverein weiß ich doch nicht recht, ob unsere gemeinsamen Interessen über „irgendwie Weststadt“ hinaus gehen.

Das Marketing für die Aktion ist verbesserungsfähig. Ich schreib‘ mal ein Berichtchen für unser Weststadt-Blatt über die heutige Aktion und versuche, für einen Wiederholungstermin im Spätwinter einen Terminhinweis dort unterzubringen.
@Neffe, was hältst Du vom 10.03.2017? Bist Du eigentlich gegen FSME und Tetanus geimpft?

..
R. Bielefeld


Ein Kommentar

Der Westen fährt ab: Radtour durch Braunschweigs Südosten 🚴🏻

Mit der üblichen kleinen Verspätung startete unsere etwas kleinere Truppe wie gewohnt am Alsterplatz. Dieses Mal war ich womöglich nicht der Jüngste, und es gab auch ein ganz neues Gesicht: eine ältere Dame fuhr zum ersten Mal mit, aber ihr war unser gemütliches Tempo (⌀ 13 … 14 km/h) noch zu schnell, sie hätte ein sehr gemütliches Tempo bevorzugt und verabschiedete sich bald wieder — schade!

Hochhäuser

Unsere

Unsere Tour ging zunächst durch die Weststadt, vorbei an den 3 Hochhäusern (Farben-Reihenfolge aus Lechstraßensicht merke ich mir immer mit RGB) über den Pippelweg zum Ringgleis, dem wir dann ein gutes Stück bis zum derzeitigen Ende folgten. Weiter ging es hinter real entlang zum Kennel, am Südkreuz und „i-Punkt“ (aus der Nähe wirkt er auf mich immer weniger hoch als aus der Ferne) entlang zum Heidbergsee. Als ich das letzte Mal dort am Strand saß war ich noch auf der Technikerschule – lange her, wir sollten dort mal wieder hin und uns einen schönen Nachmittag am Strand machen!

Schloss Richmond – Pressefoto © Braunschweig Stadtmarketing GmbH, Sascha Gramann

Weiter ging es in Richtung Süden über den Springbach, durch die Asseblick-Kleingärten nach Stöckheim und immer weiter an der Oker entlang nach Leiferde. An einigen Stellen liegen jede Menge Bäume in der Oker, ich muss gelegentlich mal die Befahrbarkeit testen. Wir passierten auch einen von mir desöfteren benutzten Oker-Einstieg (manchmal überprüfe ich dort auch nur die Ausrüstung 😉), und dann ging es allmählich durch freie Landschaft, die Oker entlang (vom Rüninger Mühlengraben hielten wir respektvoll Abstand) wieder „Richtung Heimat“. Wir hielten uns am östlichen Südsee-Ufer, passierten den Spielmannsteich, ließen Schloss Richmond rechts liegen … .

An der Theodor-Heuss-Straße trennte ich mich von den anderen, die noch im Gambrinus einkehren wollten. Leider weiß man (oder jedenfalls ich) vorher nicht, wohin es zum Tourabschluss-Essen gehen soll, sonst könnte Martina (und andere nichtradelnde Interessierte) ja nach der Tour zu uns stoßen … .

Das war wieder eine schöne Feierabend-Tour, auf der ich auch noch einen E-Biker-Schnack kennen lernte: „Ich benutze den Motor fast nie – außer am Berg“ — wir Muskelkraft-Radler wissen das 😏!

Ich habe nicht sehr fleißig fotografiert, die meisten schönen Wegabschnitte fehlen in der Sammlung.

Ich versuche derzeit — durchaus erfolgreich — mein Übergewicht zu reduzieren, habe deshalb öfters auch mal etwas Hunger und hatte deshalb sicherheitshalber ein Merci-Schokoladenstückchen als Notration eingepackt, falls ich unterwegs schlappmache. Unter Martinas bewundernden Blicken legte ich es nach der Rückkehr zurück in den Kühlschrank.