Braunschweig – Weststadt

Ein gänzlich inoffizieller Stadtteil-Blog


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Naturpark Weststadt

Gleich 3 Schwanzmeisen sah ich heute am Meisenknödel auf dem Balkon, während ich auf dem Hometrainer meine einsamen Runden drehte.

Bevor es uns in die Weststadt verschlug habe ich diese Meisenart wohl noch nie gesehen, hier vorigen Winter 2-3 Sichtungen einzelner Vögel …

Der Knödel schien ihnen nun aber auch nicht so gut zu munden, dass sie einen Streit dafür in Kauf genommen hätten —  als Blau- und Kohlmeisen kamen, suchten die 3 das Weite, ich sah sie heute jedenfalls noch nicht wieder.

Und für ein Originalfoto war ich natürlich wieder vieeel zu langsam.

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Polizeikommissariat Süd feiert 30-jähriges Bestehen – Spende an den Verein „Weggefährten“

Braunschweig (ots) – 28.09.2017/27.11.2017 Braunschweig, Alsterplatz

Im Jahr 1987 wurde das Gebäude des heutigen Polizeikommissariats Süd am Alsterplatz in der Weststadt in Braunschweig feierlich an die Kolleginnen und Kollegen übergeben.

Zum 30-jährigen Bestehen des Kommissariats organisierten die Beamten Ende September 2017 einen kleinen Festakt, um diesen „Geburtstag“ gebührend zu würdigen.

Quelle und weiterlesen: POL-BS: Polizeikommissariat Süd feiert 30-jähriges Bestehen – Spende an den Verein „Weggefährten“


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Musikschultage: Konzert des Orchesters der Wilhelm-Bracke-Gesamtschule …

… auf dem Hauptbahnhof:

Besser spät als nie, Martina wird immer ganz wehmütig, wenn sie an ihre ehemalige Bildungsstätte denkt.


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Westradeln: Riddagshausen und zurück 🚴

Nach ein paar vergeblichen Anläufen hat heute eine Radfahr-Verabredung auf  nebenan.de zum Westradeln geklappt, das Wetter spielte mit, und gegen 13:15 Uhr traf ich mich mit Evelyn und Thomas am Madamenweg-Spielplatz. Wir hatten keine Tour vorbereitet, aber Evelyn war mit reichlich Kartenmaterial und dem Büchlein von Christiane Busse-Weber: Mit dem Fahrrad in die Umgebung von Braunschweig. Radrundwanderwege abseits der Hauptverkehrsstraßen ausgerüstet, ich hatte das Tablet mit Offline-Kartensatz „Niedersachsen“ dabei, Smartphones sowieso … . Wir fühlten uns für alle denkbaren Eventualitäten gewappnet und fuhren einfach „frei Schnauze“ los in Richtung Riddagshausen. Diese Tour (Evelyn mag an der Maßstabstreue des Höhenprofils zweifeln 😉) unterbrachen wir für ein paar Minuten Fernsicht auf der Nußberg-Aussichtsplattform, wo uns der heftige Wind fast wegwehte. Dann trauten wir uns in die Mittelriede-Sümpfe, fuhren die Mittelriede (und nicht die Wabe) entlang zu den Riddagshäuser Teichen, Thomas und ich hielten noch von der Beobachtungsplattform aus Ausschau nach Zug-Gänsen, und dann schlängelten wir uns wieder gen Heimat und zum geplanten Ziel der Tour, Kaffee & Kuchen im Haus der Talente. Ich machte die Bestellung mit „Total verfranzt, 22 km Umweg mit dem Fahrrad, wir sind fertig“ etwas eilig, schnell hatten wir, was wir brauchten — Evelyns Trinkschokolade-Bestellung „mit Extra-Schokolade und Extra-Milch“ sorgte nur kurz für Verwirrung.

Wir saßen noch eine ganze Weile dort, unterhielten uns etwas übers Radfahren, Gott und die Welt und noch ein paar andere Themen. Evelyns Frage, warum Thomas und ich nicht zum nebenan.de-Stammtisch des Westlichen Ringgebiets kommen, war leicht beantwortet: „wir können die entsprechenden Verabredungen nicht sehen“; mit meiner Hintergrund-Frage kamen wir aber auch nicht weiter.  Joachim Burgdorf zeigte mir noch die neuen Räume der Nachbarschaftswerkstatt, wir verabredeten uns lose zu einer Brillenreparatur. Die beiden anderen machten mir nicht viel Hoffnung auf weitere gemeinsame Touren während des Winters — schauʼn wir mal; gegen 17:00 Uhr (?) verabschiedeten wir uns, ich meldete von Zuhause aus noch eine auf der Fahrt gesehene Wilde Müllkippe, und nun ist Feierabend.

Weitere solche kurzfristig verabredete Radtouren trage ich in der Regel auch im Weststadt-Terminkalender ein, wenn jemand Lust hat, mal mitzuradeln — einfach nach dem 🚴 – Symbol suchen. Spontan-Mitradler willkommen!

 


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Soziale Stadt Donauviertel: der Runde Tisch

3. öffentliche Sitzung des „Runden Tisches“Group Of Blue People Seated And Holding A Meeting At A Large U Shaped Conference Table Clipart Illustration Image

Dieses Mal (am 2. November) war mehr Öffentlichkeit dabei, der Zuschauerbereich war fast voll. Im folgenden einige Stichworte zur Sitzung, mit ein paar Anmerkungen.

Bemängelt wurde mit Protokolleintrag, dass das Protokoll der vorangegangenen Sitzung nicht mit der Einladung zur 3. Sitzung mit verschickt wurde, ja wohl noch nicht einmal zur 3. Sitzung vorlag.

Ich finde das auch unmöglich. So eine Sitzung muss vorbereitet sein, alle Teilnehmer müssen frühzeitig das Protokoll vorliegen haben, damit sie die aufgeführten Punkte auch weiter verfolgen können.

Ebenfalls bemängelt wurde, dass die Beiträge der Verwaltung noch nicht bekannt waren, so etwas soll rechtzeitig vor der Sitzung schriftlich vorliegen. Allerdings ist das natürlich nicht immer einfach, die Verwaltung ist bemüht, Fördertöpfe anzuzapfen, da sind Termine einzuhalten, … .

Im Weiteren wurden zunächst weitgehend bekannte Themen rekapituliert, aufgezählt, welches Geld für Campus Donauviertel etc. aus welchem Fördertopf unter welchen Bedingungen kommt.

Ich fand das eher langweilig. Überhaupt finde (nicht nur) ich das momentan zwar auch interessant, aber das ist nicht das, was ich dort zu erleben gehofft hatte: eine Denkfabrik, die ununterbrochen an guten Ideen arbeitet, die aufbereitet der Verwaltung zur Umsetzung auf den Tisch legt. Momentan ist das eher auf den Kopf gestellt, die Verwaltung hat Ideen, kümmert sich, Treibt Geld auf, dem Runden Tisch bleibt im Wesentlichen das Abnicken (alles andere wäre ja auch Blödsinn).

Das Quartiermanagement war schon bestimmt, da aber noch Einspruchsfristen abzuwarten waren wurde es nicht offiziell vorgestellt — das passiert bei der nächsten Sitzung am 7.12. Das Quartiermanagement soll im Januar sofort seine Arbeit aufnehmen, dazu gehören auch mehrere wöchentliche Sprechstunden. Da es noch kein Büro gibt, werden Räume gesucht, m.W. im Gespräch Treffpunkt am Queckenberg und Haus der Begegnung, wohl so eine Art Gemeindesaal der Emmaus-Gemeinde; bei letzterem gibt es Bedenken, dass Fundamental-Nichtchristen mit dem Ort Probleme haben könnten. Vom Haus der Begegnung weiß ich, dass inzwischen eine Abordnung zur Besichtigung da war. Auf jeden Fall soll einer der Termine „Werktätigen-tauglich“ gewählt werden (spätnachmittags nach üblicher Arbeitszeit).

Ein Containerstellplatz für die angedachte Quartiermanagement-Bürolösung ist noch nicht gefunden.

Offenbar bestehen bei der Verwaltung andere Vorstellungen über die Dauer einer solchen Lösung, aber keine grundsätzliche Meinungsverschiedenheit.

BIWAQ

Seitens der Verwaltung wurde eine Bewerbung um Fördergelder für das ESF-Bundesprogramm „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier – BIWAQ“ in Angriff genommen. Das hat auch schon mal im Westlichen Ringgebiet geklappt, man bastelt an einer Zündenden Idee, die das Braunschweiger Projekt aus der Masse der Bewerbungen herausheben könnte und so die Chancen verbessert.

Mein Fazit: Nicht uninteressant, das Ganze. Die Anmerkung aus dem Zuschauerbereich, dass die Veranstaltung nicht so ganz den Erwartungen entsprochen habe kann ich nachvollziehen (siehe oben zur „Denkfabrik“), über die Anmerkungen derselben Dame nach der Sitzung zum Thema BIWAQ breite ich mal gnädig das Mäntelchen des Schweigens aus. Ob von Grünen / Die Linke / BIBS Ersatz für die erkrankte Frau Bonnet dabei war weiß ich nicht, dass wieder Mitglieder des Gremiums unentschuldigt fehlten finde ich bedenklich. Meine Meinung: wer 2 Mal unentschuldigt fehlte hat damit gezeigt, dass er dem Gremium keine besondere Bedeutung beimisst, und sollte durch die gesellschaftliche Gruppierung, die er vertritt, ausgetauscht werden.

Die Frage der Berichterstattung über die Sitzungen wurde auch in der Redaktion der Weststadt Aktuell erörtert, viele Detailfragen dazu sind aber noch ungeklärt. Meine Email- Frage an Herrn Römer (Siehe auch Weststadt Aktuell Mai 2017, Westwort „Tischrunde“ Seite 3!) bezüglich der Bestellung der (unter anderem) dafür vorgesehenen Zusatzseiten blieb bisher leider unbeantwortet.


R. Bielefeld


Nächste Sitzung: 07.12.2017


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Redaktionssitzung „Weststadt Aktuell“

Auf Einladung von Herrn Miklas (HM-Medien)  und Herrn Lehmann (Stadtteilentwicklung Weststadt e.V.) habe ich gestern mal bei einer Redaktionssitzung der Weststadt Aktuell ʼreingeschnuppert. Kaffee ging aufʼs Haus, von den nach allgemeiner Ansicht süchtig machenden Doughnuts, die im Bistro verkauft werden, hielt ich mich lieber fern.

Ich lernte dabei allerlei Neues:

Momentan ist das Problem eigentlich weniger, das Heft mit Beiträgen gefüllt zu bekommen, als auszuwählen, welche Beiträge es in die nächste Ausgabe schaffen sollen. Die angekündigte Erweiterung um 4 Seiten (davon 2 für Soziale Stadt Donauviertel) scheint noch nicht in trockenen Tüchern. Ich finde das ärgerlich, eigentlich sollte im Heft immer spontan ¼ Seite für unvorhergesehene Beiträge von neuen Akteuren, zu bisher unerwähnten Themen und ähnlichem frei sein. Wenn nicht genug zusammen kommt gibt’s halt ein paar schöne Bilder extra. Und ein paar Ideen, wie man einige zusätzliche ¼ Seiten füllen könnte, habe ich auch schon, aber das bespreche ich mit der Redaktion, wenn die Zusatzseiten gebucht sind.

In die Novemberausgabe hatte sich beim Layouten ein lustiger kleiner sachlicher Fehler in den „Auf den Spuren Luthers …“ Artikel eingeschlichen (nur für Leser mit viel Weststadtwissen zu finden), wir haben herzlich gelacht — aber ich verrate nix 😁.

Wir waren uns weitgehend einig, darauf zu achten, dass Bildmaterial in Weststadt-Artikeln auch tatsächlich zu den Weststadt-Ereignissen gehören. Dass ein Anzeigenkunde (?) seine „Vielsaitiges“- Anzeige (? Ich finde, Anzeigen sollten für eine eindeutige Unterscheidung von redaktionellen Beiträgen eindeutiger gekennzeichnet werden) auf Seite 9 mit gekauften universal-Bildern ausstattet ist seine Sache, und es gibt ja tatsächlich gute Gründe (gerade bei Kinder-Photos), dafür keine Veranstaltungsphotos zu benutzen. Aber bei Veranstaltungen sollten für die Artikel „echte“ Photos benutzt werden, auch wenn das Einholen der Genehmigung evtl. etwas mühsam ist.

Allgemein herrschte Verwunderung über viele etwas nichtssagende „Leute-von-hinten-Photos“ bei Beitragsvorschlägen — waren die Photographeure zu bequem, nach vorn zu gehen und die Leute von dort zu fotografieren? [Anm.: Ich fotografiere auch oft Leute lieber von hinten, nicht aus Faulheit, sondern aus rechtlichen Gründen.]

Das Haus der Talente hat anscheinend immer noch kein Telefon und Internet? Jeder Anbieter (außer der Telekom?) schafft heutzutage ein Provisorium über UMTS/LTE von einem Tag auf den anderen, mit etwas Glück und Verhandlungsgeschick ohne Mehrkosten. Ob ich mal meine Hilfe anbiete?