Braunschweig – Weststadt

Ein gänzlich inoffizieller Stadtteil-Blog


Hinterlasse einen Kommentar

Weststadt-Waldputz-Einladung

Ein mystischer Ort?

Oder Müllkippe?

Auch dieses Jahr will ich wieder mit Freiwilligen im Rahmen des traditionellen Braunschweiger „Stadtputzes“ (Dieses Jahr: 29. und 30. März) einen zusätzlichen Schwerpunkt für die „Ausmistung“ unserer Naturflächen schaffen.

Ich habe mehrere Schulen und Jugendeinrichtungen in der Weststadt schon angesprochen (und werde noch weitere ansprechen), diese Jahr habe ich Unterstützung von einigen Männern der Kinder- und Jugendarbeits-Gruppe des Internationalen Männer-Treffs.

Wer Interesse am Mitmachen hat melde sich gern bei mir 0531 70756451 oder Kontakt melden, mal sehen, ob wir noch Kapazitäten frei haben und ob sich eine für die Jugendlichen interessante Aktion findet. Der Deal: Die Kinder- oder Jugendeinrichtung kümmert sich um das Pädagogische und die Haupt-Aufsicht, wir kümmern uns um alles Organisatorische (Müllsäcke, Handschuhe, Greifer, Schubkarren, ggf. Fahrgelegenheit, sonstiges) und sind beim Sammeln als „Springer“ dabei, unterstützen überall, wo gerade Hilfe gebraucht wird: Aufsicht-Unterstützung, Müllsacknachschub, Müllsackabtransport, Ausrüstungsreparatur, …

Und nach der Arbeit können wir  je nach Lust und Temperament am 30.03. den Verzehrgutschein der Stadt Braunschweig benutzen oder zusammen mit anderen Weststädtern beim Treffpunkt Am Queckenberg einen Teller Eintopf löffeln. Oder sonst etwas unternehmen (gemeinsames Pommesessen, …)

Wer hat  noch Lust mitzumachen?


R. Bielefeld


Bisher haben wir eine feste Zusage einer Klasse der Waldorfschule mit Termin (aus Schul-organisatorischen Gründen ca. 2 Wochen vor dem eigentlichen Stadtputztermin) und eine starke Interessenbekundung seitens des KTK Weiße Rose.

 

Werbeanzeigen


Hinterlasse einen Kommentar

Bezirksratssitzung Weststadt (221) 🗓️

Mehr Einzelheiten (Tagesordnung, Anreisemöglichkeiten) und Termin-Übernahme in eigenen Kalender hier, einer der Tagesordnungspunkte wird die Mittelgewährung für die Wegsanierung Moselstraße → Am Lehmanger sein; der Runde Tisch hatte die Mittelverwendung letzte Woche so empfohlen.

Wer nicht hingeht darf sich hinterher nicht beklagen …


Ein Kommentar

🚎 Mehr Mobilität wagen⁉

In der Weststadt aktuell vom Mai 2018 wurde bereits die unbefriedigende Situation vorgestellt, dass im Bereich der Haltestellen Am Lehmanger viele Anwohner den öffentlichen Personen-Nahverkehr deutlich schlechter nutzen können als die meisten anderen Weststädter. Die für viele einzige Anbindung, die Buslinie 443, fährt seltener als andere Linien (bestenfalls halbstündlich), abends nur bis ca. 20:30 Uhr (samstags nicht einmal bis 19:00 Uhr), und sonntags gar nicht.

Trostlose Haltestelle

Die meisten Haltestellen sind nicht Niederflur-gerecht, auch sonst gibt es viele Details, die verbessert werden könnten. Nun hat sich Michael Beese, der damals auch den Artikel angestoßen hatte, entschlossen, die Angelegenheit mit derzeit noch wenigen Helfern (beispielsweise mir) in die Hand zu nehmen und zu versuchen, diese Situation zu verbessern.

Fernziel bleibt eine deutliche Verbesserung der Busverbindung mit engerer Taktung und längerem Abend- und Wochenendbetrieb für die Buslinie 443. Um das zu erreichen muss aber erst einmal gezeigt wird, dass es tatsächlich Bedarf für eine bessere Anbindung gibt. Viele Bewohner haben sich mit den gegebenen Möglichkeiten arrangiert, fahren mit dem Auto oder bleiben halt notgedrungen oft zu Hause. Die für in ihrer Mobilität eingeschränkte Anwohner oft unbefriedigenden Haltestellen und gelegentliche andere Ärgernisse – eine Bekannte berichtete, sie habe neulich Samstags für die Heimfahrt vom Einkauf am Donauknoten ein Minicar bestellen müssen, wegen der langen Schlange an der Kasse hatte Sie die letzte 443 heimwärts verpasst – animieren auch nicht zu Unternehmungen.

Ziel der Initiative von Michael Beese ist, für Anwohner, die den ÖPNV nutzen wollen oder müssen, die Situation möglichst schnell zu verbessern und so auch mehr Interesse an einer guten Busverbindung zu wecken. In Frage kommt die Vermittlung von Fahrgemeinschaften mit Privat-PKW und Taxen, gar Organisation von Rufbussen oder Anruf-Sammel-Taxen für besondere Fahrten wie ins Kino, Theater oder anderen Veranstaltungen in der Innenstadt. Auch Extrafahrten für Innenstadt-Café-Besuche am Sonntag, zum verkaufsoffenen Sonntag und Ausflugsfahrten in die Region (Hofcafé Klein Gleidingen, Heimatmuseum Geitelde, Zoo, Tierpark Essehof, Innenstadt Wolfenbüttel, …) sind denkbar. Eure Ideen sind gefragt.

Und nun das Sahnehäubchen:

Bei einer ausreichend großen Zahl Interessierter besteht die Möglichkeit, einen Förderantrag beim Quartiersmanagement „Soziale Stadt – Donauviertel“ zu stellen. Aus dem Verfügungsfonds, einem Fördertopf, aus dem relativ unbürokratisch kleinere Projekte finanziell unterstützt und/oder getragen werden können, wäre für ein paar „Leuchtturm-Fahrten“ eine großzügige Förderung möglich. Denkbar wären zum Beispiel „Kulturfahrten“ (Kino, Theater Fadenschein, Staatstheater, Niederdeutsches Theater, Lesungen, Sonntagsveranstaltungen im Kulturpunkt West, Konzerte etc.) in die Braunschweiger Innenstadt; für die könnte vom Verfügungsfonds sowohl für Fahrt als auch für Eintritts-Kosten ein großzügiger Zuschuss gewährt werden (angedacht, aber noch nicht „in trockenen Tüchern“!).  Ziel ist es, regelmäßig Angebote (nicht nur) für mobilitätseingeschränkte Menschen zu schaffen, einzelne „Lustfahrten“ in die Innenstadt sind davon natürlich ausgeschlossen.

Wenn Sie lieber nicht trampen wollen …

… hier unser Aufruf: Sie sind daran interessiert, solche zusätzlichen Fahrtmöglichkeiten zu nutzen? Dann melden Sie sich bitte mit Ihren Kontaktdaten und möglichst einer kurzen Schilderung, welche Probleme Sie mit der Buslinie 443 schon hatten oder noch haben („Kontakt zu Freunden am anderen Ende Braunschweigs abgerissen“, …), und möglichst mit Vorschlägen, welche Verbesserungen oder „Sonderfahrten“ ihnen am wichtigsten wären. Sie erreichen uns über das Kontaktformular,  0531 70756451, FAX 03222 3390109, oder per Post (Betreff: „Mobilität 443“) über den Treffpunkt Am Queckenberg 1a. Wir melden uns in der Regel am selben Tag zurück.

Wir werden Sie in den nächsten Wochen auch mit Plakaten und Flugblättern an die Initiative erinnern, vielleicht auch im Februar in der Weststadt aktuell erste Ergebnisse vorstellen, und hoffentlich Ende Januar mit Interessierten im Treffpunkt Am Queckenberg bei einer Tasse Kaffee oder Tee diskutieren, welche der im Raum stehenden Vorschläge als erste verwirklicht werden sollen; Terminfindung hier über den BLOG, ich könnte mir beispielsweise vorstellen, dass wir uns (½ h?) vor der Tagung des Runden Tisches dort treffen?

R. Bielefeld


Hinterlasse einen Kommentar

11. Sitzung „Runder Tisch – Soziale Stadt Donauviertel“ (22. November 2018)

Group Of Blue People Seated And Holding A Meeting At A Large U Shaped Conference Table Clipart Illustration ImageHier mein Bericht – mit Kommentaren und Einschätzungen

Nach der Begrüßung Herrn Barnstorfs, der als Nachrücker zukünftig die Parteien BiBS, Grüne und Die Linke am Runden Tisch vertritt, informierte das Quartiersmanagement zunächst über Verwendung von Mitteln aus dem Verfügungsfonds: seit der letzten Sitzung waren 420€ für das Honorar der Kinderbuchautorin Anja Tuckermann, die eine Lesung mit Kindern der Grundschule Altmühlstraße durchführte.

Im weiteren Bericht des Quartiersmanagements ging es um das IEK/IHK für das Donauviertel. Es ist in Arbeit, kann aber erst Anfang 2019 fertiggestellt werden, da noch Abgleich mit dem ISEK der Gesamtstadt Braunschweig, das erst kürzlich  als Entwurf erschien, notwendig ist. Der Spielplatz am Möhlkamp wurde als erstes Projekt(2) der Sozialen Stadt fertiggestellt und bereits eingeweiht, derzeit läuft die Findung eines treffenden Namens. Runder Tisch, Quartiersmanagement und Bezirksrat sollen bei den Planungen für die weitere Nutzung des Geländes der ehemaligen Gärtnerei Zobel beteiligt werden(1), das ist aber ein sehr langfristiges Projekt. Frau Bruhl warb für Michael Beeses Initiative (siehe Januarausgabe 2019 der Weststadt aktuell), viele freiwillige Mitmacher unter den Bewohnern zu werben, mit denen zusammen er die derzeit unbefriedigende Busanbindung für weite Teile des Lehmangers zu verbessern. Insbesondere die Wohnungsgesellschaften wurden gebeten, darüber nachzudenken, wie sie hier unterstützen können (Treppenhausaushänge, Plakataufstellung…).

Im neuen Jahr werden bei den Quartiersmanagement-Sprechstunden die alten Mittwochs- und Dienstagszeiten getauscht (auf Wer bietet was für wen in der Weststadt an?! bereits eingetragen).

Derzeit laufen Überlegungen zur Gestaltung eines Logos für die Soziale Stadt Donauviertel. Eine Bürgerbeteiligungsveranstaltung ist für Umgestaltungen im Bereich Im Wasserkamp für Frühjahr 2019 geplant.

Herr Müller-de Buhr gehört nicht mehr zum Quartiersmanagment, Frau Bianca Matthes ist neu im Team und wird sich demnächst vorstellen.

In den Mitteilungen der Verwaltung wurde berichtet, dass die erforderlichen Unterlagen für die Förderung des geplanten(2) Umbaus des Kulturpunkt West („Campus Donauviertel„) nun vollständig eingereicht sind und dass wohl gute Aussichten bestehen, im nächsten Jahr Fördergelder bewilligt zu bekommen. Die Vorbereitungen für den Neubau der Räumlichkeiten für den Kinder und Teeny Klub Weiße Rose laufen, es gibt aber noch viele Details zu regeln und zu beachten. Gutachter müssen vor den erforderlichen Baum-Rodungen feststellen, ob seltene Tier- und Pflanzenarten gefährdet werden könnten, mögliche Orte für Ersatzpflanzungen müssen geklärt werden, es gibt in dem Bereich im Boden Kanalisationsleitungen mit bisher unklarem Verlauf, eventuell Mauerreste und Fundamente …; mit unangenehmen Überraschungen ist zu rechnen. Wahrscheinlich wird auch eine Sondergenehmigung für Baumfällungen während der Brut- und Setzzeit benötigt. Die Neugestaltung des Weges zwischen Moselstraße und Lehmanger kommt gut voran, Dach- und Fassadenarbeiten an den Gebäuden sind fertiggestellt, nun können die geplanten Änderungen an den Außenanlagen in Angriff genommen werden. Planungen für die vorgesehenen Sanierungsarbeiten Am Wasserkamp (incl. Parkplatzfragen) laufen, scheinen aber noch nicht weit fortgeschritten (zusätzliche Parkplätze auf einem NiWo-Grundstück, …?).  Eine gute Gehwegverbindung vom Queckenberg zum neuen Spielplatz am Möhlkamp wurde bei der Bürgerbeteiligung gewünscht, derzeit besteht noch keine Klarheit über die endgültige Wegführung.

Sonstiges:

  • Laut Wiederaufbau gestalten sich die Planungen für die Wohnungssanierungen An den Gärtnerhöfen schwierig. Die erforderlichen Sanierungen lassen sich keinesfalls in bewohntem Zustand der Häuser durchführen, aber eine Verdrängung der derzeitigen Mieter aus dem Quartier soll auf jeden Fall verhindert werden — keine leichte Aufgabe!
  • Weitere Termine für Sitzungen des Runden Tisches: 17.01.2019, 07.03.2019, 23.05.2019, 22.08.2019, 12.09.2019, 21.11.2019

Ein Bericht erscheint auch in der Januar-Ausgabe der Weststadt aktuell.

Rainer Bielefeld

Quellen, Verweise:

  1. Bezirksrat Vorlage – 18-08833
  2. Geplante Maßnahmen im Rahmen der „Sozialen Stadt“
  3. IEK/IHK: Integriertes Entwicklungs-Konzept / Integriertes Handlungs-Konzept


3 Kommentare

Spielplatz am Möhlkamp im Donauviertel ist einsatzbereit

Der Spielplatz Möhlkamp der Nibelungen-Wohnbau GmbH ist als erstes Projekt im Fördergebiet „Soziale Stadt – Donauviertel“ dieses Jahr geplant und gebaut worden. Im kommenden Frühjahr wird noch der Naschgarten mit Hilfe von Kindern aus dem Donauviertel entstehen und auch ein Name soll für den neu hergerichteten Spielplatz gefunden werden. Dann ist eine feierliche Eröffnung mit einem großen Fest geplant.

Am 24. Oktober wurde der Spielplatz durch Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer und ….

Quelle und weiter lesen: presse-service.de


Großspielzeug auf dem Möhlkamp-Spielplatz – so sah es dort im August noch aus.

Aktuelles Photo folgt!


R. Bielefeld


Ein Kommentar

Weststadtplenum-Spaziergang durch das Donauviertel

Neulich hatte ich Gelegenheit, mit dem Donauviertel-Quartiersmanagement, einigen Aktiven des Weststadtplenums und einigen weiteren Interessierten einen kleinen Spaziergang durch das Donauviertel machen. Wir  wurden über Pläne, bereits erzielte Fortschritte und sonstige Wissenswerte Neuigkeiten aus dem Quartier informiert.

Zunächst ging es zum in Umbau befindlichen Spielplatz am Möhlkamp, für mich wärʼ ja schon Spielzeug genug da 😉

Ich hörte und las, dass einige Bäume weichen mussten, ich solle die Wohnbaugesellschaft mal ansprechen, vielleicht hat die Lust, irgendwo eine Neupflanzung als kleines Event auszurichten?

Eine Anwohnerin machte auf Verletzungsgefahr auf der Baustelle, nicht zuletzt durch zum Klettern animierende Pflastersteinhaufen und ähnliches Gefahrenquellen, aufmerksam. Es soll auch mehrere Fälle von Kinder-Verletzungen gegeben haben. Die sorgen der Anwohnerin sind nachvollziehbar, aber eine perfekte Lösung würde wohl erfordern, eine Halle um die Baustelle zu errichten, oder zumindest Schuppen für Baumaterialien und Baumaschinen zu errichten — alles sicherlich viel zu aufwendig. Aber vielleicht würde es schon reichen, die Eltern kurz vor Einrichtung einer Baustelle für die möglichen Gefahren zu sensibilisieren?

Weiter ging es zum Verbindungsweg Moselstraße, Bezirksbürgermeister Ulrich Römer und ich entfernten dort von einer arg maroden Straßenlaterne einen Naziparolenaufkleber, wir erfuhren, wie es dort weiter gehen soll: tatsächlich werden dort zunächst die Weg-seitigen Gebäudefassaden renoviert, dann die Außenanlagen in Angriff genommen.

Der weitere Weg führte an der ehemaligen Gärtnerei Zobel vorbei, wir erörterten kurz denkbare Weiternutzungs-Möglichkeiten, und ich sah eine Stahlkonstruktion, die ich mir nicht erklären konnte.

Anschließend durfte ich eine Sitzung des Weststadtplenums beobachten, ich hoffe, das wird zukünftig regelmäßig möglich sein.

 


R. Bielefeld