Braunschweig – Weststadt

Ein gänzlich inoffizieller Stadtteil-Blog


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Freiraumentwicklungskonzept

Die Stadtverwaltung lässt derzeit ein sogenanntes „Freiraumentwicklungskonzept“ erstellen, das auf die Erarbeitung eines Leitbildes für die zukünftige Grün- und Freiflächenentwicklung in Braunschweig zielt. Mit der Online-Befragung wird ein breites Meinungsbild zum derzeitigen Freiraumangebot im Stadtgebiet sowie zu den Wünschen und Ideen der Bürgerinnen und Bürger für die Zukunft eingeholt und ausgewertet.

Quelle: braunschweig.de


Meine Bewertung der Aktion: leider nutzlos, es werden die falschen Fragen gestellt. Letztlich scheint mir das so geplant: die Mehrheit will Sport? Also gibt’s halt mehr Sport nach Schema F. Oder doch mehr Natur, dann sollen sie eben mehr mehr „Natur“ nach Schema F bekommen. Solche Planungen lassen sich doch nicht mit Ankreuztests abwickeln.

Es werden dort schlicht oft die falschen Fragen gestellt. Man darf ankreuzen:

öffentlich zugängliche Grün- und Freiflächen in ausreichender Anzahl und Qualität vorhanden.

Was heißt denn aber eigentlich „in ausreichender Qualität“? Welche Qualitäten werden denn gewünscht? Sollen die Grünflächen zusammenhängender Rasen, Ziergarten, Natur-nah oder sonstwie gestaltet werden? Zwar folgen noch detailliertere Angaben erhoben, aber ich empfinde das so als nutzlos. So ist das wie eine (Bundestags-) Wahl, und mit dem einmaligen „ich will dasunddas“ ist dann die Pflichtübung erledigt, der Bürger möchte in Ruhe gelassen werden, und die Handelnden sind froh darüber.

Echte Bürgerbeteiligung würde bedeuten, dass den Bürgern Zeit und Gelegenheit gegeben wird, sich gemeinsam mit anderen tiefer in die Materie einzuarbeiten, Lösungsansätze zu diskutieren, womöglich gegensätzliche Vorstellungen „unter einen Hut zu bringen“.


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Die „Problem-Bäume“ von Braunschweigs Nahestraße

Der Bezirksrat der Weststadt will alte Robinien fällen lassen. Die Baumschützer protestieren.

Quelle: braunschweiger-zeitung.de (kostenpflichtiges Angebot)


Mehr dazu:

 


R. Bielefeld


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Zweites Quartiersforum: Weststädter diskutieren über Kommunikation, Sport, Natur u.v.a.m.

Wegen eines beruflichen Termins kam ich zu spät, verpasste die Grünflächen-Bewertungs-Aktion mit der großen Emsviertel-Karte.

Zur Diskussion war ich aber rechtzeitig da, das Quartiersforums-Team hatte die World Café Methode ausgewählt. Ich fand diese Idee mit den wechselnden Diskussionsrunden sehr interessant, ich habe etliche neue Gedanken mit genommen; ich schätze, vielen Teilnehmern geht es genau so. Wir entwickelten eine Metaphysik des Verweilens (😉), beurteilten die Kommunikationsmöglichkeiten, Verkehrswege und  Natur-Nähe im Emsviertel, überlegten, dass an Parkbänken oft ein Schatten-spendender Baum fehlt, erkannten, das Start von Sportaktivitäten in Anlehnung an Infrastruktur (Toilette, Kaltgetränke) bessere Chancen haben könnte, dachten über Spielplatzkonzepte nach,  und vieles andere mehr. Mir schwirrte hinterher ein wenig der Kopf.

Es kamen eine Menge Anregungen zusammen, im Nachhinein (ich bin halt auch erst hinterher drauf gekommen) fallen mir aber auch noch Dinge ein, die man ruhig noch hätte draufpacken können:

  1. Kommunikation zwischen Vermietern (Wohnbau-Gesellschaftern) und Mietern wäre ein wichtiges eigenständiges Thema gewesen. Seitens Deutsche wohnen wurde zum konkreten, interessanten Thema der Kleinstgartenparzellen Interesse angemeldet, ich finde, ein wichtiger Schritt wäre, insgesamt den Vermieter ↔ Mieter – Gedankenaustausch zu intensivieren. Mit mehr Einfluss auf ihre Umgebung wären die meisten sicherlich auch bereit, mehr Verantwortung und Initiative zu übernehmen. Natürlich können sich die Vermieter nicht auf eine Art „demokratisches Mitspracherecht“ der Mieter einlassen. Aber bei größeren Maßnahmen einfach mal ein Stimmungsbild bei den Mietern einzuholen und die Ergebnisse in die Planungen einzuholen wäre ein wichtiger Schritt dahin.
  2. Horizontale Diskussion

    Ich schätze, dass es nicht nur mir so ging, dass die Veranstaltung eine Menge Interesse, Begeisterung und auch Drang nach weiterer Diskussion und Aktivität geweckt hat. Mir fehlte die Anregung und Unterstützung zur Fortführung von Diskussionen der Teilnehmer untereinander und ggf. auch des Starts von Aktivitäten aus der Bewohnerschaft heraus. Hier schien mir das zugrunde liegende Modell eher vertikal ausgerichtet zu sein. Leute diskutieren, melden Ergebnisse, Wünsche etc. „nach oben“, warten Reaktion ab, … .  Aber eines der Hauptziele der Maßnahme „Quartiersforum“ ist ja gerade, die eigenständige Kommunikation und Aktivität der Bewohner selbst zu aktivieren. Dazu müsste bei den zukünftigen Quartiersforum-Tagungen deutlich mehr gesagt und getan werden. Und gerade Soziale Medien bieten da ja enorme Chancen, dass sich Menschen mit gleichen Interessen finden, zusammentun und ihre Sache voran bringen. In der Real-Welt! Ich werde da mal ein wenig „schieben“.

Ach ja, und das Catering war wieder hervorragend.

Nächste Tagung des Quartiersforums findet am Donnerstag, 06.06.2019, wieder um 16:00 Uhr in der Rotation statt.

 


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Spielplatz am Möhlkamp im Donauviertel ist einsatzbereit

Der Spielplatz Möhlkamp der Nibelungen-Wohnbau GmbH ist als erstes Projekt im Fördergebiet „Soziale Stadt – Donauviertel“ dieses Jahr geplant und gebaut worden. Im kommenden Frühjahr wird noch der Naschgarten mit Hilfe von Kindern aus dem Donauviertel entstehen und auch ein Name soll für den neu hergerichteten Spielplatz gefunden werden. Dann ist eine feierliche Eröffnung mit einem großen Fest geplant.

Am 24. Oktober wurde der Spielplatz durch Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer und ….

Quelle und weiter lesen: presse-service.de


Großspielzeug auf dem Möhlkamp-Spielplatz – so sah es dort im August noch aus.

Aktuelles Photo folgt!


R. Bielefeld


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Beteiligungsaktionen zum »Campus Donauviertel« / Weiße Rose

Wir waren bei strahlendem Sonnenschein ein Weilchen dort, „einfach nur so“, Freizeit, nicht „dienstlich“! Haben uns das Gelände der „Weißen Rose“ angeschaut, uns dies und das erklären lassen. Obwohl die bauliche Lösung als „Kellerkinder-Garten“ sicher nicht optimal ist, die Einrichtung hat Charme, und der Außenbereich gefällt mir. Ob es beim Neubau auch so viele schöne alte große Bäume geben wird?

Die knallgrünen (zum ersten mal im Leben …) Waffeln waren auf den Punkt, knusprig und saftig. Für die nächste Familienfeier würden wir gern das Waffelbäcker-Team anheuern.

Stadtwaldputz-Ergebnis

Das Ersatzteil für den Wasserhahn liegt schon bereit. Und nachdem mir versichert worden war, es gäbe keine Altersbeschränkung für die Rutsche, bin ich natürlich mal ʼruntergerutscht.

Dann zeigte ich Martina noch kurz das Weststadt-Outback, in dem ich neulich mit der Weißen Rose nachstadtwaldgeputzt hatte (siehe Weststadt aktuell Juni 2018!).