Braunschweig – Weststadt

Ein gänzlich inoffizieller Stadtteil-Blog


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Weststadt: Großer Familienspielpatz nach Wunsch

Braunschweig. Zurzeit ist das Gelände eher unspektakulär. Der Spielplatz am Möhlkamp in der Weststadt bietet ein Klettergerüst, eine große Sandkiste und zwei Tischtennisplatten. Kurzum: Da ist noch Potenzial. Bald soll der größte Spielplatz im Donauviertel nun als Familienspielplatz für Freude sorgen, heißt es in einer Pressemitteilung der Nibelungen Wohnbau GmbH.

Quelle und weiterlesen: Weststadt: Großer Familienspielpatz nach Wunsch


Ich war dieses mal nicht bei der Bürgerbeteiligung dabei, weiß also auch nicht mehr, als dort steht. Nach der nächsten Sitzung des Runden Tisches weiß ich dann sicher mehr.

Was Spielplatz-Backtische sind weiß ich nicht.

Den Wunsch nach Trimmgeräten sehe ich skeptisch, aber vielleicht klappt das in Kombination mit anderer Spielplatzgestaltung besser als in der Hebbelstraße (Trimmplatz ebenfalls von Spalink-Sievers Landschaftsarchitekten geplant, Ich habe (glaube ich) noch nie jemanden die Trimmgeräte benutzen sehen, Film ganz unten hier).

„🅿arkfläche“? Klingt irgendwie komisch 😉

Schau’n wir mal

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Bürgerbeteiligung zur Spielplatzerneuerung am Möhlkamp 🗓

Am 17. April 2018 ab 16 Uhr stellt das beauftragte Planungsbüro SPALINK-SIEVERS Landschaftsarchitekten den ersten Entwurf gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Nibelungen-Wohnbau-GmbH und der Stadt Braunschweig direkt auf dem Platz vor und anschließend zur Diskussion

Mehr dazu eventuell schon in der Maiausgabe der Weststadt aktuell?

Aktuelle Informationen, Übernahme des Termins in eigenen Terminkalender etc. hier im Weststadt-Terminkalender!


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🚏 Die Bushaltestelle „Am Lehmanger“ …

… ist ebenfalls in beklagenswerten Zustand.

Lädierte Absperrbaken

Bei der Bürgerbeteiligungs-Begehung des Anwohner-Weges von der Moselstraße zum Lehmanger wurde der schlechte Zustand der Haltestelle Neckarstraße angesprochen, ich berichtete hier darüber. Einige Tage später sah ich mir die Haltestelle Am Lehmanger nahe der Donaustraße an und stellte fest, dass es dort auch nicht besser aussieht. Auf der Seite „Fahrtrichtung Arndtstraße“ ist die eine Absperrbake schon arg verblichen, bei der 2. fehlt der rot-weiße Reflektor. Die Haltestelle wirkt verwahrlost.

Die Haltestelle in die Gegenrichtung wirkt eher wie eine Behelfshaltestelle.

Es bleibt eigentlich unklar, wie man zum Bus kommen soll:

  • Über den Parkplatz, sofern nicht (wie hier von mir absichtlich) zugeparkt? Nicht Rollator-gerecht, …
  • Über die Wiese? Die liegt voller Hundehaufen, besonders nach längerem Regen ist das über den Rasen mit einem Rollator oder Gehhilfen („Krücken“) schwierig, …
  • Über den Radweg? Wie soll man das vorher mit dem Busfahrer klären, was man vorhat, wartet man dort, ist man Radfahrern im Wege, wartet man am Haltestellenschild, dauert es zu lange, bis man dort hin kommt …

Das ist insgesamt keine zeitgemäße Haltestelle.

Die defekten Baken melde ich über mitreden.braunschweig.de, dann könnte das mit der Reparatur an der Haltestelle „Neckarstraße“ in einem Aufwasch miterledigt werden.

Um den Gesamtzustand sollte sich vielleicht das Quartiersmanagement im Rahmen der „Sozialen Stadt Donauviertel“ kümmern.

Vielleicht können sich dann mal interessierte Bürger, Quartiersmanagement, BS-Verkehrs-GmbH und Stadt Braunschweig auf ein paar Tassen Kaffee zu einem Gedankenaustausch treffen?


R. Bielefeld


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6. Sitzung „Runder Tisch – Soziale Stadt Donauviertel“ (11. Januar 2018)

Eine  gekürzte Fassung dieses Berichts erschien in der Märzausgabe der Weststadt aktuell.

Group Of Blue People Seated And Holding A Meeting At A Large U Shaped Conference Table Clipart Illustration ImageEin völlig unchronologisches, sicherlich unvollständiges Gedächtnisprotokoll

Mit einigen Anmerkungen

Dieses Mal war weniger Publikum im Saal als letztes mal. Sicherlich ist die Sprechstunde des Quartiersmanagements der geeignetere Ort, um Vorschläge einzubringen oder sonst irgendwie auf den Gang des Geschehens Einfluss zu nehmen, aber die Sitzungen des Runden Tisches sind eine effektive Informationsquelle, um über die aktuelle Entwicklung des Projekts „Soziale Stadt Donauviertel“ auf dem Laufen zu bleiben. Nach kurzer Einleitung durch Herrn Römer, der als Bezirksbürgermeister auch Sitzungsleiter bei den Sitzungen des runden Tisches ist, wurden (unter anderem) die im folgende aufgeführten Themen behandelt.

Teilnehmer am Runden Tisch

Herr Hitzmann wird für einige Zeit aus gesundheitlichen Gründen ausfallen, Frau Bonnet ist immer noch krank. Bezirksbürgermeister und Sitzungsleiter U. Römer nahm auf eine Publikumsfrage hin kurz Stellung zur Problematik, seine Ansicht nach wäre es kontraproduktiv, Ersatz-Teilnehmer einzusetzen, solange nicht fest steht, dass ein Teilnehmer endgültig ausfällt.

Ich finde das etwas merkwürdig, einige Teilnehmer sind offenbar „nicht so wichtig“. Wenn ein Vertreter der Wohnbaugenossenschaften längerfristig ausgefallen wäre hätte man vermutlich über mögliche Kontraproduktivität hinweg gesehen?

Umbau des Wohnungsbestandes, Qualifizierung des Wohnumfelds

Die beiden Sanierungsaspekte sind eng miteinander verzahnt, auch wenn die Sanierung der Wohnungen eher Angelegenheit der Besitzer (= Wohnbau-Unternehmen), ist doch eine enge Koordinierung der Maßnahmen notwendig. Beispiel: Bei einem Teil der zu sanierenden Wohnungen (Am Wasserkamp) soll besonderes Augenmerk auf Barrierefreiheit und Altersgerechtigkeit gelegt werden, das ist natürlich nur sinnvoll, wenn auch die Gebäudeumgebung entsprechend hergerichtet wird, das alles hat aber wiederum nur tatsächlichen Nutzen, wenn auch ein nennenswerter Anteil der dort wohnenden Menschen direkt von den Maßnahmen profitiert. Dafür sind zunächst Klärungen erforderlich, wo denn nun welcher Bedarf vorrangig besteht, damit Sanierungsmaßnahmen nicht an den tatsächlichen Bedürfnissen der Bewohner vorbei gehen.

Laufende oder neu in Angriff genommene Projekte sind derzeit beispielsweise der Möhlkamp-Spielplatz, die Durchwegung Moselstraße – Am Lehmanger (Bürgerbeteiligung am 22.2.), Gestaltung der Wäldchen und des zum Sanierungsgebiet gehörenden Teils des „Hochspannungsparks“. Für diese Bereiche sind bereits Planungs- und Architekturbüros mit Studien und Erstellung erster Konzepte beauftragt. Das sollte keinesfalls als Abwertung der Bürgerbeteiligung in der Art, dass die Bürgerbeteiligung dann nur noch als Alibiveranstaltung für eine Scheindiskussion eines längst beschlossenes Konzepts dient, missverstanden werden. Hintergrund der Planungsaufträge ist vielmehr, dass nach allgemeiner Erfahrung Bürgerbeteiligung sehr viel besser funktioniert, wenn zu Beginn bereits ein Konzept als Startpunkt existiert, und dieses Konzept dann von den Betroffenen diskutiert, verworfen oder weiter entwickelt wird.

Vorstellung BauBeCon Sanierungsträger GmbH

Frau Lehnigk stellte Ihren Arbeitgeber vor, erläuterte die teils auch „historischen“ Zusammenhänge mit der BauBeCon Holding (Sitz in Hannover). Die BauBeCon hat eine Wechselvolle Geschichte, die als Regionalgesellschaft der Neuen Heimat begann. Nach dem Untergang der Neuen Heimat gab es immer wieder Besitzerwechsel, Auf- und Abspaltungen, Umstrukturierungen, … . Eines der Ergebnisse war die heutige BauBeCon Sanierungsträger GmbH, die organisatorisch überhaupt nicht mehr mit der BauBeCon Holding verbandelt ist. Nur ausgerechnet der gemeinsame Namensbestandteil BauBeCon, mit dem auch und vielleicht gerade in Braunschweig nicht nur gute Erinnerungen verknüpft sind, ist geblieben. Von 2008 bis 2017 gehörte die BauBeCon Sanierungsträger GmbH zum Unternehmensverbund der DSK (Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft) | BIG Gruppe.

Heute ist die BauBeCon Sanierungsträger GmbH mit Hauptsitz in Bremen an fünf Standorten in Norddeutschland mit Büros vertreten und verwaltet rund 1,3 Milliarden Euro Treuhandvermögen. Ihr Expertenteam mit ca. 50 MitarbeiterInnen betreut über 140 Projekte in vier Bundesländern, laut eigener Angabe ist das Unternehmen Marktführer für Stadtentwicklung in Niedersachsen.

Integriertes Entwicklungs-Konzept

Mehrere Sitzungsteilnehmer, insbesondere Verwaltung und Quartiersmanagement, wiesen noch einmal auf die besondere Bedeutung dieser Planungsgrundlage hin. Das derzeit bestehende IEK, das die Wechselwirkungen von Gebäudezustand, Mobilität der Anwohner und Verkehr, Umweltfragen, Kultur und Bildung, Soziale Fragen, Gestaltung des öffentlichen Raumes und vieles andere mehr berücksichtigt und daraus ein Handlungskonzept für alle Maßnahmen im Quartier ableitet, wird überarbeitet, um die besonderen Möglichkeiten, die sich aus der Förderung als Soziale Stadt ergeben, zu Berücksichtigen. Alle Maßnahmen müssen sich dann aus den Vorgaben des IEK/IHK ergeben, deshalb kann eine frühzeitige Bürgerbeteiligung (beispielsweise über die Sprechstunden des Quartiersmanagements oder Stadtteilkonferenzen) unter Umständen richtungsweisend sein. IEK und IHK werden auch zukünftig immer wieder (ca. alle 5 Jahre) überarbeitet und an neue Gegebenheiten angepasst werden.

Bürger-Fragen und -Einwendungen

Bei der Vorstellung des Antrags-Formulars für Zuschüsse aus dem Verfügungsfonds (Siehe Bericht über die Sitzung des Runden Tisches in der W. a. Januar 2017) kam aus dem Publikum der Hinweis, dass Berichterstattung über Beispiele von aus einem solchen Fonds unterstützte Projekte aus anderen Soziale-Stadt-Sanierungsgebieten (Westliches Ringgebiet, andere Projekte der BauBeCon Sanierungsträger GmbH) hilfreich wären, um die Phantasie der Bürger für eigene Projekte anzuregen. Das Quartiersmanagement will die Idee aufgreifen und u. a. in der Weststadt aktuell über erfolgreiche Projekte dieser Art als Beispiele berichten.

OpenStreetMap-Karte, Lizenz CC-BY-SA 3.0

Eine andere Bürger-Anregung war die Schaffung eines direkten Durchgangs für Fußgänger und Radfahrer vom Wasserkamp zu den Einkaufsmöglichkeiten am Donauknoten. Der Runde Tisch informierte, dass der Durchgang vor etlichen Jahren bewusst mit einem Zaun versperrt worden war, um spontane nächtliche Trinkgelage dort, die zu erheblicher Lärm- und Unrat-Belästigung für die Mieter geführt hatte, zu unterbinden. Wegen des guten Erfolgs der Maßnahme steht ein Rückbau des Zauns nicht zur Debatte, eine Weg-Abkürzung im Sinne der Anregung wird sich aber durch die geplante Verbindung zwischen Campus Donauviertel (KPW) ergeben.

Sonstiges

Nach der Sitzung ergaben sich noch einige weitere Klärungen. Zur bei der letzten Sitzung aufgeworfenen Frage, wie am Wochenende die Busverbindung aus dem Donauviertel zur Stadtmitte verbessert werden könnte, wäre ein für Mobilitäts-eingeschränkte (auch durch Alter!) Mitbürger möglicher Antrag auf Nutzung des bezuschussten städtischen Fahrdienstes eine schnelle Abhilfe. Das ist für die Betroffenen – insbesondere vom Lebensgefühl her – sicher nicht vergleichbar mit der Nutzung einer bestehenden (verbesserten) Busanbindung, aber sicherlich eine gute schnelle Hilfe. Die Weststadt aktuell wird diese Möglichkeit in einer der nächsten Ausgaben ausführlicher vorstellen.

Eine „offizielle“ Berichterstattung im Internet über den Runden Tisch mit Veröffentlichung der Protokolle und Tagesordnung ist leider immer noch in einem frühen Vorbereitungsstadium. Besonders eine Tagesordnung der folgenden Sitzung(en) wäre sicherlich hilfreich, Anwohner des Möhlkamps werden sicherlich eher zu Sitzungen, bei denen Belange ihres Quartiers behandelt werden, als zu beispielsweise die Gärtnerhöfe betreffenden Sitzungen gehen wollen.

Ich finde diese mangelhafte „offizielle“ Berichterstattung sehr, sehr trostlos.

Weitere Termine für den Runden Tisch sind nach derzeitiger Planung 15.3., 17.5., 9.8.2018, aufgrund aktueller Entwicklungen kann sich das aber noch ändern.


R. Bielefeld


Ein Kommentar

Soziale Stadt Donauviertel: Dokumente, Medien, Links

Stand 2018-04-24 17:00 Uhr  {Spielplatz Möhlkamp | Anna Bruhl, Rufnummer nicht vergeben | Öffentliche Ausschreibungen | Jenseits des Tellerrands | Begriffsklärungen | wird laufend ergänzt}

Wozu diese Seite?

Neueinsteiger ins Thema sollen sich einen schnellen Einblick ins Thema verschaffen können

Allgemein

Stadtsanierung in Braunschweig allgemein

Adressen

Dokumente

Berichterstattung

Photos

./.

 

Jenseits des Tellerrands

Seit 2002 (?) läuft ja eine grob vergleichbare Maßnahme Soziale Stadt im Westlichen Ringgebiet. Zwar gebt es durchaus gravierende Unterschiede, das Fördergebiet ist dort viel größer, statt des Runden Tisches gibt es dort den Sanierungsbeirat, u. v. a. m.

Trotz der Unterschiede lässt sich dort aber wahrscheinlich eine Menge lernen, sowohl aus erzielten Erfolgen als auch aus gemachten Fehlern. Ich werde mich demnächst beim dortigen Quartiersmanagement über das Projekt informieren und auch mal eine der fast stets öffentlichen Sitzungen des Sanierungsbeirats besuchen.

Was fehlt?

  • Dokumentation zur Entscheidung, warum überhaupt das Donauviertel für einen Antrag ausgewählt wurde. Ich hätte gedacht, zum Thema Soziale Stadt wäre evtl. das Emsviertel näherliegend gewesen?
  • Übersicht über bewilligte, Laufende und angedachte Anträge für Fördergelder.
  • Dokumente
    • ??

Durchwegung Moselstraße – Lehmanger

Dokumente

Berichterstattung

Neueste oben

Was fehlt?

  • Dokumente
    • Aktuelle (Landschafts-) Planungszeichnungen. Ich finde, nach einer öffentlichen Präsentation mit Erläuterung (hatten wir für die Durchwegung am Donnerstag, 22.02.2018) sollten solche Dokumente (die eine Übersicht über den aktuellen Stand der Überlegungen bieten, aber nicht unbedingt Zeichnungen zu allen Details)  frei zugänglich im Internet verfügbar sein.

Spielplatz Möhlkamp

Dokumente

Berichterstattung

Was fehlt hier?

  • Dokumente
    • Aktuelle (Landschafts-) Planungszeichnungen


R. Bielefeld


 


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Bürgerbeteiligung zur Neugestaltung der Durchwegung Moselstraße → Lehmanger

Ankündigungen allüberall

Gestern Nachmittag war die angekündigte (Weststadt aktuell Februar 2018) Bürgerbeteiligung. Ein kleiner Tross interessierter Anwohner (geschätzt: gut 20 Personen) ging mit fast ebenso vielen „offiziellen“ den Weg entlang, man verschaffte sich einen Überblick über die Situation, sprach bekannte Probleme an, erfuhr von ganz neuen, fror gemeinsam im eisigen Wind.  Eine Sternstunde engagierten Bürgerengagements zu erwarten wäre sicherlich unrealistisch gewesen, und es war auch keine wirklich exzellente Diskussion, bei der lauter wohl- vorbereitete Bürger diszipliniert gute Gedanken untereinander und hauptsächlich mit den „Akteuren“ (Bezirksrat, Stadtverwaltung, Baugenossenschaft, Quartiersmanagement, …) austauschen. Aber das klappt in der Regel natürlich nie auf Anhieb, sondern erst, wenn sich das etwas eingespielt hat.  Aber es war auch bei Weitem kein Fehlschlag, im Gegenteil, insgesamt war ich doch sehr Angetan von  Ablauf und Ergebnissen, die durch die Diskussion der betroffenen Bürger untereinander und mit Quartiersmanagement und Stadtverwaltung nun in den weiteren Prozess eingeflossen sind. Manche wichtigen Informationen und Anregungen wären ohne diese Bürgerbeteiligung nie und nimmer Bestandteil der weiteren Überlegungen geworden.

Und noch mehr Interessierte

Interessierte …

In dieser Veranstaltung fand ich die vielen regen Diskussionen, die sich in kleinen Gruppen entwickelten, doch etwas störend beim Gedankenaustausch mit Quartiersmanagement, Stadtverwaltung und BBG, aber es war natürlich auch toll, zu beobachten, wie viele Gedanken sich die Leute über die Zukunft ihres Quartiers machten und austauschten, das macht Mut für weitere Überlegungen zu regelmäßigen Bürgerversammlungen.

Worum des genau ging und was im Einzelnen diskutiert wurde steht dann in der April-Ausgabe der Weststadt aktuell, leider war für die Märzausgabe schon vor gut 1 Woche Redaktionsschluss.

Nur so viel sei schon mal verraten: Der Vorschlag, so etwas

Quelle: Stadt Braunschweig; Medienzentrum — Weiterverwendung nur mit mit ausdrücklicher Genehmigung von Stadt Braunschweig.

dort zu errichten stieß auf keine Gegenliebe 🙂  —  der Trimmplatz ist heute weitgehend verwaist.

Man sieht am Beispiel im Film, dass auch ehrliches bemühe, Intensive Diskussion und Bürgerbeteiligung sind keine Garantie für dauerhaften Erfolg sind. Aber es nicht zu versuchen wäre sicherlich eine schlechte Idee. Vielleicht war Grund für das schnelle Abklingen der Begeisterung dieser furchtbaren neuartige Zaun? Wer will schon Workout auf einem Gefängnishof betreiben!

Und auf dem Heimweg fand ich noch Gelegenheit, kleinere Aufräumarbeiten zu veranlassen. Dafür braucht es kein Förderprogramm, und es hilft doch, das Quartier lebenswerter zu machen.

 


R. Bielefeld

P.S.: Der erste Weststädter, der mir den kleinen Fehler im Filmchen korrekt nennt, bekommt von mir einen Verzehrgutschein über 6 € für das Bistro im Haus der Talente — damit kann man dort zu zweit jeweils 1 Stück Kuchen und 2 Tassen Kaffee trinken.

Lösung (verschlüsselt): dodiehohebobbobelolsostotrorasossosegogehörortotzozurorwowesostotsostotadodtotunondodnonicochohtotzozumomwowesostotlolicochohenonrorinongoggogebobietot


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Weststadtwaldputz-Einladung

Stand 2018-03-11 23:00 Uhr {Anmeldungs-Kontaktformular entfernt}

Ein fast gleich lautender Aufruf erschien in der Februarausgabe der Weststadt aktuell

Ein mystischer Ort?

Oder Müllkippe?

Viele Weststädter wissen sicherlich die vielen grünen Inseln unsere Stadtbezirks zu würdigen. Einladende Rasenflächen zwischen den Häusern mit hohen Bäumen aus den Neunzehnhundertsechziger Jahren, der „Hochspannungspark“, das Wäldchen zwischen Am Lehmanger, Am Queckenberg und Waldorfschule (in Planungen der 1980er Jahre „Parkanlage Münchenstraße“), der Westpark und auch der Timmerlaher Busch (der strenggenommen nicht mehr zur Weststadt gehört) laden uns Weststädter zur Erholung ein. Leider wird die Natur von einigen gedankenlosen Zeitgenossen aber nur als bequeme Müllkippe am Weg gesehen und benutzt. Der „Lange Tag der Stadtnatur“, der gemäß den Überlegungen des Umwelt- und Planungsausschusses am 22. September 2018 stattfinden soll (Vorlage 17-05864), wird hoffentlich helfen, bei manchen ein Umdenken einzuleiten, aber so lange sollten wir nicht warten. Deshalb wollen wir mit Freiwilligen im Rahmen des traditionellen Braunschweiger „Stadtputzes“ (Dieses Jahr: 9. und 10. März) einen zusätzlichen Schwerpunkt für die „Ausmistung“ unserer Naturflächen schaffen. Dabei wollen wir uns unter anderem den Naturbereich hinter der Waldorfschule zwischen Queckenberg und Lehmanger vornehmen, in dem die beiden oberen Fotos aufgenommen wurden.

OSM-Karte des „Einsatzgebietes“, Lizenz CC-BY-SA 3.0

Je nach Anzahl der Freiwilligen werden Punkte 1 (höchste Priorität) … 5 tatsächlich benutzt (Kartenbild rechts: openstreetmap.org, Lizenz CC BY-SA).

Auch eine(r) allein kann schon einen sichtbaren Erfolg erzielen, aber mit eine paar Leuten mehr erreicht man natürlich auch eine Menge mehr.

So ein Freiwilligeneinsatz (für das hier angesprochene Waldstück wären wohl schon 20 Helfer nötig, um das Gebiet effektiv zu durchforsten) braucht einige Planung und Vorbereitung: Müllsäcke, Handschuhe und Greifer müssen beschafft, Abholpunkte mit Alba abgesprochen werden, wer kann eine Schubkarre oder Pflanzschäufelchen (zum Glasscherben-Auflese) mitbringen, können wir mit Funkgeräten die Arbeit effizienter gestalten, … . Wegen des frühen Termins in diesem Jahr müssen wir mit ersten Überlegungen bereits im Februar beginnen.

Das Quartiersmanagement Soziale Stadt Donauviertel unterstützt die Aktion freundlicher Weise logistisch, da zumindest ein Teil des Waldgebietes im Sanierungsgebiet liegt, Freiwillige können sich während der Sprechstunden dort anmelden, bei Anruf bekommt man dort von Frau Lehnigk (🗺 📧  0174 3411 403)  oder Herrn Müller-de Buhr Information zum Sachstand, was noch benötigt wird, Treffpunkt, … . Anmeldung ist natürlich hier per Kommentar oder über das Kontaktformular ebenfalls möglich.

Alba-Material (Greifer, Handschuhe, Müllbeutel) wird zentral beschafft und steht dann an den Treffpunkten bereit.

Und hinterher können wir  je nach Lust und Temperament den Verzehrgutschein der Stadt Braunschweig benutzen oder zusammen mit anderen Weststädtern beim Haus der Talente ein paar Fleischstücke grillen.

Wer hat  noch Lust mitzumachen?


R. Bielefeld