Braunschweig – Weststadt

Ein gänzlich inoffizieller Stadtteil-Blog


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Schiedsleute in Braunschweig

Die durch den Tod Herrn Langkopfs entstandene Lücke erfordert für die Weststadt eine Vertretungslösung für die Stelle des Schiedsmanns. Die derzeitige Vertretungs-Lösung …

Auszug aus „Verzeichnis der Schiedsamtsbezirke und der Schiedspersonen in der Stadt Braunschweig„, PDF-Datei, 29.25 kB — Stand: September 2019

… ist allerdings wohl noch nicht der Weisheit letzter Schluss.

Ich habe das Rechtsreferat um Klärung gebeten. Auch wenn’s kein echtes Problem ist — Kontaktdatenstehen ja drin.

 


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100 Braunschweiger Löwenpunkte!

Wir freuen uns über den 100. Braunschweiger Löwenpunkt!
Oberbürgermeister Ulrich Markurth (Mitte) brachte eigenhändig den Aufkleber beim 100. Löwenpunkt an der Post-Partner-Filiale in der Nussbergstraße 16a an.

Quelle und mehr lesen: loewenpunkt.de


In der Weststadt gibt es bisher nur einen Löwenpunkt: Begegnungsstätte Weststadt, Arbeiterwohlfahrt, Lichtenberger Str. 24, 38120 Braunschweig


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StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt

Der Projektstart in der Weststadt hat leider einen Rückschlag erlitten. Die Stelle für das neue StoP-Projekt war in diesem Jahr zum ersten Mal zum 1. Juni besetzt worden. Leider hat die neue Mitarbeiterin in der Probezeit gekündigt. Die Stadtverwaltung hat die Stelle sofort neu ausgeschrieben, Bewerbungsschluss war der 23. August. Die Stelle soll schnellstmöglich wieder besetzt werden.

(Quelle: Pressemitteilung Stadt BS)

 


Mehr Informationen zum Projekt:

 


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4.Tagung Quartiersforum Emsviertel

Im folgenden einige Gedanken zur Tagung aus meiner sehr persönlichen Sicht, Blickwinkel arg eingeengt durch meine Funktion als Moderator am Tisch „Mobilität und Verkehr“, so dass ich von den anderen Themen nur im Rahmen der Zusammenfassungen am Schluss etwas mitbekam.

Es gab wieder angeregte Diskussionen, aus denen sicherlich jeder (ich jedenfalls) auch neue Eindrücke gewann. Leider war die Teilnehmerzahl — gemessen an der Einwohnerzahl — wider recht gering, zumeist die üblichen bekannten Gesichter.

Mobilität und Verkehr

Diskutiert wurden:

  1. Fehlende Absenkung des Bordsteins am Gehweg an Straßenüberquerungen
    Insbesondere an Einmündungen kleinerer Straßen in die Emsstraße ist das Ende des Fahrbahn-begleitenden Gehwegs am Übergang über die Seitenstraße oft nicht abgesenkt. Lästig für Kinderwagen-Schieber, für Rollatornutzer, die auch mit diesem Hilfsmittel nur noch gerade so eben mobil sind, ein kaum zu überwindendes Hindernis. An „Rennstrecken“ mit Ampelübergängen kein größeres Problem, dort ist der Bordstein an den Überwegen abgesenkt, wobei auch die meistens mit Rücksicht auf Blinde Mitbürger verbleibenden 3 cm Bordsteinhöhe für Rollatornutzer („Kassenmodell“) ein durchaus lästiges Hindernis sein können. Es gibt auch eine „fast Huckelfreie“ Lösung mit Stufenlosem Übergang neben dem mit nur abgesenkten Bordstein, das ist allerdings recht aufwendig.

    1. Literatur / Weitere Informationen
    2. Beschlossenes weiteres Vorgehen
  2. Unnötige Wartezeiten für Fußgänger und Radfahrer an Ampeln
    An vielen Fahrbahnüberquerungen stehen Fußgänger und Radfahrer sich endlos (oft die üblichen 90s Ampelzyklus-Durchlauf) die Beine in den Bauch, bis sie endlich „grün“ für die Fahrbahnüberquerung bekommen. Gerade Sonntags, Feiertags, früh am  Morgen oder spät am Abend kommt womöglich kein einziges Fahrzeug. Der Taster hat dem Augenschein reine Placebofunktion. das ist technisch und gedanklich Stand der späten 60 Jahre, die Überwege müssen schleunigst Fußgänger- und Radfahrer-freundliche Ampelschaltungen bekommen.
  3. Mobilitätseinschränkung durch fehlende Rollatorstellpätze in den Wohnhäusern
    beklagten einige anwesende.
  4. Die Ausfahrt der Pregelstraße in die Emsstraße ist brandgefährlich, da viele wartepflichtige Autofahrer „von links“ nur auf die grüne Ampel in der Ferne, die sie noch erwischen wollen, fixiert sind, zudem evtl. durch die unglückliche Straßenführung, die ihre Weiterfahrt per Zeichen 267 scheinbar unmöglich macht, irritiert sind.
  5. Für Hochbetagte ist der Weg von den Hochhäusern bis zur nächsten Bus- oder Straßenbahnhaltestelle doch schon grenzwertig weit
  6. Die Absperrung der Gehwege im Quartier durch Poller ist unzureichend. Oft sind die Poller beschädigt oder (von Bewohnern mit 3-Kant-Schlüsseln?) herausgenommen, so dass ein doch nicht unerheblicher Autoverkehr dort stattfindet. Da keine regulären Parkplätze dort vorgesehen sind, parken die unerlaubt eingefahrenen Wagen oft in Feuerwehreinfahrten.
  7. Es fehlen an Läden, öffentlichen Gebäuden, Haltestellen etc. taugliche Fahrradständer, an denen sich das Fahrrad festschließen lässt.
  8. Und andere Probleme mehr.

Die ÖPNV-Anbindung der Weststadt ist immerhin toll, da gibt es nichts Stadtteil-spezifisches zu meckern.

Mein Eindruck

Toll fand ich die engagierten Diskussionen, gab es so etwas jemals vorher in der Weststadt?

Nicht gefallen hat mir, dass wieder versäumt wurde, die Teilnehmer anzuregen und dabei zu unterstützen, sich zu organisieren und die angesprochenen Themen weiter zu verfolgen.

 


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Freifunk: Das größte Bürgernetz Deutschlands

Per Freifunk können Privatmenschen ebenso wie große Unternehmen ihre Internetverbindung rechtssicher per WLAN teilen. Die Initiative ist aber weit mehr als nur freies WLAN ohne Haftung.

Quelle und mehr lesen: heise.de/ct/


Freifunk gibt’s jetzt auch im Treffpunkt Pregelstraße!


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Offene Sprechstunde Quartiersforum Emsviertel

(Gedächtnisprotokoll)

Gestern (13.06.2019) diskutierten wir bei der Offenen Sprechstunde Quartiersforum Emsviertel,

  • Ablauf und Ergebnisse der 3. Quartiersforum-Tagung. Unter anderem:
    • ALBA beliefert die Weststadt aktuell zukünftig jeden Monat mit einem Abfall-Tipp, der dann zusätzlich zu einer passenden Aktion (im Emsviertel) in der W.a. veröffentlicht wird.
    • Die Präventionsgruppe der Polizei will sich zukünftig öfters in Erinnerung bringen, Präsens im Emsviertel zeigen, Bürger animieren, sie und auch die Polizei ganz allgemein anzusprechen — Schwellenängste abbauen.
  • Brauchen wir ein Weststadt Radio?
    • Schön wäre es schon, aber es gibt rechtliche Hürden (Lizenz erforderlich), und wer schafft die Inhalte für ein Vollprogramm, Musik muss bezahlt werden, und gibt es überhaupt eine freie Frequenz? Praktikablere Alternativen wären die Buchung von Sendungen im Offenen Sendebereich bei Radio Okerwelle (man produziert nach einer Schulung seine eigenen Sendungen), Einrichtung eines Audio-Podcasts (oder Youtube-Videos), …
  • Wollen wir ein Freies WLAN (Freifunk) für den Treffpunkt einrichten? Ein Router ist als „Abfallprodukt“ des Nachbarschaftsfests vorhanden
    • Soll kurzfristig als „Veranstaltungs-WLAN“ eingerichtet werden, wird nur zu den Veranstaltungen eingeschaltet.
    • Dauerhafte Einschaltung wird später noch mal diskutiert.
  • Schlüsselfrage
    • Es soll ein Nutzer-Schlüsselsatz (Haustür, Treffpunktraum) bereitgestellt werden, der an „bewährte“ Treffpunktnutzer zu deren Veranstaltungen herausgegeben wird, damit nicht jedes Mal jemand vom Stadtteilentwicklungs-Team anreisen muss.
  • Der offene Brotbacktreff der Brötler
    • hat jetzt als offiziell 2 Termine, die BrotZEIT, jeweils 3. und 4. Mittwoch jedes Kalendermonats 16:30 Uhr im Treffpunkt Pregelstraße.
    • Über die Anschaffung einer Brotback-Grundausrüstung für den Treffpunkt wird entschieden, wenn Klarheit über die weitere Förderung des Quartiersforum-Projekts besteht.
  • Das 🍒 Mundraub-Obsttorten-Kaffeetrinken  benötigt noch Werbe-Unterstützung. Vielleicht auch als Alternativ- oder Ergänzungsveranstaltung zum Kuchenbuffet des IFT am Flohmarkt?
  • Was machen wir im 2. Halbjahr an Kinder- und Jugendlichen-Attraktionen (Haupt-Blick auf das Emsviertel , aber auch allgemein).
    • Für ein Herbst-Kinderfest könnten wir dieses mal vielleicht versuchen, die Rotation als Haupt-Partner zu gewinnen, voriges Jahr unterstützte uns der KTK Weiße Rose.
    • Eine Attraktion könnte ein Graffiti Workshop von The Bridge e.V. mit anschließender Verschönerung irgendeiner besonders tristen Wand (im Emsviertel) sein. Zu klären wäre, ab welchen Alter so etwas sinnvoll ist (3. – 4 Klasse?). Ich kontaktiere „The Bridge“.
    • Wir wollen den Gedanken einer Kinder- und Jugendlichen-Kunstaktion weiter verfolgen. Voriges Jahr schlief eine geplante Kunstaktion der Grundschulen wegen Arbeitsüberlastung wieder ein, vielleicht schaffen wir das dieses Mal?
    • der IMT wird das Thema auch kurzfristig aufgreifen.
  • Viele Gedankensplitter: Brauchen wir einen kleinen Tisch auf der Terrasse? Wollen wir zum Flohmarkt am 15.9. Freies WLAN im Außenbereich anbieten? AM Montag wollen wir versuchen, noch ein paar Mitstreiter für den Westadt-Waldputz am 29.6. am Lehmanger  zu gewinnen. Wir wunderten uns, dass der Polizei so gar-nichts über Kriminalitätsprobleme im Emsviertel bekannt sein soll.

Sonst noch so:

  • Zu WhatsApp-Nutzergruppen geht das Meinungsspektrum von „alternativlos“ bis „aus Datenschutz- und anderen Gründen indiskutabel“. Vielleicht könnte nebenan.de als niederschwelliges lokales Organisationsmedium dienen? Nachteil: eingeschränkte Zugangsmöglichkeit für Leute, die nicht aus Weststadt, Westring, Brotitzem kommen.
  • Außerdem bewunderten wir die neue Küche im Treffpunkt Pregelstraße. Der schöne neue Universal-Abflussverschluss ist leider schon wieder verschwunden.

 

Rainer Bielefeld