Braunschweig – Weststadt

Ein gänzlich inoffizieller Stadtteil-Blog


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11. Sitzung „Runder Tisch – Soziale Stadt Donauviertel“ (22. November 2018)

Group Of Blue People Seated And Holding A Meeting At A Large U Shaped Conference Table Clipart Illustration ImageHier mein Bericht – mit Kommentaren und Einschätzungen

Nach der Begrüßung Herrn Barnstorfs, der als Nachrücker zukünftig die Parteien BiBS, Grüne und Die Linke am Runden Tisch vertritt, informierte das Quartiersmanagement zunächst über Verwendung von Mitteln aus dem Verfügungsfonds: seit der letzten Sitzung waren 420€ für das Honorar der Kinderbuchautorin Anja Tuckermann, die eine Lesung mit Kindern der Grundschule Altmühlstraße durchführte.

Im weiteren Bericht des Quartiersmanagements ging es um das IEK/IHK für das Donauviertel. Es ist in Arbeit, kann aber erst Anfang 2019 fertiggestellt werden, da noch Abgleich mit dem ISEK der Gesamtstadt Braunschweig, das erst kürzlich  als Entwurf erschien, notwendig ist. Der Spielplatz am Möhlkamp wurde als erstes Projekt(2) der Sozialen Stadt fertiggestellt und bereits eingeweiht, derzeit läuft die Findung eines treffenden Namens. Runder Tisch, Quartiersmanagement und Bezirksrat sollen bei den Planungen für die weitere Nutzung des Geländes der ehemaligen Gärtnerei Zobel beteiligt werden(1), das ist aber ein sehr langfristiges Projekt. Frau Bruhl warb für Michael Beeses Initiative (siehe Januarausgabe 2019 der Weststadt aktuell), viele freiwillige Mitmacher unter den Bewohnern zu werben, mit denen zusammen er die derzeit unbefriedigende Busanbindung für weite Teile des Lehmangers zu verbessern. Insbesondere die Wohnungsgesellschaften wurden gebeten, darüber nachzudenken, wie sie hier unterstützen können (Treppenhausaushänge, Plakataufstellung…).

Im neuen Jahr werden bei den Quartiersmanagement-Sprechstunden die alten Mittwochs- und Dienstagszeiten getauscht (auf Wer bietet was für wen in der Weststadt an?! bereits eingetragen).

Derzeit laufen Überlegungen zur Gestaltung eines Logos für die Soziale Stadt Donauviertel. Eine Bürgerbeteiligungsveranstaltung ist für Umgestaltungen im Bereich Im Wasserkamp für Frühjahr 2019 geplant.

Herr Müller-de Buhr gehört nicht mehr zum Quartiersmanagment, Frau Bianca Matthes ist neu im Team und wird sich demnächst vorstellen.

In den Mitteilungen der Verwaltung wurde berichtet, dass die erforderlichen Unterlagen für die Förderung des geplanten(2) Umbaus des Kulturpunkt West („Campus Donauviertel„) nun vollständig eingereicht sind und dass wohl gute Aussichten bestehen, im nächsten Jahr Fördergelder bewilligt zu bekommen. Die Vorbereitungen für den Neubau der Räumlichkeiten für den Kinder und Teeny Klub Weiße Rose laufen, es gibt aber noch viele Details zu regeln und zu beachten. Gutachter müssen vor den erforderlichen Baum-Rodungen feststellen, ob seltene Tier- und Pflanzenarten gefährdet werden könnten, mögliche Orte für Ersatzpflanzungen müssen geklärt werden, es gibt in dem Bereich im Boden Kanalisationsleitungen mit bisher unklarem Verlauf, eventuell Mauerreste und Fundamente …; mit unangenehmen Überraschungen ist zu rechnen. Wahrscheinlich wird auch eine Sondergenehmigung für Baumfällungen während der Brut- und Setzzeit benötigt. Die Neugestaltung des Weges zwischen Moselstraße und Lehmanger kommt gut voran, Dach- und Fassadenarbeiten an den Gebäuden sind fertiggestellt, nun können die geplanten Änderungen an den Außenanlagen in Angriff genommen werden. Planungen für die vorgesehenen Sanierungsarbeiten Am Wasserkamp (incl. Parkplatzfragen) laufen, scheinen aber noch nicht weit fortgeschritten (zusätzliche Parkplätze auf einem NiWo-Grundstück, …?).  Eine gute Gehwegverbindung vom Queckenberg zum neuen Spielplatz am Möhlkamp wurde bei der Bürgerbeteiligung gewünscht, derzeit besteht noch keine Klarheit über die endgültige Wegführung.

Sonstiges:

  • Laut Wiederaufbau gestalten sich die Planungen für die Wohnungssanierungen An den Gärtnerhöfen schwierig. Die erforderlichen Sanierungen lassen sich keinesfalls in bewohntem Zustand der Häuser durchführen, aber eine Verdrängung der derzeitigen Mieter aus dem Quartier soll auf jeden Fall verhindert werden — keine leichte Aufgabe!
  • Weitere Termine für Sitzungen des Runden Tisches: 17.01.2019, 07.03.2019, 23.05.2019, 22.08.2019, 12.09.2019, 21.11.2019

Ein Bericht erscheint auch in der Januar-Ausgabe der Weststadt aktuell.

Rainer Bielefeld

Quellen, Verweise:

  1. Bezirksrat Vorlage – 18-08833
  2. Geplante Maßnahmen im Rahmen der „Sozialen Stadt“
  3. IEK/IHK: Integriertes Entwicklungs-Konzept / Integriertes Handlungs-Konzept
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Spielplatz am Möhlkamp im Donauviertel ist einsatzbereit

Der Spielplatz Möhlkamp der Nibelungen-Wohnbau GmbH ist als erstes Projekt im Fördergebiet „Soziale Stadt – Donauviertel“ dieses Jahr geplant und gebaut worden. Im kommenden Frühjahr wird noch der Naschgarten mit Hilfe von Kindern aus dem Donauviertel entstehen und auch ein Name soll für den neu hergerichteten Spielplatz gefunden werden. Dann ist eine feierliche Eröffnung mit einem großen Fest geplant.

Am 24. Oktober wurde der Spielplatz durch Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer und ….

Quelle und weiter lesen: presse-service.de


Großspielzeug auf dem Möhlkamp-Spielplatz – so sah es dort im August noch aus.

Aktuelles Photo folgt!


R. Bielefeld


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Weststadtplenum-Spaziergang durch das Donauviertel

Neulich hatte ich Gelegenheit, mit dem Donauviertel-Quartiersmanagement, einigen Aktiven des Weststadtplenums und einigen weiteren Interessierten einen kleinen Spaziergang durch das Donauviertel machen. Wir  wurden über Pläne, bereits erzielte Fortschritte und sonstige Wissenswerte Neuigkeiten aus dem Quartier informiert.

Zunächst ging es zum in Umbau befindlichen Spielplatz am Möhlkamp, für mich wärʼ ja schon Spielzeug genug da 😉

Ich hörte und las, dass einige Bäume weichen mussten, ich solle die Wohnbaugesellschaft mal ansprechen, vielleicht hat die Lust, irgendwo eine Neupflanzung als kleines Event auszurichten?

Eine Anwohnerin machte auf Verletzungsgefahr auf der Baustelle, nicht zuletzt durch zum Klettern animierende Pflastersteinhaufen und ähnliches Gefahrenquellen, aufmerksam. Es soll auch mehrere Fälle von Kinder-Verletzungen gegeben haben. Die sorgen der Anwohnerin sind nachvollziehbar, aber eine perfekte Lösung würde wohl erfordern, eine Halle um die Baustelle zu errichten, oder zumindest Schuppen für Baumaterialien und Baumaschinen zu errichten — alles sicherlich viel zu aufwendig. Aber vielleicht würde es schon reichen, die Eltern kurz vor Einrichtung einer Baustelle für die möglichen Gefahren zu sensibilisieren?

Weiter ging es zum Verbindungsweg Moselstraße, Bezirksbürgermeister Ulrich Römer und ich entfernten dort von einer arg maroden Straßenlaterne einen Naziparolenaufkleber, wir erfuhren, wie es dort weiter gehen soll: tatsächlich werden dort zunächst die Weg-seitigen Gebäudefassaden renoviert, dann die Außenanlagen in Angriff genommen.

Der weitere Weg führte an der ehemaligen Gärtnerei Zobel vorbei, wir erörterten kurz denkbare Weiternutzungs-Möglichkeiten, und ich sah eine Stahlkonstruktion, die ich mir nicht erklären konnte.

Anschließend durfte ich eine Sitzung des Weststadtplenums beobachten, ich hoffe, das wird zukünftig regelmäßig möglich sein.

 


R. Bielefeld


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Stadt erhält 2,5 Millionen Euro aus dem Programm „Soziale Stadt“

Fördergebiete „Weststadt-Donauviertel“ und „Westliches Ringgebiet“ profitieren

Das „Westliche Ringgebiet“ erhält Städtebaufördermittel in Höhe von 1,0 Millionen Euro. Zusammen mit dem städtischen Eigenanteil in Höhe von 500.000 Euro stehen ab 2018 weitere 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Das „Donauviertel“ in der Weststadt erhält Städtebaufördermittel in Höhe von 1,5 Millionen Euro. Zusammen mit dem städtischen Eigenanteil in Höhe von 750.000 Euro stehen ab 2018 weitere 2,25 Millionen Euro bereit.

Quelle, alles lesen: presse-service.de


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7. Sitzung „Runder Tisch – Soziale Stadt Donauviertel“ (15. März 2018)

Ein Bericht erschien in der Aprilausgabe der Weststadt aktuell . Ich habe die Veröffentlichung dieses Artikels so oft aus Zeitgründen verschoben, dass er nun von der Entwicklung weitgehend überholt wurde.

Group Of Blue People Seated And Holding A Meeting At A Large U Shaped Conference Table Clipart Illustration Image

Hier aber noch einigen Anmerkungen

Am Runden Tisch blieben einige (wenige) Stühle leer …

Darüber hatte ich mich schon im vorigen Bericht geärgert.

Für einen dauerhaften Standort eines eigenen Büros für das Quartiersmanagement wird derzeit die Eignung einer konkreten Wohnung im Gebiet überdacht, die dazu umgewidmet werden könnte. Die Alternative in Form einer („Wohn-) Container-Lösung ist weiterhin im Gespräch, Fortschritte gibt es bisher nicht.

Das ist wohl aber auch gar nicht so einfach, eine hinreichend große Freifläche mit günstiger Strom-/Wasser-/Abwasser-Anschlussmöglichkeit UND zentraler, gut sichtbarer Lage im Gebiet zu finden. Vielleicht hier nördlich der Häuser Am Queckenberg 14 – 16?

Im Anschluss an die Sitzung traf sich noch eine kleine Arbeitsgruppe, die Möglichkeiten, die ÖPNV-Anbindung des Donauviertels an die Innenstadt zu verbessern, sucht.

Dazu noch eine kurze Klarstellung: Bei Gesprächen am Rande des 6. runden Tisches kam der Eindruck auf, man könne beim Fahrdienst der Stadt Braunschweig recht einfach eine Berechtigung für Fahrdienstleistungen bekommen, „wenn man nur etwas wackelig auf den Beinen ist“. Das ist aber nicht so, weitere Nachforschungen ergaben, dass man dort wohl nur als Berechtigter anerkannt wird, wenn man das Kennzeichen aG im Schwerbehindertenausweis hat.

Rainer Bielefeld


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Weststadt: Großer Familienspielpatz nach Wunsch

Braunschweig. Zurzeit ist das Gelände eher unspektakulär. Der Spielplatz am Möhlkamp in der Weststadt bietet ein Klettergerüst, eine große Sandkiste und zwei Tischtennisplatten. Kurzum: Da ist noch Potenzial. Bald soll der größte Spielplatz im Donauviertel nun als Familienspielplatz für Freude sorgen, heißt es in einer Pressemitteilung der Nibelungen Wohnbau GmbH.

Quelle und weiterlesen: Weststadt: Großer Familienspielpatz nach Wunsch


Ich war dieses mal nicht bei der Bürgerbeteiligung dabei, weiß also auch nicht mehr, als dort steht. Nach der nächsten Sitzung des Runden Tisches weiß ich dann sicher mehr.

Was Spielplatz-Backtische sind weiß ich nicht.

Den Wunsch nach Trimmgeräten sehe ich skeptisch, aber vielleicht klappt das in Kombination mit anderer Spielplatzgestaltung besser als in der Hebbelstraße (Trimmplatz ebenfalls von Spalink-Sievers Landschaftsarchitekten geplant, Ich habe (glaube ich) noch nie jemanden die Trimmgeräte benutzen sehen, Film ganz unten hier).

„🅿arkfläche“? Klingt irgendwie komisch 😉

Schau’n wir mal