Braunschweig – Weststadt

Ein gänzlich inoffizieller Stadtteil-Blog


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🚴 🚵 Emsviertel auf Tour – STADTRADELN 2019 – Die Abschlusstour 🚴 🚵

Die Tour am Samstag was nach allgemeiner Meinung ein toller Abschluss für das Stadtradeln. Grob die Hälfte der 8 Teilnehmer waren Nicht-Stadtradler. Es gab Radfahren durch laues Spätsommerlüftchen, Herausforderungen wie extrem enge, steile Serpentinen und einen Berg erklimmen, oben gab es zur Belohnung Aussicht und ein tolles Picknick (Dank an Violetta!), außerdem noch ein lauschiges Dorfcafé in Bleckenstedt mit leckerem Kuchen.

Ein paar Eindrücke:

Leider hatten vor uns ein paar ziemliche Ferkel oben auf dem Seilbahnberg gepicknickt, weit um den Abfalleimer herum lagen Pappteller, Plasikabeln, Becher, Pizzakarons (den Pizzabringdienst muss ich mal ausprobieren). Haben wir aufgeräumt, und unsere Abfälle natürlich wieder mit heruntergenommen.; Nachweis GPS-Track: mein Schlenker zur Mülltonne unten an der Bergmann-Bahn.

Alles andere an der Fahrt war aber toll!

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4.Tagung Quartiersforum Emsviertel

Im folgenden einige Gedanken zur Tagung aus meiner sehr persönlichen Sicht, Blickwinkel arg eingeengt durch meine Funktion als Moderator am Tisch „Mobilität und Verkehr“, so dass ich von den anderen Themen nur im Rahmen der Zusammenfassungen am Schluss etwas mitbekam.

Es gab wieder angeregte Diskussionen, aus denen sicherlich jeder (ich jedenfalls) auch neue Eindrücke gewann. Leider war die Teilnehmerzahl — gemessen an der Einwohnerzahl — wider recht gering, zumeist die üblichen bekannten Gesichter.

Mobilität und Verkehr

Diskutiert wurden:

  1. Fehlende Absenkung des Bordsteins am Gehweg an Straßenüberquerungen
    Insbesondere an Einmündungen kleinerer Straßen in die Emsstraße ist das Ende des Fahrbahn-begleitenden Gehwegs am Übergang über die Seitenstraße oft nicht abgesenkt. Lästig für Kinderwagen-Schieber, für Rollatornutzer, die auch mit diesem Hilfsmittel nur noch gerade so eben mobil sind, ein kaum zu überwindendes Hindernis. An „Rennstrecken“ mit Ampelübergängen kein größeres Problem, dort ist der Bordstein an den Überwegen abgesenkt, wobei auch die meistens mit Rücksicht auf Blinde Mitbürger verbleibenden 3 cm Bordsteinhöhe für Rollatornutzer („Kassenmodell“) ein durchaus lästiges Hindernis sein können. Es gibt auch eine „fast Huckelfreie“ Lösung mit Stufenlosem Übergang neben dem mit nur abgesenkten Bordstein, das ist allerdings recht aufwendig.

    1. Literatur / Weitere Informationen
    2. Beschlossenes weiteres Vorgehen
  2. Unnötige Wartezeiten für Fußgänger und Radfahrer an Ampeln
    An vielen Fahrbahnüberquerungen stehen Fußgänger und Radfahrer sich endlos (oft die üblichen 90s Ampelzyklus-Durchlauf) die Beine in den Bauch, bis sie endlich „grün“ für die Fahrbahnüberquerung bekommen. Gerade Sonntags, Feiertags, früh am  Morgen oder spät am Abend kommt womöglich kein einziges Fahrzeug. Der Taster hat dem Augenschein reine Placebofunktion. das ist technisch und gedanklich Stand der späten 60 Jahre, die Überwege müssen schleunigst Fußgänger- und Radfahrer-freundliche Ampelschaltungen bekommen.
  3. Mobilitätseinschränkung durch fehlende Rollatorstellpätze in den Wohnhäusern
    beklagten einige anwesende.
  4. Die Ausfahrt der Pregelstraße in die Emsstraße ist brandgefährlich, da viele wartepflichtige Autofahrer „von links“ nur auf die grüne Ampel in der Ferne, die sie noch erwischen wollen, fixiert sind, zudem evtl. durch die unglückliche Straßenführung, die ihre Weiterfahrt per Zeichen 267 scheinbar unmöglich macht, irritiert sind.
  5. Für Hochbetagte ist der Weg von den Hochhäusern bis zur nächsten Bus- oder Straßenbahnhaltestelle doch schon grenzwertig weit
  6. Die Absperrung der Gehwege im Quartier durch Poller ist unzureichend. Oft sind die Poller beschädigt oder (von Bewohnern mit 3-Kant-Schlüsseln?) herausgenommen, so dass ein doch nicht unerheblicher Autoverkehr dort stattfindet. Da keine regulären Parkplätze dort vorgesehen sind, parken die unerlaubt eingefahrenen Wagen oft in Feuerwehreinfahrten.
  7. Es fehlen an Läden, öffentlichen Gebäuden, Haltestellen etc. taugliche Fahrradständer, an denen sich das Fahrrad festschließen lässt.
  8. Und andere Probleme mehr.

Die ÖPNV-Anbindung der Weststadt ist immerhin toll, da gibt es nichts Stadtteil-spezifisches zu meckern.

Mein Eindruck

Toll fand ich die engagierten Diskussionen, gab es so etwas jemals vorher in der Weststadt?

Nicht gefallen hat mir, dass wieder versäumt wurde, die Teilnehmer anzuregen und dabei zu unterstützen, sich zu organisieren und die angesprochenen Themen weiter zu verfolgen.

 


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🚴 🚵 Emsviertel auf Tour – STADTRADELN 2019 🚴 🚵

Stand 2019-08-17 { Weitere Seiten | } 

Vom 25.08. bis 14.09. 2019 beteiligt sich Braunschweig zum dritten Mal an dieser internationalen Aktion. Die ist ein schöner Anlass, das Fahrrad mal viel öfter und zu viel mehr Gelegenheiten als bisher zu benutzen. Um ein wenig den sportlichen Ehrgeiz zu wecken, werden die gefahrenen Kilometer aller Teilnehmer zentral gesammelt und laufend ausgewertet. Welches ist das fleißigste Team, wer fuhr die meisten Fahrradkilometer, … ? Aber das ist weniger ein sportlicher Wettbewerb als vielmehr „organisiertes Erbauungsradeln“.

Wie man auf der Braunschweiger Projektseite sieht haben sich bereits über 200 Teams gegründet. Warum also sollte jemand beim Team Emsviertel auf Tour mitradeln?

Na zum Beispiel, weil es für dieses Team noch — mit Unterstützung durch das Quartirsforum Emsviertel, ein paar „Extras“ gibt:

  1. Es wird eine kleine Tombola geben, Preise vom STADTRADELN-Anstecker über Fahrrad-Windschutzrille bis zur STADTRADELN-Fahrradttasche werden unter den Teammitgliedern verlost. Geplant ist, dass ca. jedes 3. Mitglied einen Preis gewinnen kann, da die Anzahl der Teammitglieder noch unbekannt ist steht auch noch nicht fest, was es alles genau zu gewinnen geben wird. Aktuelle Informationen dazu hier!
  2. Leider ist Braunschweig auch dieses Jahr nicht beim RADar! dabei. Für Weststädter, insbesondere Bewohner des Emsviertels, besteht aber die Möglichkeit, in der Offenen Sprechstunde des Quartiersforums Mängel an Radwegen und ähnliche Probleme anzusprechen. Das Quartiersforum wird solche Beanstandungen weiterleiten.
  3. Geselligkeit: Es soll auf jeden Fall eine kleine „Nachfeier“ am Treffpunkt Pregelstraße stattfinden, je nach Wünschen der Teammitglieder mit Kaffee und Kochen oder Pils und Bratwurst oder ganz anders.

„Historisches“:
Siehe Weststadt aktuell August 2019, Seite 21!

Fragen?
Wir helfen gern, hier per Kommentar, über das Kontaktformular oder ☎ 0531 28794170

Und hier noch aus der Radio-Okerwelle-Audiothek:

Aufruf zum Stadtradeln

Weitere Beiträge zum Thema STADTRADLEN 2019:

 

 

 

 


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Grillen in Grünanlagen wegen Trockenheit nicht erlaubt ⚠

Braunschweig, 26. Juli 2019

Der Fachbereich Bürgerservice, Öffentliche Sicherheit der Stadt Braunschweig weist darauf hin, dass gemäß der Verordnung zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung der Stadt Braunschweig (§ 3 Abs. 2) das Grillen in Park- und Grünanlagen aufgrund der langanhaltenden Trockenheit und der daraus resultierenden Brandgefahr derzeit untersagt ist. Das schließt auch die öffentlichen Grillplätze ein. Das Grasland ist stark ausgetrocknet. Für die nächste Zeit wird zudem weiterhin warme und überwiegend trockene Witterung vorhergesagt.

Quelle: presse-service.de


Leider ist natürlich auch „unser Grillplatz“ davon betroffen.


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Gesichter des Emsviertels – Vielfalt ist unsere Chance

Förderprogramm über 72.000 € beschlossen: Aufmerksamkeit und Anerkennung schenken – Internationalität und Nachbarschaft fördern – Mitwirkung erreichen …

Quellen:

 


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Offene Sprechstunde Quartiersforum Emsviertel

(Gedächtnisprotokoll)

Gestern (13.06.2019) diskutierten wir bei der Offenen Sprechstunde Quartiersforum Emsviertel,

  • Ablauf und Ergebnisse der 3. Quartiersforum-Tagung. Unter anderem:
    • ALBA beliefert die Weststadt aktuell zukünftig jeden Monat mit einem Abfall-Tipp, der dann zusätzlich zu einer passenden Aktion (im Emsviertel) in der W.a. veröffentlicht wird.
    • Die Präventionsgruppe der Polizei will sich zukünftig öfters in Erinnerung bringen, Präsens im Emsviertel zeigen, Bürger animieren, sie und auch die Polizei ganz allgemein anzusprechen — Schwellenängste abbauen.
  • Brauchen wir ein Weststadt Radio?
    • Schön wäre es schon, aber es gibt rechtliche Hürden (Lizenz erforderlich), und wer schafft die Inhalte für ein Vollprogramm, Musik muss bezahlt werden, und gibt es überhaupt eine freie Frequenz? Praktikablere Alternativen wären die Buchung von Sendungen im Offenen Sendebereich bei Radio Okerwelle (man produziert nach einer Schulung seine eigenen Sendungen), Einrichtung eines Audio-Podcasts (oder Youtube-Videos), …
  • Wollen wir ein Freies WLAN (Freifunk) für den Treffpunkt einrichten? Ein Router ist als „Abfallprodukt“ des Nachbarschaftsfests vorhanden
    • Soll kurzfristig als „Veranstaltungs-WLAN“ eingerichtet werden, wird nur zu den Veranstaltungen eingeschaltet.
    • Dauerhafte Einschaltung wird später noch mal diskutiert.
  • Schlüsselfrage
    • Es soll ein Nutzer-Schlüsselsatz (Haustür, Treffpunktraum) bereitgestellt werden, der an „bewährte“ Treffpunktnutzer zu deren Veranstaltungen herausgegeben wird, damit nicht jedes Mal jemand vom Stadtteilentwicklungs-Team anreisen muss.
  • Der offene Brotbacktreff der Brötler
    • hat jetzt als offiziell 2 Termine, die BrotZEIT, jeweils 3. und 4. Mittwoch jedes Kalendermonats 16:30 Uhr im Treffpunkt Pregelstraße.
    • Über die Anschaffung einer Brotback-Grundausrüstung für den Treffpunkt wird entschieden, wenn Klarheit über die weitere Förderung des Quartiersforum-Projekts besteht.
  • Das 🍒 Mundraub-Obsttorten-Kaffeetrinken  benötigt noch Werbe-Unterstützung. Vielleicht auch als Alternativ- oder Ergänzungsveranstaltung zum Kuchenbuffet des IFT am Flohmarkt?
  • Was machen wir im 2. Halbjahr an Kinder- und Jugendlichen-Attraktionen (Haupt-Blick auf das Emsviertel , aber auch allgemein).
    • Für ein Herbst-Kinderfest könnten wir dieses mal vielleicht versuchen, die Rotation als Haupt-Partner zu gewinnen, voriges Jahr unterstützte uns der KTK Weiße Rose.
    • Eine Attraktion könnte ein Graffiti Workshop von The Bridge e.V. mit anschließender Verschönerung irgendeiner besonders tristen Wand (im Emsviertel) sein. Zu klären wäre, ab welchen Alter so etwas sinnvoll ist (3. – 4 Klasse?). Ich kontaktiere „The Bridge“.
    • Wir wollen den Gedanken einer Kinder- und Jugendlichen-Kunstaktion weiter verfolgen. Voriges Jahr schlief eine geplante Kunstaktion der Grundschulen wegen Arbeitsüberlastung wieder ein, vielleicht schaffen wir das dieses Mal?
    • der IMT wird das Thema auch kurzfristig aufgreifen.
  • Viele Gedankensplitter: Brauchen wir einen kleinen Tisch auf der Terrasse? Wollen wir zum Flohmarkt am 15.9. Freies WLAN im Außenbereich anbieten? AM Montag wollen wir versuchen, noch ein paar Mitstreiter für den Westadt-Waldputz am 29.6. am Lehmanger  zu gewinnen. Wir wunderten uns, dass der Polizei so gar-nichts über Kriminalitätsprobleme im Emsviertel bekannt sein soll.

Sonst noch so:

  • Zu WhatsApp-Nutzergruppen geht das Meinungsspektrum von „alternativlos“ bis „aus Datenschutz- und anderen Gründen indiskutabel“. Vielleicht könnte nebenan.de als niederschwelliges lokales Organisationsmedium dienen? Nachteil: eingeschränkte Zugangsmöglichkeit für Leute, die nicht aus Weststadt, Westring, Brotitzem kommen.
  • Außerdem bewunderten wir die neue Küche im Treffpunkt Pregelstraße. Der schöne neue Universal-Abflussverschluss ist leider schon wieder verschwunden.

 

Rainer Bielefeld