Braunschweig – Weststadt

Ein gänzlich inoffizieller Stadtteil-Blog


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Stadtradeln 2018 🚵

Vom 19.08. bis 08.09. 2018 beteiligt sich Braunschweig zum zweiten Mal an dieser bundesweiten Aktion. Die ist ein schöner Anlass, das Fahrrad mal viel öfter und zu viel mehr Gelegenheiten als bisher zu benutzen. Um ein wenig den sportlichen Ehrgeiz zu wecken, werden die gefahrenen Kilometer aller Teilnehmer zentral gesammelt und laufend ausgewertet. Welches ist das fleißigste Team, wer fuhr die meisten Fahrradkilometer, … ? Aber das ist kein sportlicher Wettbewerb, sondern auch „organisiertes Erbauungsradeln“.
Die Weststadt war 2018 mit einem eigenen kleinen, über nebenan.de organisierten Team dabei. Alle aus dem Team waren sich einig, dass sie viele tolle Erlebnisse ohne die Teilnahme am Stadtradeln verpasst hätten.
Mitmachen beim STADTRADELN ist leicht, man meldet sich einfach auf stadtradeln.de/braunschweig bei einem der über 80 Braunschweiger Teams (Offenes Team – Braunschweig böte sich an)  – oder gründet ein eigenes.
Oder wollen wir ein eigenes WestbraunschweigTeam (für Westliches Ringgebiet + Weststadt) gründen? Wer Lust (oder eine Frage) hat kann ja hier oder bei der nebenan.de-Gruppe einen Kommentar hinterlassen. Oder  0531 28794170 (Stadtradeln-Kampagne-Rufnummer — mich) anrufen. Dann schauen wir mal, ob wir etwas auf die Beine gestellt bekommen.


R. Bielefeld

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Heimatkundliche Abenteuer-Radfahrt 🚴

Sonst geht es auf den vom Bürgerverein Weststadt veranstalteten Heimatkundlichen Radtouren recht betulich zu, aber dieses mal auf einer Tour nach Wolfenbüttel (Klein Venedig + kleine Stadtrundfahrt dort) hatten wir ein, eigentlich 2 Abenteuer zu bestehen.

Erst mal kam uns noch in Braunschweig ein Mitradler an einer Ampel abhanden. Ich schoss zwar gleich zur Spitze vor und sagte Bescheid, drang aber nicht recht durch. Vielleicht sollte doch jeder die Handynummer des Tour-Guides gespeichert haben?

Gegen Ende des Wolfenbüttel-Sightseeings fehlte plötzlich wieder eine Mitradlerin. Telefonische Rückfrage: „Plattfuß!“

Wir kehrten um, um zu helfen, versuchten es erst mal mit einem Hoffnungs-Aufpumpen („vielleicht hält das ja bis Braunschweig“), war aber nix, nach ein Paar Minuten war der Reifen wieder platt.

Schließlich mussten wir den Reifen „in der Pampa“ flicken. Das war ein Platten von der tückischen Sorte, nix am Mantel zu sehen. Wie sich nach dem Herauspulen des Schlauches zeigte, war der Schlauch dicht am Ventil durch einen Material- oder Montagefehler beschädigt. Eigentlich ein idealer Fall für das Pannenspray, das eine der Mitradler dabei hatte — obwohl ich davon ja wenig halte, wenn man den Nagel oder sonstige Lochursache nicht vor dem Einsatz beseitigt nutzt das Sparay eh, nichts, und wenn man, um das Loch zu finden, doch erst den Schlauch ʼrauszupfen muss geht die Zeitersparnis gegen Null. Dafür produziert man mit der Methode ordentlich Müll, den Schlauch muss man ersetzen, die Druckdose, … . In unserem Fall hatte das Spray wohl Übel genommen, dass ich es im Vorfeld als „Sch..ß-Pannenspray bezeichnet hatte: Auf der Dose war genau so wenig Druck wie auf dem zu flickenden Schlauch 😉.

Es waren aber genug Experten dabei, nachdem wir uns endlich durchgerungen hatten, das Problem systematisch anzugehen, war die Reparatur schnell erledigt.

Das hat doch ganz schön aufgehalten, statt wie gewöhnlich vor 8 war ich erst gegen halb 10 zuhause, wo Martina mich mit einem großen Topf Chili erwartete.

Es gibt einen vagen Plan, die Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt in de Altmühlstraßenschule zu reaktivieren, vielleicht könnte man, wenn das klappt, dort mal einen kleinen Pannenhilfekurs veranstalten? Die Kenntnisse können einem selbst aus der Patsche helren — und außerdem macht man ja einen Erste Hilfe Kurs auch nicht, um sich selbst zu retten, sondern um anderen bei Bedarf mal helfen zu können.

Für Abenteurer: Nächster Termin hier! Lohnt sich!


R. Bielefeld


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Westradeln: Riddagshausen und zurück 🚴

Nach ein paar vergeblichen Anläufen hat heute eine Radfahr-Verabredung auf  nebenan.de zum Westradeln geklappt, das Wetter spielte mit, und gegen 13:15 Uhr traf ich mich mit Evelyn und Thomas am Madamenweg-Spielplatz. Wir hatten keine Tour vorbereitet, aber Evelyn war mit reichlich Kartenmaterial und dem Büchlein von Christiane Busse-Weber: Mit dem Fahrrad in die Umgebung von Braunschweig. Radrundwanderwege abseits der Hauptverkehrsstraßen ausgerüstet, ich hatte das Tablet mit Offline-Kartensatz „Niedersachsen“ dabei, Smartphones sowieso … . Wir fühlten uns für alle denkbaren Eventualitäten gewappnet und fuhren einfach „frei Schnauze“ los in Richtung Riddagshausen. Diese Tour (Evelyn mag an der Maßstabstreue des Höhenprofils zweifeln 😉) unterbrachen wir für ein paar Minuten Fernsicht auf der Nußberg-Aussichtsplattform, wo uns der heftige Wind fast wegwehte. Dann trauten wir uns in die Mittelriede-Sümpfe, fuhren die Mittelriede (und nicht die Wabe) entlang zu den Riddagshäuser Teichen, Thomas und ich hielten noch von der Beobachtungsplattform aus Ausschau nach Zug-Gänsen, und dann schlängelten wir uns wieder gen Heimat und zum geplanten Ziel der Tour, Kaffee & Kuchen im Haus der Talente. Ich machte die Bestellung mit „Total verfranzt, 22 km Umweg mit dem Fahrrad, wir sind fertig“ etwas eilig, schnell hatten wir, was wir brauchten — Evelyns Trinkschokolade-Bestellung „mit Extra-Schokolade und Extra-Milch“ sorgte nur kurz für Verwirrung.

Wir saßen noch eine ganze Weile dort, unterhielten uns etwas übers Radfahren, Gott und die Welt und noch ein paar andere Themen. Evelyns Frage, warum Thomas und ich nicht zum nebenan.de-Stammtisch des Westlichen Ringgebiets kommen, war leicht beantwortet: „wir können die entsprechenden Verabredungen nicht sehen“; mit meiner Hintergrund-Frage kamen wir aber auch nicht weiter.  Joachim Burgdorf zeigte mir noch die neuen Räume der Nachbarschaftswerkstatt, wir verabredeten uns lose zu einer Brillenreparatur. Die beiden anderen machten mir nicht viel Hoffnung auf weitere gemeinsame Touren während des Winters — schauʼn wir mal; gegen 17:00 Uhr (?) verabschiedeten wir uns, ich meldete von Zuhause aus noch eine auf der Fahrt gesehene Wilde Müllkippe, und nun ist Feierabend.

Weitere solche kurzfristig verabredete Radtouren trage ich in der Regel auch im Weststadt-Terminkalender ein, wenn jemand Lust hat, mal mitzuradeln — einfach nach dem 🚴 – Symbol suchen. Spontan-Mitradler willkommen!

 


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Wochenendeinradeln um den Ölpersee

Wir haben es tatsächlich geschafft, auf unserer nebenan.de-West-Radeln-Truppe eine kleine Tour zu organisieren — die Aktivität in unserer Nachbarschaft schwächelt ja derzeit ein bisschen …

Treffpunkt 15:30 Uhr am Alsterplatz, wir alle 3 trudelten innerhalb von einer halben Minute pünktlich ein, erwartungsgemäß kamen keine „Zufallsmitfahrer“ dazu, und nach 3 Minuten Anstandswarten fuhren wir los. Ich war nicht mehr dazu gekommen, eine der angedachten Routen vorzubereiten, und so radelten wir einfach los, „erst mal Reinggleis, dann immer der Nase nach“. Bettina, Thomas und ich drehten eine gemütliche 27km-Runde bei schönem Wetter mit zunehmender Sonnenuntergangsstimmung.

Ich nutzte die Gelegenheit, noch einige ergänzende Daten für eine bessere Kartierung des öffentlichen Grillplatzes am Ölpersee aufzunehmen (weiterer Handlungsbedarf) und für ein Bike & Barbecue zu werben (der Funke sprang wohl noch nicht recht über).

Wir drehten eine Ehrenrunde durch Kanzlerfeld (nein, nicht weil wie die Abzweigung nach Lamme beim ersten Anlauf verpassten, sondern weil es uns in dem Wohnviertel so gut gefiel), Bettina „weigerte“ sich, einer Empfehlung meine Trackers für eine von einem ungestürzten Baum versperrte Querbeet-Abkürzung nach Hause durch das Naturschutzgebiet Lammer Holz zu folgen, und zeigte ein gewisses Interesse, beim nächsten Stammtisch-Treffen dabei zu sein. Thomas berichtete, dass die iOS-App für nebenan.de vieles ganz anders anzeigt als die Browseransicht (muss ich mal überprüfen, obgleich ich sowieso nicht dafür bin, sich 795 Apps für Anwendungen, die auch (manchmal besser) vom Browser erledigt werden können, zu installieren) und erzählte von einer weiteren Xavier-Schandtat, die er beobachtet hatte: X. warf ein Briefpostzustellerinnenfahrrad um, öffnete den Briefkorb und versuchte sich dann als Briefzusteller-Praktikant — wegen des Durcheinanders, das er anrichtete, wird er aber wohl nicht übernommen werden 😉.

Schöne Tour, könnte zur Gewohnheit werden.


R. Bielefeld


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Der Westen fährt ab: Weststadtradeln-Radtour 🚴🏻

Tja … . Wir warteten mit der Abfahrt einige Minuten, da ein Teilnehmer sich für 5 Minuten Verspätung angesagt hatte. Kurz nach dessen Ankunft, kurzer Einweisung „Wie immer … eigene Gefahr …“) und Start der Stadtradeln-App bei den „Aktiven“ (… ging ja nicht nur ums Vergnügen) fuhren wir ab, und keine Minute später brach ein heftiges Gewitter los 😦

Wir standen eine Weile unter Bäumen im Regen (ich weiß gar nicht mehr, war das hier am Tauberweg?), wer (wie ich) hatte, zog seinen Fahrradponcho über, unsere Truppe zeigte bald Auflösungserscheinungen. Ich wollte  mich nicht anstecken lassen, verabschiedete mich und fuhr allein weiter, Grundrichtung „Blaues Loch“; nach 3 Minuten war ich erst mal aus dem Regen ʼraus 🙂

Auf der weiteren Fahrt hatte ich natürlich immer wieder mal Regen und zeitweise auch heftigen Wind, das war aber letztlich kein Problem. Entschädigt wurde ich durch phantastisches Licht-und-Schatten-Spiel, die Photos geben das sehr unzureichend wieder, Blick auf ferne Gewitterwolken, es war toll. Ich fuhr einfach eine Weile immer der Nase nach, machte bei der Freiwilligen Feuerwehr Denstorf eine kleine Pause mit Zaubertrank-Genuss (Buttermilch aus der Thermoskanne) und fuhr dann erst durch Sturm und Regen, zum Schluss bei phantastischem Sonnenuntergang durch den Timmerlaher Busch (neue Sitzbänke!) zurück nach Hause, wo mich Martina schon mit einem Topf köstlichen Eintopfs (Pizzasuppe) erwartete.

 

Wenn möglich bin ich nächstes Mal wieder mit dabei, hoffentlich dann wieder zu einer Gemeinschaftsfahrt.


Weitere Informationen:


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Weststadtradeln: Absolvierte Touren 🚴

27.08.2017 16:00: rund um die Weststadt

29.08.2017 06:45: Ich fuhr  eine Fahrrad-Runde um den Südsee


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30.08.2017 06:45: Ich fuhr zusammen mit Ina (von nebenan.de, die hatte unser Stadtradeln in Gang gebracht)  eine Fahrrad-Runde um den Südsee

Blick über den See

02.09.2017  09:30: Allein eine Fahrrad-Runde (knapp 30 km) zum Querumer Ententeich (im CityZeit-Magazin auf Seite 6 vom Autor „Panzerteich“ genannt) und auf Braunschweiger Nord-Umgehung wieder zurück nach Hause. Hinfahrt hatte ich zunächst so geplant, da ich aber ohne Karte fahre, bestenfalls (wie dieses Mal auch)  den Zielpunkt auf meinem GPS-Tracker speichere und der mich dann per Fahrtrichtungspfeil auf einer Hundkurve zum Ziel führt, entdecke ich geplant ungeplant immer eine ganze Menge Neuland. Wie zu erwarten musste ich in Querum erst ein wenig probieren, ehe ich eine geeignete Zufahrt in den Wald fand (das erste Stück sicher nichts für Rennräder), den Teich aufzuspüren war dann einfach. Tatsächlich ein schönes Plätzchen (unter Mücken schon länger bekannt), auf einer arg maroden Bank trank ich mein Pausen- (Frei-) Bierchen. Dann setzte ich die See-Umrundung fort, warf von einer Doppelbank genau gegenüber noch einen Kamera-Blick zurück, kundschaftente eine Sitzgruppe im Wald als mögliches Picknick-Ziel aus, überquerte erst die Kehrbeeke und nach  schöner Fahrt durch den Wald und die Kralenriede die Schunter; Überquerung der Ohe habe ich gar nicht bemerkt. Weiter ging es vorbei am geschlossenen Gasthaus Campe, einem nicht mehr existierenden ehemaligen Arbeitgeber (30 Jahre her), über den VW-Services-Parkplatz zum Schwarzen Berge am Ölpersee vorbei zum Saarplatz, wo ich vor dem Endspurt nach Hause noch eine Pause bei einem Becher Buttermilch einlegte.

 

 

Das hat mir Spaß gemacht. Und unser Team Weststadtradeln liegt beim Radlerfleiß heute auf Platz 108/253 — für uns Erbauungsradler doch gar nicht schlecht.

03.09.2017 08:30: Ich fuhr eine ausgedehnte Fahrrad-Runde um den Broitzemer Fernsehturm. Sah einige merkwürdige Straßen- (Baustellen-) Schilder, zu denen ich mich hauptsächlich anderweitig äußeren werden, 2 (Motor(?)-) Paraglider etwas westlich des Fernsehturms, 2 Müllhaufen, von denen ich einen selbst aufsammeln werde, wenn ich das nächste mal dort vorbei komme (muss ich mal einen 60l-Müllbeutel mitnehmen), den anderen melde ich heute noch auf mitreden.de. Das war eine nette kleine Tour.

05.09.2017: Ich fuhr eine kleine Feierabend-Fahrrad-Runde um den Ellernbruchsee herum. Der See ist leicht zu finden, Richtung Timmerlah immer geradeaus, dann abbiegen nach Groß Gleidingen, immer …

 

 

Am geschlossenen Bahnübergang in Groß Gleidingen fielen die Mücken schamlos über mich her. Hinter der Bahn geht es vorbei an einigen Pferdekoppeln und 2 zornigen Hunden nach Nirgendwo. An der Hauptstraße sah ich einen eigenwillig gemusterten Esel, den ich artig von Martina grüßte (die ist ganz vernarrt in Esel), besuchte auch das drollige Eselchen, dann ging es um den See herum. Es ist toll da, nächstes mal mache ich dort eine Kaffeepause am Ufer. Bald war ich wieder auf vertrautem Terrain — von meinen Hundespaziergängen her. Nette kleine Feierabendfahrt, die sich bei Lust und Laune bei Kieswerk, Stichkanal, Wasseraufbereitungsteichen etc. leicht erweitern lässt.

10.09.2017: Vechelde und zurück, Fahrradfahrer mit vielen Feldwegschlenkern. Durchs Sonnenberger Holz fuhr ich lt. Karte eine Weile offroad auf dem Weg zum Hasselkampsee, ob wohl es dort einen   (sehr schlechten) Fahrweg mit deutlichen Reifenspuren gab. Der Feldweg parallel zur Aue wurde schlechter und  schlechter, endet schließlich, ich musste umkehren. Die Störche hatten es dort vermutlich schön ruhig.

 

 

… und Fernsehturm mit Wetter im Hintergrund

Hagebutten …


11.09.2017: Buttermilchkauf in Timmerlah, mit ein paar kleinen Umwegen. Der Neue NETTO-Markt ist noch nicht so ganz bei den Timmerlahern „angekommen“, war ziehmlich leer; die typische Schlange an der einzigen geöffneten Kasse bekommen sie aber schon gut hin.

16.09.2017: Südseeumrundung bei Sonnenaufgang, war toll. Vorbei am Nebel-bedeckten Teich ohne Namen ging es an einer Pferdekoppel in Richtung Südsee. Dass einzig ein dampfender Misthaufen in einer Ecke der Pferdekoppel allen Nebel im Bereich des Fuhsekanals verursacht hat wird sich wohl eher nicht bestätigen lassen. Am Südsee flog im Licht der aufgehenden Sonne ein Gänseschwarm wie bestellt hin und her, auf dem weiteren Weg sah es als, als brächte ein Sonnenstrahl das Wasser eines Oker-Seitenarms zum Kochen. Toll!

 

 

So viel zu meiner letzten „Wertungsfahrt„, damit ist dieser Artikel abgeschlossen.

Seit dieser Woche habe ich meine Hometrainer-Fahrten wieder aufgenommen. Es ist auch ganz witzig, den Kaninchen und Eichhörnchen vor dem Fenster zuzuschauen, aber der stete Regen gelber Blätter aus der Linde und den Hainbuchen ist doch ein wenig deprimierend, allmählich fürchte ich, wir werden doch keinen richtigen Sommer mehr bekommen.


R. Bielefeld


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Weststadtradeln, die erste! 🚴

Am Sonntag haben Bettina und ich  die ersten Kilometer fürs Team eingefahren. Der Dritten im Bunde, Ina, ist leider kurzfristig etwas dazwischen gekommen, so dass sie absagen musste. Vermutlich wegen der etwas unübersichtlichen Beitragsanordnung hatten weder Bettina noch ich ihre Absage gesehen, so dass wir erst noch eine Weile am Treffpunkt warteten, ehe wir aufbrachen. Bettina hatte ihr Fahrrad für die Fahrt ordentlich herausgeputzt — nein, geschwindelt, sie hatte es mit Pflegemitteln auf 3 Wochen Seeluft vorbereitet.

Wir fuhren  eine Fahrrad-Runde um die Weststadt, mit ein paar kleinen Schnörkeln. Tempo ohne Ehrgeiz, mit viel Angucken und Erzählen. Unterwegs gab es von den Niederschlägen der Vergangenheit — besonders Samstag Abend — einige riesige Pfützen, und ein Nebenweg im im Timmerlaher Busch war uns denn doch zu morastig. Nach eine guten Stunde waren wir am Treffpunkt zurück, fuhren noch ein kleines Stück gemeinsam Richtung Heimat und trennten uns dann.

Wir hatten beide verpennt, sofort beim Start das GPS-Tracking zu starten, ich habe daheim die erste Wegstrecke vom Alsterplatz bist zur Möhnestraße dazuphantasiert und zusammen mit An- und Abfahrt beim Team Weststadtradeln auf stadtradeln.de eingetragen. Bettina hat sich anscheinend für die Schusseligkeit bestraft und nur die gefahrene Strecke eingetragen — evtl. mit der Stadtradeln-App? Wie ich von Bettina hörte, kostet die übrigens 1,99 €.

 


R. Bielefeld