Braunschweig – Weststadt

Ein gänzlich inoffizieller Stadtteil-Blog


Ein Kommentar

Aus der Redaktion: „Weststadt Aktuell“

Die Sache wird zur Gewohnheit, am Dienstag (12.12.) war ich bei meiner 2.  Redaktionssitzung der Weststadt Aktuell (samt „Endbearbeitung“ am 18.12.). Kaffee ging wieder aufʼs Haus, es gab weihnachtlich schmeckenden Kuchen mit viel Schokolade.

Einige Stichworte zu unseren strategischen Überlegungen, ohne dass ich natürlich irgendwelche Inhalte, die dann in Kürze im Heft zu lesen sein werden, vorweg nehme:

Wir wollen die Terminübersichten vom derzeit eher Stundenplan-artigen Design ganz behutsam ein ganz klein wenig in Richtung Veranstaltungübersicht eines Stadtteil-Magazins zu entwickeln. Für Weststadt-Urgestein ist klar, was „Sprech- und Infostunde Stadtumbau West NBZ/HDT (im Winter)“ bedeutet: Der Bauwagen bleibt Witterungs-bedingt geschlossen, die Sprechstunde des Stadtumbau West findet im Nachbarschaftszentrum „Haus der Talente“, Elbestraße 45, statt. Für Neubürger hingegen wirkt der Satz eher wirr.

Dazu hatte ich neulich eine kleine Kopfrechenaufgabe gelöst: 24.000 Weststadteinwohner (angenommen: konstant), mittlere Lebensdauer 80 Jahre ==> 300 neue „Nachwuchs-Weststädter“. Gleiche Anzahl Neubürger durch Fluktuation (Weg- und Zuzug) = 600 neue Leser im Jahr, 50 für jede Ausgabe (mein Interesse ist geweckt, ich erkundige mich mal bei Stadt BS nach genaueren Statistikdaten zur Einwohnerfluktuation). Auch für die sollte der Inhalt des Terminkalenders ohne halbjährigen „Weststadt für Anfänger“ Volkshochschulkurs verständlich sein.

Die Veranstaltungen sollen nicht nur einfach aufgelistet, sondern zugleich ein wenig „angepriesen“ werden, so dass das Interesse der Leser geweckt wird, an für sie in Frage kommenden Veranstaltungen teilzunehmen. Dabei werden wir aber kaum viel mehr Platz als bisher beanspruchen dürfen. <😉>Wenn wir damit fertig sind kümmern wir uns um die Quadratur des Kreises.</😉>

Ich will zukünftig versuchen, aktiv auch zusätzliche Themen zu entdecken und Beiträge dazu „an Land zu ziehen“, mal sehen was daraus so wird. Ich habe schon ein paar Ideen (einige davon den Kollegen auch schon vorgestellt, aber verraten werde ich hier natürlich noch nichts. Und wie meine ebenfalls ehrenamtlichen Redaktions-Kollegen kann ich natürlich nur begrenzt Zeit investieren — schauʼn wir mal.

Ich fragte, in welches Dokument-Format optimal für die weitere Verarbeitung ist.  Lt. unserer Layouterin istʼs für redaktionelle Beiträge und Leserbriefe eigentlich nicht so wichtig, doc, docx, odt, rtf, txt (sagte sie nicht, gehe ich aber mal von aus), geht eigentlich alles. Am liebsten hat sie möglichst wenig formatierte Texte, und Bilder / Photos / sonstige Grafiken müssen immer als Extra-Dateien geliefert werden. PDF ist ganz schlecht! Copy/Paste übernimmt Unmengen lästiger Sonderzeichen, die hinterher mühsam herausgepult werden müssen. Ich werde nächstes mal zur Diskussion stellen, ob und wie „Designvorschläge“ mit eingereicht werden sollen. Bei manchen Beiträgen könnte eine bestimmte Bildanordnung im Text für das Verständnis wesentlich sein, oder ein größerer Veranstaltungshinweis soll möglichst ähnlich, wie der „Schöpfer“ sich das dachte, gestaltet werden — da scheint es mir schon hilfreich, wenn zusätzlich noch ein Layoutvorschlag mitgeliefert wird.

Wir streben an, zukünftig über jede Bezirksratssitzung in der Weststadt aktuell zu berichten, werden uns dabei aber wohl auf bestimmte Themen beschränken müssen. Die Überlegungen haben gerade erst angefangen.

Da ich noch neu bin, viele Zusammenhänge erst Ansatzweise durchschaue, habe ich meinen Notizzettel zur Redaktionsarbeit für die übrigen Redaktoinsmitglieder zugänglich als Etherpad ins Nezt gestellt, womit ich mir hoffentlich unnötige Arbeit und auch vermeidbare Fettnäpfchenkontakte erspare.

Das inzwischen erschienene und verteilte Januarheft, das wir in der Mache hatten, bietet hoffentlich für die allermeisten wenigstens etwas, völlig unrepräsentative Umfrageergebisse im Bekanntenkreis zweier Redaktionsmitglieder gingen von „ähm (Pause, grübel … „W. a.“, was war das doch gleich) … Terminkalender?“ bis „Natürlich lese ich alle Beiträge im Heft“.

 

 

Werbeanzeigen


3 Kommentare

Redaktionssitzung „Weststadt Aktuell“

Auf Einladung von Herrn Miklas (HM-Medien)  und Herrn Lehmann (Stadtteilentwicklung Weststadt e.V.) habe ich gestern mal bei einer Redaktionssitzung der Weststadt Aktuell ʼreingeschnuppert. Kaffee ging aufʼs Haus, von den nach allgemeiner Ansicht süchtig machenden Doughnuts, die im Bistro verkauft werden, hielt ich mich lieber fern.

Ich lernte dabei allerlei Neues:

Momentan ist das Problem eigentlich weniger, das Heft mit Beiträgen gefüllt zu bekommen, als auszuwählen, welche Beiträge es in die nächste Ausgabe schaffen sollen. Die angekündigte Erweiterung um 4 Seiten (davon 2 für Soziale Stadt Donauviertel) scheint noch nicht in trockenen Tüchern. Ich finde das ärgerlich, eigentlich sollte im Heft immer spontan ¼ Seite für unvorhergesehene Beiträge von neuen Akteuren, zu bisher unerwähnten Themen und ähnlichem frei sein. Wenn nicht genug zusammen kommt gibt’s halt ein paar schöne Bilder extra. Und ein paar Ideen, wie man einige zusätzliche ¼ Seiten füllen könnte, habe ich auch schon, aber das bespreche ich mit der Redaktion, wenn die Zusatzseiten gebucht sind.

In die Novemberausgabe hatte sich beim Layouten ein lustiger kleiner sachlicher Fehler in den „Auf den Spuren Luthers …“ Artikel eingeschlichen (nur für Leser mit viel Weststadtwissen zu finden), wir haben herzlich gelacht — aber ich verrate nix 😁.

Wir waren uns weitgehend einig, darauf zu achten, dass Bildmaterial in Weststadt-Artikeln auch tatsächlich zu den Weststadt-Ereignissen gehören. Dass ein Anzeigenkunde (?) seine „Vielsaitiges“- Anzeige (? Ich finde, Anzeigen sollten für eine eindeutige Unterscheidung von redaktionellen Beiträgen eindeutiger gekennzeichnet werden) auf Seite 9 mit gekauften universal-Bildern ausstattet ist seine Sache, und es gibt ja tatsächlich gute Gründe (gerade bei Kinder-Photos), dafür keine Veranstaltungsphotos zu benutzen. Aber bei Veranstaltungen sollten für die Artikel „echte“ Photos benutzt werden, auch wenn das Einholen der Genehmigung evtl. etwas mühsam ist.

Allgemein herrschte Verwunderung über viele etwas nichtssagende „Leute-von-hinten-Photos“ bei Beitragsvorschlägen — waren die Photographeure zu bequem, nach vorn zu gehen und die Leute von dort zu fotografieren? [Anm.: Ich fotografiere auch oft Leute lieber von hinten, nicht aus Faulheit, sondern aus rechtlichen Gründen.]

Das Haus der Talente hat anscheinend immer noch kein Telefon und Internet? Jeder Anbieter (außer der Telekom?) schafft heutzutage ein Provisorium über UMTS/LTE von einem Tag auf den anderen, mit etwas Glück und Verhandlungsgeschick ohne Mehrkosten. Ob ich mal meine Hilfe anbiete?