Braunschweig – Weststadt

Ein gänzlich inoffizieller Stadtteil-Blog

Der Westen fährt ab: Radtour nach Wolfenbüttel 🚴🏻

Ein Kommentar

Die (Meine) erste Tour dieses Jahres führte nach Wolfenbüttel. Die Abfahrt am Alsterplatz verzögerte sich etwas, wir warteten auf eine Teilnehmerin, die fest zugesagt hatte, so blieb mir noch Zeit für eine Gute Tat — Gelegenheit gibt es dort ja leider reichlich.

Mit 10 Minuten Verspätung waren wir vollzählig (13 Teilnehmer), es gab keine Gegenvorschläge zu „Nach Wolfenbüttel“ unseres Tourguides Wolfgang Weber,  und so fuhren wir los. „Fahrradtour“ trifft es nicht mehr so ganz, nicht zuletzt dem Altersdurchschnitt (ich war mit 60 wohl der jüngste männliche Teilnehmer) geschuldet hatten wir in der Truppe 8 oder 9 Pedelecs. Nichts gegen einzuwenden, das Tempo bleibt insgesamt trotzdem gemütlich, aber bergauf drehen die dann einfach am Gasgriff …

Zunächst ging es über bekanntes Terrain: Muldeweg → über den „Hochspannungspark“ → über die Weserstraße → Huntestraße → Timmerlahstraße. Gegenüber Wiglo war überdachtes Ponyreiten, wir ließen das rechts liegen und unsere Drahtesel weiter traben …

Die weitere Strecke über Marienberger Straße, am Fuhsekanal entlang bis zur Thiedestraße kenne ich auch von vielen Hundespaziergängen, ab Schrotweg kamen dann Strecken, die ich schon lange nicht befahren habe oder wo ich noch nie war. Die Schikane am Bahnübergang ist ja wirklich wirkungsvoll — es gab einige Flüche! 😉

Schikane gemeistert

Mit einem Tandem wäre das bestimmt noch lustiger gewesen

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Entlang Fuhsekanal, Südsee und Oker schlängelten wir uns zum geplanten Neubaugebiet Stöckheim Süd, nach einer längeren Steigung (Vorteil: Pedelec) machten wir an der lärmenden A395 eine kurze Erholungspause, ehe wir zunächst durch’s Grüne, dann durch Wolfenbüttel nach Klein Venedig weiter fuhren — schönes Fleckchen!

Weitere Fahrt ohne Hindernisse

Brücke über den Fuhsekanal (?)

Pause an der Autobahn

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Klein Venedig

Klein Venedig

Kunst

Vor dem Schloss

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Auf dem Schlosshof

Schloss-Turm

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Auf Kaffee, Eis oder Große Einkehr in Wolfenbüttel konnten wir uns nicht einigen, also ging’s weiter zum Fachwerkhaus-Sigthseeing, mit Zwischenstopp im Schloss mit Kunst vorʼm Bau.

In Wolfenbüttel gibt es ja wirklich viele liebevoll zurechtgemachte Fachwerkhäuser, die zum Betrachten einladen, einigen Bewohnern wird das Angestarrtwerden anscheinend zu viel, jedenfalls sah ich an einem Fester den Hinweis „Dies ist kein Schaufenster“. Ich überlegte kurz, das zu fotografieren, aber … 🙂

Unterwegs grübelten wir, warum Wolfenbüttel so menschenleer war. Für Fußball-WM-Endspiel mit deutscher Beteiligung hörte man zu wenige „ahhh“ und „ohhh“ aus den Fenstern. Pestepidemie?

Da einigen doch recht kühl war erlaubte der Tourguide bei Erreichen der K66 „Schnelle voran bis Leiferde“, ich fuhr mit vor, in Leiferde warteten wir dann, und als der Pulk komplett war ging es weiter. In dem Moment rief mich Martina an, sagte, Suppe sei fertig und sie habe Hunger, woraufhin ich den Hubschrauber-Modus meines Bond-Fahrrads aktivierte und schnurstracks nach hause flog – das zeigte jedenfalls mein Original-GPS-Track 🙂

Gans vorsichtig vorbeifahren 😉

Vielleicht hatte ich aber auch nur, als ich den verrutschten Tracker auf der Lenkstange wieder gerade rückte, versehentlich den Track unterbrochen? Jedenfalls ist der korrigierte Track (siehe unten!) zwischen Leiferde und Broitzem mangels echter Daten aus der Erinnerung phantasiert.

Hinter Leiferde sah ich noch etliche Paddler unterwegs in Richtung Norden auf der Oker.

Einige der Mitfahrer wenige wollten in Broitzem noch einkehren, ich aber sah zu, dass ich nach hause kam, die Suppe war wirklich fertig, und Martina und ich waren hungrig.

Vielleicht sollte das mit der Einkehr vorher abgesprochen werden, damit sich alleinradelnde Ehepartner mit der Essensplanung darauf einstellen können. Wenn Ort genau und Zeit grob festgelegt sind würde vielleicht auch noch der eine oder andere Nichtradler (Martina …) dazustoßen?

Das war eine schöne Tour, neben mir bisher unbekannten Orten kam ich an diversen vorbei, die ich schon vom Bootfahren her kannte, beispielsweise eine BootsEinsetzstelle und die Bushaltestelle in Leiferde, wo ich mal ohne gepaddelt zu sein wieder die Rückfahrt nach hause antreten musste, weil ich den Schlauch der Pumpe vergessen hatte … .

Hier der GPX-Track zur Tour!

Wenn möglich bin ich nächstes mal wieder mit dabei.

 


Weitere Informationen:

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Autor: rrbd

Freelancer, Engineer, Camper, Canoeist

Ein Kommentar zu “Der Westen fährt ab: Radtour nach Wolfenbüttel 🚴🏻

  1. Hat dies auf RainerSeiner rebloggt und kommentierte:

    Ist das nun mehr „rein privat“ oder doch eher ein Weststadt-Thema?

    Gefällt mir

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