Braunschweig – Weststadt

Ein gänzlich inoffizieller Stadtteil-Blog


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NABU-Aktion „Rettet unsere Kastanien!“ 🌳

Bereits im 9. Jahr in Folge organisiert der NABU Braunschweig nun schon die stadtweite Aktion „Rettet unsere Kastanien zur Bekämpfung der Rosskastanien-Miniermotte“!

Die Weststadt macht mit!

Bild aus Wikipedia, Lizenz GFDL 1.2 oder später

Hier leistet der Stadtteilentwicklung Weststadt e.V. für die NABU Aktion logistische Unterstützung. Wer bereit ist, den Kastanien zu helfen und mitzusammeln, ist aufgerufen, sich ab sofort über 0531 28794170 anzumelden. Wir geben Ihnen die notwendigen Informationen und besorgen bei der NABU-Geschäftsstelle die benötigten kostenlosen roten Laubsammelsäcke, die Sie dann ab 08.10.2018 in dem für Sie nächstgelegenen Stadtteiltreffpunkt abholen können.

Sie wissen gerade gar nicht, ob bei Ihnen in der Nähe eine (weiß blühende) Rosskastanie steht? Hier eine Liste der Rosskastanien auf städtischen Grund. Noch einmal so viele stehen aber auch auf privatem Grund, wenn Sie Interesse haben, dort zu sammeln, aber nicht wissen, wen Sie um Erlaubnis für das Betreten des Grundstücks fragen sollen — wir helfen auch dabei weiter.

 


R. Bielefeld

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Lechstraße: Gehwegreinigung erledigt

Etliche Wochen behinderte Fallobst auf dem Gehweg im Bereich Lechstraße 49 … 54 mangels regelmäßige Gehwegreinigung das Durchkommen doch erheblich, jedenfalls für Mobilitätseingeschränkte, die auf Rollator, Gehhilfen, gar Rollstuhl angewiesen sind. Nach etlichen Interventionen von verschiedenen Seiten wurde der Gehweg dann letzten Freitag endlich gereinigt.

Geht doch!

 


R. Bielefeld


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Tschüss, Analog-TV

Kaum wohnen wir — auf den Tag genau — 3 Jahre in der Weststadt, drehen „die“ uns (und wohl mehr oder weniger ganz Braunschweig) das Analogfernsehen ab. Also nee 😉.

Allerdings haben wirʼs fast nie benutzt, der Schmerz hält sich in Grenzen. Und Grundversorgung digital bleibt ja, die Umstellung hat für uns jedenfalls reibungslos geklappt. Nur haben wir dafür leider (noch) kein Aufnahmegerät, unser Recorder ist nur für DVB-T. Was sollʼs, wir kommen eh schon bei den Öffentlich-Rechtlichen auf DVB-T2 mit dem Fernsehgucken nicht hinterher.


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Durstige Stadtvögel brauchen Wasser

Wegen der wochenlangen Trockenheit hat der Naturschutzbund (NABU)  aufgerufen, durstige Vögel und Insekten mit Tränken zu unterstützen. „Die Lage ist bedrohlich …

Quelle und weiterlesen: Durstige Stadtvögel brauchen Wasser


Gerade in unserer grünen Weststadt leben viele kleine Tiere, die jetzt auch gut etwas Hilfe brauchen könnten; bei uns hier ist die Trockenheit mindestens genau so schlimm wie in Berlin. Ich habe gerade vorhin am Gartenzaun zum Hochspannungspark einen Blumentopf-Untersetzer als neue Kleintiertränke aufgestellt, die alte Tränken-Schale hat irgendein Banause weggeräumt.

 

R. Bielefeld


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Ein Schulfest, Gefahrenabwehr und ein Trauerfall

Nachdem ich mich 2 Stunden auf dem Sommerfest der OGS Altmühlstraße herumgetrieben hatte (verließ die Kissenschlacht auf dem Schwebebalken, bei der ich mitmachen durfte, ungeschlagen, hatte einige interessante Unterhaltungen, sah mich überall um, befolgte die strenge Anweisung am kalten Buffet: „nicht mehr als 3 Teile“, hatte Spaß) sah ich auf dem Heimweg die fotografierte Laterne im Hochspannungspark im Winde schwanken. 115 wies mich auf den Feierabend der zuständigen Leute hin, da mir das aber doch seeeehr bedenklich schien, rief ich lieber noch mal bei der Polizei am Alsterplatz an. Die beiden Polizisten, die nach einiger Zeit kamen (ich sah sie vom Balkon aus und eilte wieder zum Ort des Geschehens, „Le journal, cʼest moi“), wunderten sich etwas (… dass ein Spaziergänger so etwas bemerkt …), nahmen mal lieber meine Personalien auf, für den Fall, dass doch etwas gegen mich vorliegt, beurteilten die Lage aber genau wie ich und forderten BS-Energy an. Ein Handwerker von denen „entschärfte“ die Gefahrenquelle dann fachmännisch.

Auf dem Heimweg sah ich dann noch 2 Küken am Weg auf dem Boden liegen, die hatte der Sturm wohl aus dem Nest geschüttelt. Eines war schon tot, das andere atmete noch. Was tun?

  • Einsammeln? 2 Versuche in meiner Kindheit konnten den Tod des Kükens nie abwenden
    • und zum Tierheim bringen? Ob da um 19:00 Uhr noch wer ist?  (Ein Telefonanruf kurze Zeit später sagte: nein!)
  • Von dem Schrecken erlösen?
  • Aber wenn die Eltern auf dem Baum saßen und nur darauf warteten, dass ich endlich gehe?

Ich entschied mich für die letzte Variante (Ausrede …), drückte dem kleinen beide Daumen, dass tatsächlich Elternrettung kommen würde.

 


R. Bielefeld