Braunschweig – Weststadt

Ein gänzlich inoffizieller Stadtteil-Blog


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Durstige Stadtvögel brauchen Wasser

Wegen der wochenlangen Trockenheit hat der Naturschutzbund (NABU)  aufgerufen, durstige Vögel und Insekten mit Tränken zu unterstützen. „Die Lage ist bedrohlich …

Quelle und weiterlesen: Durstige Stadtvögel brauchen Wasser


Gerade in unserer grünen Weststadt leben viele kleine Tiere, die jetzt auch gut etwas Hilfe brauchen könnten; bei uns hier ist die Trockenheit mindestens genau so schlimm wie in Berlin. Ich habe gerade vorhin am Gartenzaun zum Hochspannungspark einen Blumentopf-Untersetzer als neue Kleintiertränke aufgestellt, die alte Tränken-Schale hat irgendein Banause weggeräumt.

 

R. Bielefeld

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Grillverbot wegen Feuergefahr⁉

Gilt das auch für öffentliche Grillplätze wie „unseren“ an Peenestraße / Ganderhals“? Vernünftig erscheint mir das schon. Aber gibt es auch eine Rechtsgrundlage?

Oder nur für irgendwo in den Grünanlagen (beispielsweise: „Hochspannungspark“) aufgestellte Privat-Grills?

Ich frage mal nach, Ergebnis in Kürze hier als Kommentar!


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Ein Schulfest, Gefahrenabwehr und ein Trauerfall

Nachdem ich mich 2 Stunden auf dem Sommerfest der OGS Altmühlstraße herumgetrieben hatte (verließ die Kissenschlacht auf dem Schwebebalken, bei der ich mitmachen durfte, ungeschlagen, hatte einige interessante Unterhaltungen, sah mich überall um, befolgte die strenge Anweisung am kalten Buffet: „nicht mehr als 3 Teile“, hatte Spaß) sah ich auf dem Heimweg die fotografierte Laterne im Hochspannungspark im Winde schwanken. 115 wies mich auf den Feierabend der zuständigen Leute hin, da mir das aber doch seeeehr bedenklich schien, rief ich lieber noch mal bei der Polizei am Alsterplatz an. Die beiden Polizisten, die nach einiger Zeit kamen (ich sah sie vom Balkon aus und eilte wieder zum Ort des Geschehens, „Le journal, cʼest moi“), wunderten sich etwas (… dass ein Spaziergänger so etwas bemerkt …), nahmen mal lieber meine Personalien auf, für den Fall, dass doch etwas gegen mich vorliegt, beurteilten die Lage aber genau wie ich und forderten BS-Energy an. Ein Handwerker von denen „entschärfte“ die Gefahrenquelle dann fachmännisch.

Auf dem Heimweg sah ich dann noch 2 Küken am Weg auf dem Boden liegen, die hatte der Sturm wohl aus dem Nest geschüttelt. Eines war schon tot, das andere atmete noch. Was tun?

  • Einsammeln? 2 Versuche in meiner Kindheit konnten den Tod des Kükens nie abwenden
    • und zum Tierheim bringen? Ob da um 19:00 Uhr noch wer ist?  (Ein Telefonanruf kurze Zeit später sagte: nein!)
  • Von dem Schrecken erlösen?
  • Aber wenn die Eltern auf dem Baum saßen und nur darauf warteten, dass ich endlich gehe?

Ich entschied mich für die letzte Variante (Ausrede …), drückte dem kleinen beide Daumen, dass tatsächlich Elternrettung kommen würde.

 


R. Bielefeld


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Baumverluste wo man hinschaut, Baumschutz tut not? 🌳

Frau Mundlos findet, der Baumbestand in einer Stadt sei stetigem Wandel unterworfen, zur Bilanz des Wandels kann oder (ich glaube) will sie nichts sagen. Ich habe schon den deutlichen Eindruck, dass der Braunschweiger Baumbestand — nicht nur in der Weststadt — einem stetigen Schwund unterliegt.

Kunstvoll verstümmelt

Radikale Kappung

Und das war mal ein dichtes Gebüsch, 3x3x3m so ungefähr. Ich vermisse es.

Auch die Bilder aus dem Hochspannungspark rechts dokumentieren Substanzverlust beim Baum- und Buschbestand.

Ich fahre heute Nachmittag beim Baumschutz-Baumradeln (29.04.2018 14:00 Uhr ab Parkplatz Bahnhof Süd (hier?)) mit, mal sehen wie es im übrigen Braunschweig aussieht.

 

 


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Friederike-Sturmschaden im Hochspannungspark 🌬

Umgestürzter Baum im „Hochspannungspark, schon gefällt und zersägt.

Nicht mehr ganz aktuell, aber da ich den Text (ursprünglich für die Weststadt aktuell) nun schon mal geschrieben hatte …

Sturmtief Friederike wirkte zwar in der Weststadt wohl weniger verheerend als die Mehrzahl der übrigen Stürme der letzten 12 Monate, aber aufgrund der vom Monate-langen Regen sehr aufgeweichten Böden „erwischte“ es doch einige Bäume. So musste diese Winter-Linde im „Hochspannungspark“ (Hinter Lechstraße 40) gefällt werden, nachdem das Wurzelwerk im durchnässten Boden dem Sturm keinen ausreichenden Widerstand mehr entgegensetzen konnte.

Der Baumstumpf steht noch dort (Stand 28.02.2018). Ob wohl Ersatz gepflanzt wird?

 


R. Bielefeld


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Weststadtwaldputz-Einladung

Stand 2018-03-11 23:00 Uhr {Anmeldungs-Kontaktformular entfernt}

Ein fast gleich lautender Aufruf erschien in der Februarausgabe der Weststadt aktuell

Ein mystischer Ort?

Oder Müllkippe?

Viele Weststädter wissen sicherlich die vielen grünen Inseln unsere Stadtbezirks zu würdigen. Einladende Rasenflächen zwischen den Häusern mit hohen Bäumen aus den Neunzehnhundertsechziger Jahren, der „Hochspannungspark“, das Wäldchen zwischen Am Lehmanger, Am Queckenberg und Waldorfschule (in Planungen der 1980er Jahre „Parkanlage Münchenstraße“), der Westpark und auch der Timmerlaher Busch (der strenggenommen nicht mehr zur Weststadt gehört) laden uns Weststädter zur Erholung ein. Leider wird die Natur von einigen gedankenlosen Zeitgenossen aber nur als bequeme Müllkippe am Weg gesehen und benutzt. Der „Lange Tag der Stadtnatur“, der gemäß den Überlegungen des Umwelt- und Planungsausschusses am 22. September 2018 stattfinden soll (Vorlage 17-05864), wird hoffentlich helfen, bei manchen ein Umdenken einzuleiten, aber so lange sollten wir nicht warten. Deshalb wollen wir mit Freiwilligen im Rahmen des traditionellen Braunschweiger „Stadtputzes“ (Dieses Jahr: 9. und 10. März) einen zusätzlichen Schwerpunkt für die „Ausmistung“ unserer Naturflächen schaffen. Dabei wollen wir uns unter anderem den Naturbereich hinter der Waldorfschule zwischen Queckenberg und Lehmanger vornehmen, in dem die beiden oberen Fotos aufgenommen wurden.

OSM-Karte des „Einsatzgebietes“, Lizenz CC-BY-SA 3.0

Je nach Anzahl der Freiwilligen werden Punkte 1 (höchste Priorität) … 5 tatsächlich benutzt (Kartenbild rechts: openstreetmap.org, Lizenz CC BY-SA).

Auch eine(r) allein kann schon einen sichtbaren Erfolg erzielen, aber mit eine paar Leuten mehr erreicht man natürlich auch eine Menge mehr.

So ein Freiwilligeneinsatz (für das hier angesprochene Waldstück wären wohl schon 20 Helfer nötig, um das Gebiet effektiv zu durchforsten) braucht einige Planung und Vorbereitung: Müllsäcke, Handschuhe und Greifer müssen beschafft, Abholpunkte mit Alba abgesprochen werden, wer kann eine Schubkarre oder Pflanzschäufelchen (zum Glasscherben-Auflese) mitbringen, können wir mit Funkgeräten die Arbeit effizienter gestalten, … . Wegen des frühen Termins in diesem Jahr müssen wir mit ersten Überlegungen bereits im Februar beginnen.

Das Quartiersmanagement Soziale Stadt Donauviertel unterstützt die Aktion freundlicher Weise logistisch, da zumindest ein Teil des Waldgebietes im Sanierungsgebiet liegt, Freiwillige können sich während der Sprechstunden dort anmelden, bei Anruf bekommt man dort von Frau Lehnigk (🗺 📧  0174 3411 403)  oder Herrn Müller-de Buhr Information zum Sachstand, was noch benötigt wird, Treffpunkt, … . Anmeldung ist natürlich hier per Kommentar oder über das Kontaktformular ebenfalls möglich.

Alba-Material (Greifer, Handschuhe, Müllbeutel) wird zentral beschafft und steht dann an den Treffpunkten bereit.

Und hinterher können wir  je nach Lust und Temperament den Verzehrgutschein der Stadt Braunschweig benutzen oder zusammen mit anderen Weststädtern beim Haus der Talente ein paar Fleischstücke grillen.

Wer hat  noch Lust mitzumachen?


R. Bielefeld